> > > > MWC 2012: ViewSonic präsentiert Tablets und Dual-SIM-Smartphones mit Android 4.0

MWC 2012: ViewSonic präsentiert Tablets und Dual-SIM-Smartphones mit Android 4.0

Veröffentlicht am: von

viewsonicViewSonic war bisher vor allem für Monitore und günstige Android-Tablets bekannt. Nun kündigt die Firma zum Mobile World Congress, der morgen offiziell startet, eine ganze Reihe neuer Modelle an. Im konkreten Fall handelt es sich dabei um zwei Tablets im 7-Zoll-Format, zwei weitere Tablets mit 10 Zoll großem Display und ein Smartphone, das zwei SIM-Karten aufnehmen kann. Die Geräte sollen das Portfolio des Herstellers ergänzen und neben den bereits bekannten ViewPad 7e, 10e und 10pro erhältlich sein.

Der erste Neuzugang der ViewPad-Reihe ist das Viewpad G70. Es besitzt ein 7 Zoll großes Display, das mit 1024 x 600 Bildpunkten auflöst. Für die Rechenarbeit ist ein 1,0-GHz-Prozessor verantwortlich, der Unterstützung von 1 GB RAM erhält. Bis zu 4 GB Daten finden direkt auf dem Tablet Platz, wobei einer Erweiterung um bis zu 32 GB per microSD-Karte nichts im Wege steht. Das G70 verfügt über eine rückseitige Kamera sowie über eine Frontkamera, die mit 2 bzw. 0,3 Megapixeln auflösen. Das Tablet verfügt über Bluetooth, Mini-HDMI sowie je einen Mini-USB und Micro-USB-Anschluss. Mit der Außenwelt verbindet sich das ViewPad G70 per WLAN oder 3G. Das Gerät wiegt 330 Gramm und wird mit Android 4.0 "Ice Cream Sandwich" ausgeliefert, das mit ViewSonics ViewScene 3D Benutzeroberfläche überzogen ist. ViewSonic sieht für den 7-Zöller einen Marktstart für das zweite Quartal vor. Kosten soll das Gerät 399 US-Dollar.

ViewSonics zweite Neuerung zum MWC ist das ViewPad E70. Es soll mit einem Preis von 199 US-Dollar vor allem budgetbewusste Käufer ansprechen. Auch das ViewPad E70 wird direkt mit "Ice Cream Sandwich" ausgeliefert, das mit ViewSonics ViewScene 3D überzogen ist. Wie beim ViewPad G70 kommt auch hier ein 1,0 GHz schneller Prozessor zum Einsatz. Auch hier stehen 4 GB Speicherplatz zur Verfügung, der per microSD-Karte um 32 GB erweitert werden kann. Marktstart soll in Europa im zweiten Quartal sein.

Das dritte im Bunde ist das ViewPad E100. Es zeigt Android "Ice Cream Sandwich" auf einem 9,7 Zoll goßen IPS-Display mit LED-Backlight an, das mit 1024 x 768 Bildpunkten auflöst. Das Gerät ist 620 Gramm schwer und 9,1 mm dick. Für die Datenübertragung steht WLAN zur Verfügung, wobei eine 3G-Variante ebenfalls lieferbar ist. Ebenso an Board sind Bluetooth 3.0, ein microSD-Slot, HDMI und USB. Über Prozessor oder RAM macht der Hersteller keine Angaben. Erwartet wird es wie seine 7-Zoll-Brüder im zweiten Quartal. Für die WLAN-Variante werden 399 US-Dollar fällig, für die 3G-Version hingegen 499 US-Dollar.

Für den Business-Markt stellt ViewSonic mit dem ViewPad P100 sein viertes neues Produkt vor. Das Gerät setzt auf einen Intel Atom N2600. Der Dual-Core-Prozessor taktet mit 1,6 GHz und soll für eine flüssige Darstellung auf dem 10 Zoll großen IPS-Display sorgen. Der Touchscreen löst mit 1280 x 800 Bildpunkten auf und soll besonders blickwinkelstabil sein. Das Tablet besitzt zwei Kameras für Videokonferenzen und Schnappschüsse. Als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz, um produktives Arbeiten zu ermöglichen. Das ViewPad P100 soll mit WLAN für ca. 799 US-Dollar und in 3G-Ausführung für ca. 999 US-Dollar im zweiten Quartal verfügbar sein.

Als Weltneuheit stellt ViewSonic eine Reihe Smartphones vor. Die Modelle ViewPhone 4e, 4s und 5e ermöglichen die Nutzung von zwei SIM-Karten gleichzeitig. Der Clou der Telefone liegt in ihrem Betriebssystem "Ice Cream Sandwich", denn laut Hersteller ist diese Kombination bisher einzigartig. Das ViewPhone 4s verfügt über ein 3,5 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Bildpunkten. Für Fotos und Videos steht auf der Rückseite eine 5,0-Megapixel-Kamera bereit, während auf der Vorderseite eine VGA-Kamera verbaut ist. Das Unibody-Design des Smartphones soll besonders robust sein. Kosten soll es 499 US-Dollar.

Das ViewPhone 5e kommt mit einem 5-Zoll-Multitouch-Display daher. Das Display löst mit 800 x 480 Bildpunkten auf. Dank dem vorinstallierten PicSel Smart Office soll es sich optimal für die Bearbeitung von Microsoft Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten eignen. ViewSonic liefert außerdem einen passenden Visitenkartenleser inklusive passender App mit. Mit diesen Features und einem Preis von 599 US-Dollar wendet man sich vor allem an Geschäftskunden.

Der letzte im Bunde ist das ViewPhone 4e. Das 10,3 mm dicke Gerät stellt die Einsteigervariante von ViewSonics Dual-SIM-Smartphones dar. Es besitzt ein 3,5 Zoll großes Display, das allerdings mit HVGA-Auflösung (480 x 320 Bildpunkte) auskommen muss. Das ViewPhone 4e ist mit einem 650 MHz schnellen Prozessor und einer 3-Megapixel-Kamera ausgestattet. Aufgrund der vergleichsweise schwachen Hardware muss sich das Telefon allerdngs mit Android 2.3 "Gingerbread" begnügen. Das Design ist ebenfalls eine Unibody-Konstruktion, der der Hersteller eine längere Akkulaufzeit und "kompromisslosen Einsatz von Multimedia-Anwendungen" zuschreibt. ViewSonic möchte Kunden, die ein qualitativ hochwertiges Reisen-Smartphone ansprechen und verlangt für das ViewPhone 4e voraussichtlich 399 US-Dollar.

Erscheinen werden alle drei Smartphones im zweiten Quartal dieses Jahres.

Social Links

Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 21.04.2011

Banned
Beiträge: 228
Viewphone 4s???
Apple hat wieder was zu tun :D
#2
customavatars/avatar123657_1.gif
Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1369
Aber hier würde ich es als "berechtigt" ansehen.
#3
customavatars/avatar15404_1.gif
Registriert seit: 20.11.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4261
^^ haha, das wird sicher spannend :D
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Netgear Arlo Pro im Test - Kabellose Überwachungskamera mit Cloud

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NETGEAR_ARLO_PRO-TEASER

Netgears Arlo-Cams sind schon seit einiger Zeit auf dem Markt und sicher jedem ein Begriff, der schon einmal in Betracht gezogen hat, in seinen eigenen vier Wänden oder auf seinem Grundstück eine Video-Überwachung zu installieren. Jetzt gibt es mit Arlo Pro ein neues Top-Modell, das wir... [mehr]

Creative MUVO 2 und MUVO 2c im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/CREATIVE_MUVO_2_MUVO_2C

Wie lohnenswert das Geschäft mit Bluetooth-Lautsprechern für unterwegs sein muss, zeigt vermutlich kaum etwas so deutlich wie die unüberschaubare Anzahl an Anbietern. Abheben kann man sich entweder über den Preis oder Qualität und Ausstattung. Mit dem MUVO 2 und MUVO 2c zielt Creative auf die... [mehr]

Samsung Gear S3 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SAMSUNG_GEAR_S3_TEASER_KLEIN

Während das Android-Wear-Lager Pause macht, legt Samsung nach. Mit der auf der IFA 2016 vorgestellten Gear S3 bleibt man dem Konzept des Vorgängers treu, will hier und da aber Schwachstellen beseitigt und Stärken weiter ausgebaut haben. Das Ergebnis ist eine größere und schwerere Smartwatch,... [mehr]

Vernetzte Körperanalysewaage Withings Body Cardio im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WITHINGS-BODY-CARDIO/TEASER

Mit der Body Cardio hat der Hersteller Withings eine Waage entwickelt, die umfangreiche Körperanalysefunktionen bietet und die gewonnenen Daten per WLAN oder Bluetooth synchronisiert. Voll im Trend der Vernetzung ist dabei auch eine Integration mit weiteren Fitness-Diensten möglich, um das... [mehr]

Noblechairs Icon Gamingstuhl im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NOBLECHAIRS_TEST

Gamingstuhl im Selbsttest: Viel halte ich ja vom aktuellen Gamingstuhl-Trend nicht. Natürlich, die Dinger sehen cool aus, aber vielleicht bin ich zu alt für jeden neuen Trend. Auch bin ich der Meinung, dass jeder gute Office-Stuhl mehr kann. Aber die Redaktion setzte mir trotzdem den Noblechairs... [mehr]

Creative iRoar Go im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/CREATIVE_IROAR_GO

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an, zumindest wenn es um Lautsprecher geht. Denn trotz aller Fortschritte lässt sich die Physik am Ende nicht überlisten - Klang, Volumen und Funktionen brauchen Platz. All das soll Creatives iRoar Go bieten und am Ende doch noch ein Allrounder für... [mehr]