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Hands on Magic Mouse, Mac-mini-Server und neue iMacs sowie Macbook

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apple_logoHeute hatten wir die Gelegenheit uns die am Dienstag vorgestellten Produkte bei Apple persönlich anzuschauen. Neben den neuen iMacs wurden uns auch das neue MacBook, der Mac-mini-Server sowie die Magic Mouse vorgeführt. Beginnen wollen wir beim MacBook. Zwar besteht die Hülle hier weiterhin aus Polycarbonat, dass innere Gehäuse aber wird nun auch im Unibody-Design, also aus einem Stück gefertigt. Dies macht sich besonders bei der Verwindungssteifigkeit positiv bemerkbar. Die Rundungen des Gehäuses wurden noch weiter ausgeführt, das war es dann aber auch mit den äußerlichen Veränderungen. Bei den technischem Details hingegen hat sich so einiges getan. So wird nun auch ein Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung verbaut. Allerdings entspricht dies nicht dem aktuellen MacBook Pro mit dem verbesserten Farbraum, sondern vom Vorgängermodell. Hinzu kommt das Multi-Touch-Trackpad, wie es aus der übrigen MacBook-Pro-Serie bekannt ist. Die nun fest integrierte Batterie sorgt für eine Laufzeit von sieben Stunden. Wie bereits erwähnt, hat sich rein äußerlich recht wenig getan, dafür aber beim Preis, der auf 899 Euro gefallen ist.

iMac

Kommen wir nun zu den neuen iMacs. Neben den bekannten Fakten zum neuen 21,5" und 27"-Modell, konnten wir noch einige Details in Erfahrung bringen. So verfügen die neuen iMacs über vier DIMM-Slots, was den Speicherausbau deutlich vereinfacht. Ab Werk sind maximal zwei Slots belegt, es sei denn man entscheidet sich für eine Konfiguration mit 8 GB und mehr. So kann der Kunde zwei weitere Module kaufen und einfach dazustecken. Es müssen also nicht mehr die bereits verbauten Module ausgetauscht werden.

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Des weiteren verfügt der 27"-iMac über einen DisplayPort-Ausgang, der auch als Eingang verwendet werden kann. Ein spezielles Kabel, das in Kürze im Apple-Store verfügbar sein soll, erlaubt es dann ein MacBook mit DisplayPort-Ausgang anzuschließen. So kann der 27"-iMac auch als Display verwendet werden, allerdings muss er dazu eingeschaltet sein. Die Tastenkombination "fn + F2" erlaubt dann das Umschalten von iMac auf den DisplayPort-Eingang. So kann der iMac im Hintergrund weiter zur Wiedergabe von Musik verwendet werden, während das Bild das angeschlossenen MacBooks dargestellt wird. Wünschenswert wäre es sicherlich, wenn die eigentlichen "Rechen-Hardware" des iMac gar nicht laufen müsste. Display und restliche Hardware müsste dazu in soweit getrennt werden, dass eine getrennte Ansteuerung des Displays ermöglicht würde. Aus welchen Gründen Apple auf diese Möglichkeit verzichtet hat, ist uns nicht bekannt. Neu im iMac ist auch der SD-Kartenslot, der sich nun durch fast alle Consumer-Produkte von Apple zieht.

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Mit dem Wechsel zu den neuen iMacs vollzieht Apple auch einen Wandel bei den Auflösungsverhältnissen. Während zuvor ein Verhältnis von 16:10 üblich war, verfügen beide neuen Modelle über ein 16:9 Display. Beim 21,5"-Modell resultiert dies in einer Auflösung von 1920x1080. Einige Pixel mehr stellt der 27"-iMac mit 2650x1440 Pixeln dar. Beide Displays beruhen auf der ISP-Technologien und sind LED-Hintergrundbeleuchtet. Unterschiede bei der Darstellungsqualität sind nur im Detail zu finden. So wirkt das Display des 21,5"-Modells etwas schärfer.


Mac-mini-Server

Fasst schon überrascht zeigte sich Apple aufgrund der Tatsache, dass der Mac mini häufig als Server eingesetzt werde. Diesem Bedarf wird man nun mit einer speziellen Server-Version gerecht. Der Mac mini wurde seines optischen Laufwerks beraubt, welches Platz für eine zweite Festplatte macht. Mit 2x 500 GB dürfte Plattenplatz also erst einmal kein Problem sein. Hinzu kommen ein 2,53 GHz Intel Core 2 Duo und 4 GB Arbeitsspeicher. Zusammen mit der Server-Version von Snow Leopard wird der Mac-mini-Server für 949 Euro angeboten.

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Magic Mouse

Zum Abschluss noch ein paar Bilder und Eindrücke zur neuen Magic Mouse. Diese wirkt nicht auf den Bilder sehr flach, sondern fühlt sich auch entsprechend an. Viel schlichter könnte ein Maus-Design kaum noch ausfallen, denn eine einfache symmetrische gebogene Form stellt das einzige Design-Element dar.

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Der vordere die gesamte Oberfläche ist ein kapazitiver Sensor, der auf Berührungen reagiert und dabei bis zu zwei Punkte gleichzeitig erfassen kann. Der vordere Teil der Oberfläche verfügt zusätzlich über einen Druck-Sensor, der den üblichen Mausklick erkennt. Durch die Position des Fingers erkennt die Maus, ob der Anwender einen Links- oder Rechtsklick ausführen will. In den Einstellungen lässt sich diese Seitenwahl auch umkehren, die Maus ist daher sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet. Aufgrund der einfachen Symmetrie des Design stellte dies auch kein größeres Problem dar.

Neben dem einfachen Klick kann durch Wischen mit einem Finger in eine beliebige Richtung ein 360° Scrolling realisiert werden. Einfaches Scrollen in der Horizontalen wird durch eine Bewegung in horizontaler Richtung ausgeführt. Entsprechend gilt dies auch in vertikaler Richtung. Wie bereits erwähnt kann der Sensor der Magic Mouse bis zu zwei "Druckpunkte" erkennen. Dies wird bisher aber nur in einer Geste verwendet. Durch Wischen mit zwei Fingern in horizontaler Richtung, kann in Dokumenten in den Seiten vor und zurück gescrollt werden, gleiches gilt auch für die Navigation in einem Browser. In einem Video hat Apple die Gesten noch einmal bildlich dargestellt. Sobald wir ein Exemplar der Magic Mouse in Händen halten dürfen, werden wir einen detaillierten Blick auf die Funktionen werfen.

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Unser erster Eindruck ist durchaus positiv. Die alte Mighty Mouse hatte eine Neuorientierung von Grund auf bitter nötig. Das 360°-Scrollrad glänzte meist nur noch durch die Tatsache, dass es Schmutz magisch anzog. Dies führt uns dann auch zur Magic Mouse, die über keinerlei mechanischer Elemente verfügt, die über die Zeit verschmutzen könnten. Zu den bereits angesprochenen geringeren Abmessungen gesellt sich noch ein ein reduziertes Gewicht. Zwei AA-Batterien oder Akkus versorgen die Magic Mouse mit Strom, im Idealfall bis zu 4 Monate. Die Magic Mouse ist ab sofort für 69 Euro verfügbar und wird in den nächsten Tagen ausgeliefert. Bei allen neuen iMacs gehört sie neben einem Wireless-Keyboard zum Lieferumfang.

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