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Barnes & Noble bringt beleuchteten E-Ink-Reader

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hardwareluxx news_newDas Hauptaugenmerk bei E-Ink-Readern liegt vor allem auf dem Display. So sorgt das spezielle E-Ink-Display dafür, dass digitale Schrift nahezu wie auf Papier gedruckt dargestellt wird. Ähnlich wie bei echtem Papier war bislang allerdings eine separate Lichtquelle nötig, um den angezeigten Text auch im Dunklen lesen zu können. Gerüchten zufolge soll sich das Versandhaus Amazon diesem Problem angenommen haben und bereits einen Reader entwickeln, welcher über ein beleuchtetes E-Ink-Display verfügt. Heute erreichen uns Meldungen aus den USA, dass der US-Buchhändler Barnes & Noble Amazon zuvorgekommen ist und eine Neuauflage des „Nook Simple Touch"-Readers vorgestellt hat, welche zusätzlich über eine Bildschirmbeleuchtung verfügt.

Wie die patentierte Technik mit dem Namen „GlowLight" im Detail funktioniert, gibt der Hersteller üblicherweise nicht bekannt. So führt der Konzern lediglich an, dass es sich nicht um eine Hintergrundbeleuchtung handle. Vielmehr komme das als warm beschriebene Licht von vorne. Entwickelt habe man die Technik in der kalifornischen Niederlassung in Palo Alto. Aktiviert wird das Licht mittels eines Knopfes, welcher zusätzlich in das Reader-Gehäuse integriert wurde. Das größte Problem bei der Entwicklung habe Barnes & Noble zufolge die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung über die gesamte Fläche dargestellt. Demnach sei es nicht einfach gewesen, das Licht über die komplette Diagonale gleich stark zu verteilen.

Barnes Noble_Beleuchtet

Der auf den Namen „Nook Simple Touch with GlowLight" getaufte Reader soll im Vergleich zu seinem Vorgänger rund sechs Prozent leichter sein. Die Akkulaufzeit ohne GlowLight-Technologie betrage bei einer täglichen Lesezeit von 30 Minuten und deaktiviertem WLAN weiterhin etwa zwei Monate. Mit angeschalteter Bildschirmbeleuchtung soll sich die Akkulaufzeit um etwa die Hälfte reduzieren. Weitere Spezifikationen, wie beispielsweise der zwei Gigabyte große Speicher, bleiben unverändert.

Erscheinen soll der Barnes & Noble Nook Simple Touch with GlowLight Anfang Mai. Auf der offiziellen Shop-Site kann das Gerät jedoch schon jetzt für einen Preis von 139 US-Dollar vorbestellt werden.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2885
Cool. Hoffentlich kommt das Ganze bald von Amazon mit dem 4000 Farben Display und Touchscreen. Das wär n nettes Teil. :)
#2
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
wtf wofür farben, dann kannste auch direkt nen Tablet nehmen, außerdem sind die beisten Bücher doch eh in schwarz/weiß!

Oder brauchst du nen E-Bookreader für Bilderbücher?
#3
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Registriert seit: 30.05.2009
Graz
Gefreiter
Beiträge: 59
unfassbar aber wahr, gibt leute die wuerden auch gerne magazine, zeitschriften, fachbuecher, mangas und anderen crap auf ihrem e-reader lesen :)
#4
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitän zur See
Beiträge: 3167
soweit mir bekannt ist bei farbigen Display die Methode/Technik bzw das Ziel E-Ink und die damit verbundenen Vorteile, zB wie hier erwähnt 2 Monate lang jeden Tag 30min lesen verfehlt.
Das ganze Display erscheint auch komplett anders. Ein bisschen wie eben eine Buchseite.

Für Farbe geht Tablet kaufen.. o_o
#5
Registriert seit: 11.02.2010
Hamburg
Bootsmann
Beiträge: 581
Genauso schaut es aus: Wenn man schon ein eBook Lesegerät kauft, dann soll man gefälligst auch nur ebooks darauf lesen, sonst entsteht noch womöglich so ein multifunktionales Pseudogerät.
#6
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitän zur See
Beiträge: 3167
Mehr Funktionen können wohl nie schaden.

Aber es darf sich nicht negativ auf dem Preis auswirken und von der technischen Seite her aber, bleibt ein e-ink Gerät eben das was es ist. Kein high end touchscreen(nicht immer) bunter leuchtender display Spielkram mit viel Verbrauch und wenig Akkulaufzeit.

Es ist nicht nur für eBooks da sondern auch für Zeitung und Zeitschriften.
Oder wenn man will, Bilder, PDFs, HTML etc..
#7
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Registriert seit: 30.05.2009
Graz
Gefreiter
Beiträge: 59
Zitat REDFROG;18734542
soweit mir bekannt ist bei farbigen Display die Methode/Technik bzw das Ziel E-Ink und die damit verbundenen Vorteile, zB wie hier erwähnt 2 Monate lang jeden Tag 30min lesen verfehlt.
Das ganze Display erscheint auch komplett anders. Ein bisschen wie eben eine Buchseite.

Für Farbe geht Tablet kaufen.. o_o


nope, es gibt inzwischen auch schon von e ink (die firma stellt z.B. die displays fuer die kindles her) farbige e-ink prototypen mit den typischen vor und nachteilen von e-ink displays. e ink nennt das display triton und wie schon von kommando erwaehnt beherrscht es 4096 farben.
#8
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Registriert seit: 12.07.2005

Kapitän zur See
Beiträge: 3216
Beleuchtetes E-Ink behebt DEN großen Nachteil jetziger E-Ink Reader, fehlendes Licht bei Dunkelheit. Wie auch beim richtigen Buch braucht man dazu immernoch eine Lampe. Und farbige E-Inks machen durchaus Sinn. Wie bereits erwähnt liest man ja nicht nur "Bücher" sondern gern auch mal eine digitale Zeitschrift mit Bildern, Tabellen etc. Und da sind Farben schon was feines. Wobei da auch die Leistung passen muss. Ich hatte bisher schon einige Reader (Kindle2, Barnes&Nobles Nook u.a.) Und bisher hab ich nur einen Reader (Aluratek Libre Ebook Reader pro) auf dem größere Pdf´s (z.b. PC Magazine ;))ohne ewig lange Umblätterzeiten bzw. Abstürze dargestellt werden. Und bei dem bleib ich nun auch.
#9
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Registriert seit: 19.09.2006
Hamburg
ʇuɐuʇnǝluäʇıdɐʞ
Beiträge: 2209
Ich kenne mich nicht so wirklich aus mit diesen Readern, aber ist es nicht gerade einer der Hauptvorteile von diesen E-Ink-Displays, dass sie eben NICHT von hinten beleuchtet werden müssen und somit einen ähnlich augenfreundlichen Kontrast bieten, wie ihn sonst nur Papier bieten kann?

Mit Hintergrundbeleuchtung hätte man doch wieder die Licht/Kontrastverhältnisse eines stinknormalen TFT
#10
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Registriert seit: 08.04.2011
Ruhrgebiet
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 454
Spannende Sache!

Hab nen Sony PRS-T1 zu Hause und so manchmal vermisst man schon ne Beleuchtung. Solange das nicht auf die Laufzeit geht, würde ich sowas glatt mal probieren.
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