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Computex: CUPP erlaubt Android auf dem Notebook zum Nachrüsten

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androidAuf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigte CUPP erstmals einen Prototypen einer Platine, die anstelle des optischen Laufwerks oder anstelle der SSD bzw. HDD in ein Note- oder Netbook eingebaut werden kann. Nun hat man ein nahezu finales Produkt auf der Computex präsentiert - "Punkthis". Basierend auf einem 1-GHz-ARM-Prozessor mit A8-Kern und zusammen mit 512 MB Arbeitsspeicher präsentierte man Android 2.1 und 2.2 auf einem MacBook Pro und einem ASUS Netbook 1015PN. Der Wechsel zwischen dem nativen und alternativen Betriebssystem erfolgt per Knopfdruck. Weiterhin verfügt die Platine noch über einen Micro-SD-Steckplatz, auf deren Speicher von beiden Betriebssystemen aus zugegriffen werden kann. Über einen mSATA-Anschluss lassen sich auch entsprechende SSDs anschließen. Zwei USB-Anschlüssen sind ebenfalls auf dem Board zu finden, dass seinerseits via Mini-PCI-Express angeschlossen wird.

Für das ASUS 1015PN will CUPP ab Mitte Juli ein einfaches Umbaukit anbieten, dass 199 US-Dollar kosten soll. Für weitere Produkte sind solche Umbaukits ebenfalls in Planung. CUPP präsentiert "Punkthis" als offene Plattform, es kann sowohl Android wie auch ein Linux darauf betrieben werden.

Bei einem 10"-Netbook soll die Akkulaufzeit in etwa 20 Stunden betragen. Für entsprechend sparsamere oder auch weniger sparsamere Hardware ändert sich dieser Wert.

cupp-punkthis

CUPP arbeitet bereits an einer Version, die auch in der Lage ist mit Android Honycomb zu arbeiten. Es dürfte aber noch 3-4 Monate dauern, bis die Entwicklung abgeschlossen ist.

Technische Daten:

  • TI DM3730 1.0 Ghz A8 processor
  • 512 MB RAM
  • Micro SD System Memory
  • Mini PCIe SSD for PC C: Drive
  • Micro SD for Shared Drive
  • Wifi
  • USB ToGo
  • USB Host Keyboard Controller (User Reprogrammable Keyboard Controller)
  • Audio I/O

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 29.12.2007
Unter der Brücke
Flottillenadmiral
Beiträge: 5092
Vllt ist das ja der Grund warum Win 8 ARM CPUs unterstützen soll, dann gibts nicht nur Hybrid GPU sondern auch Hybrid CPU :)
#2
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
Ich hätte nicht gedacht, dass sich SATA zur Anbindung von CPU Modulen eignet... und das man mit einem Herkömmlichen Notebook den CPU bei der Nutzung dieses CPU Moduls anscheinend komplett deaktivieren kann

Hybrid CPU wäre aber prinzipiell auch in einem reinen X86 Okosystem möglich, etwa mit einem ATOM oder Zactate und einem leistungsfähigeren CPU; verknüpfen könnte man die einzelnen Bausteine per PCIe, HT-Link oder QPI
#3
Registriert seit: 27.10.2009

Matrose
Beiträge: 7
Wie darf ich das nun Verstehen ist das jetzt Android auf einer Steckkarte die in den CD/DVD Slot passt ? Das wäre ja Klasse. Brauche dann unterwegs kein Windows und Spare eine Menge Akkupower. Das CD/DVD Laufwerk ist ja eh am Aussterben durch USB Sticks.

Sollte man im Auge behalten ...
#4
Registriert seit: 05.11.2007
Neckar-Odenwald Kreis
Kapitän zur See
Beiträge: 3283
das ganze läuft über (mini)PCIexpress nicht SATA.
#5
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Registriert seit: 26.05.2008
Stuttgart Umgebung
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 441
Saugeiler Scheiß!
#6
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Registriert seit: 18.10.2005
Muddastadt
Kapitänleutnant
Beiträge: 1902
korrekt
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