> > > > Blackmagic Design präsentiert neue Schnitt- und Aufzeichnungshardware

Blackmagic Design präsentiert neue Schnitt- und Aufzeichnungshardware

Veröffentlicht am: von

Blackmagic DesignBlackmagic Design hat heute neue Hardware für den Live-Videoschnitt, die Aufzeichnung sowie die Verarbeitung von Videodaten vorgestellt. Neu sind das ATEM Television Studio HD, das HyperDeck Studio Mini, der Web Presenter sowie die Blackmagic Studio Camera.

 

Blackmagic Design ATEM Television Studio HD

 Der Blackmagic Design ATEM Television Studio HD ist ein Video-Switch, der aus bis zu acht Video-Eingängen die Auswahl des gewünschten Streams ermöglicht, daraus ein Ausgangssignal macht und auch per Zwischenspeicher Stillaufnahmen oder kurze Videoschnipsel in Zeitlupe einblenden lässt. Entgegengenommen werden die Signale per 4x 3G-SDI und 4x HDMI mit Auto-Re-Sync. Unterstützt werden Videoformate in SD, 720p, 1080i und 1080p mit bis zu 60 FPS. Ein eingebauter Media Pool Graphics Storage kann bis zu 20 RGBA Stillaufnahmen speichern. Für die Schnitte stehen verschiedene Effekte zur Verfügung, darunter DVE mit 3D-Grenzen und Schatten, Cut, Mix, DIP und SMPTE Wipe.

Das Audiosignal aller Eingänge kann entweder auf das jeweiligen Ausgangssignal kombiniert werden oder wird entsprechend der jeweiligen Eingangsquelle exklusiv ausgewählt. In verschiedenen Abstufungen sind auch Mixe aus den Audiosignalen möglich. Per Ethernet-Verbindung kann die Steuerung auch auf einem Rechner mit Windows oder macOS erfolgen. Das Blackmagic Design ATEM Television Studio HD kann als Standalone-Gerät oder in einem Rack verbaut betrieben werden. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 995 US-Dollar. Weitere Informationen sind auf der Produktseite verfügbar.

Blackmagic Design HyperDeck Studio Mini

Zweite Neuvorstellung von Blackmagic Design ist das HyperDeck Studio Mini. Dabei handelt es sich um einen kompakten Videorekorder, der per 6G-SGI ein Videosignal aufnimmt, ein Monitoring und eine Synchronisation sowie die Aufzeichnung auf SD-Speicherkarte ermöglicht. Das Signal kann über zwei 6G-SDI- sowie einen HDMI-Ausgang auch wieder verteilt werden. Unterstützt werden die Codecs ProRes und DNx und Auflösungen von SD, HD und UltraHD.

Eine Fernsteuerung ist auch hier per Ethernet sowie RS-422 und der entsprechenden Software auf einem Mac oder Windows-PC möglich. Auf die Videodaten kann ebenfalls per Ethernet zugegriffen werden. Ein Display auf der Front zeigt eine Vorschau und die wichtigsten Informationen zur Aufnahme an. Auch hier sind weitere Informationen auf der Produktseite verfügbar und die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 695 US-Dollar.

Blackmagic Design Web Presenter

Es gibt inzwischen zahlreiche Wege, um einen Videostream aus den verschiedensten Quellen an zahlreiche Webdienste zu übertragen. Blackmagic Design bietet mit dem Web Presenter nun ebenfalls eine entsprechend professionelle Möglichkeit dazu. Der Web Presenter nimmt dazu ein Videosignal per 12G-SDI oder HDMI entgegen. Das Ausgangsmaterial kann in SD, HD, FullHD oder UltraHD vorliegen und wird in ein einfaches 720p-Video umgewandelt. Die Übertragung erfolgt mit Eingabe der Zugangsdaten automatisch an die gewünschten Dienste wie Open Broadcaster, XSplit Broadcaster, YouTube Live, Facebook Live, Periscope, Twitch.TV und viele mehr.

Sowohl das 12G-SDI- als auch das HDMI-Signal können per Loop an eine weitere Eingangsquelle weitergegeben werden. Zusätzlich bietet der Web Presenter auch noch einen Re-Sync für mehrere Videoquellen sowie die entsprechenden Ausgabemöglichkeiten des Audiosignals, für das auch weitere Quellen eingebaut werden können. Der Blackmagic Design Web Presenter kostet 495 US-Dollar und auch hier finden sich auf der Produktseite weitere Informationen.

Blackmagic Design Studio Camera

All die Schnitt- und Aufnahmehardware bringt natürlich nichts ohne die entsprechenden Kameras und auch hier hat Blackmagic Design seit einigen Monaten ein entsprechendes Produkt – die Studio Camera wird nun aber etwas leichter und günstiger.

Die Blackmagic Design Studio Camera ist in zwei Versionen erhältlich – einmal mit FullHD-Sensor und einmal mit UltraHD-Sensor. Ein großes 10-Zoll-Display bietet die Möglichkeit zu einer ersten Vorschau. Die Ausgabe des Videostreams erfolgt per 3G-SDI in der FullHD-Variante und per 12G-SDI beim 4K-Modell. Es ist aber auch die Übertragung per Glasfaserkabel möglich.

Auf die Kamera können Objektive mit Micro-Four-Thirds-Bajonett geschraubt werden. Eingebaute rote LEDs zeigen ein aktives Abgreifen des Videostreams an. Der Kameramann kann per eingebautem Talkback mit weiteren Kameramännern und dem Aufnahmestudio sprechen. Die Kamera kann aber auch komplett per Software bedient werden.

Die Blackmagic Studio Camera HD kostet ab sofort 1.495 US-Dollar – die 4K-Variante Blackmagic Studio Camera 4K soll 1.695 US-Dollar kosten. Für beide Modelle finden sich auf der Produktseite weitere Informationen.

Social Links

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar125190_1.gif
Registriert seit: 15.12.2009

Fregattenkapitän
Beiträge: 2645
Der Artikel zerschießt mir das Design auf der Startseite: http://puu.sh/tSEWV/5380456290.png

Hinter der "be quiet" Werbung ist noch etwas von der Artikelvorschau. Getestet im Google Chrome Browser.
#2
Registriert seit: 30.01.2015

Obergefreiter
Beiträge: 87
@Autor und Redaktion
Der Titel der News ist etwas irreführend, da die von BlackMagic angekündigte Hardware erst mal nicht für den Schnitt, sondern für die Live-Aufzeichnung im Broadcast Segment gedacht ist. Es fehlt leider bei den angekündigten Produkten auch die Möglichkeit eines der Gerät z.B. als I/O Karte für Premiere, Avid oder sonst ein NLE zu benutzten.

Es gibt von der Firma durchaus einige Produkte, wie die Decklink I/O PCIe Steckkarten oder gar die hauseigene Schnitt/Farbkorrektur Davinci Resolve, aber von denen gibt es zur Zeit nichts Neues.

Im Text zum BM HyperDeck Studio Mini, ist ganz am Ende bei "DNx" das "HD" bzw. "HR" abhanden gekommen.
#3
customavatars/avatar91057_1.gif
Registriert seit: 07.05.2008
hinter den 7 Bergen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1457
Naja ich weiß nicht, ist doch schon etwas anti consumer der artikel. Wer soll sich damit beschäftigen bzw sowas kaufen?
Hab selbst 8 Jahre im Videobereich damit gearbeitet (haben damit framerateconversions gemacht pal/ntsc uns 59,94i), aber ansonsten.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Spiegellose Vollformatkameras von Canon und Panasonic im Anmarsch

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CANON

    Nachdem Sony jahrelang das Segment der spiegellosen Vollformatkameras dominiert hat, wird es dort bald eine ganz andere Wettbewerbssituation geben. Erst kürzlich kam Nikon mit Z 7 und Z 6 als Konkurrent dazu. In wenigen Tagen wird nun die Vorstellung einer ersten spiegellosen Systemkamera mit... [mehr]

  • Nikon entwickelt ganz offiziell eine spiegellose Vollformatkamera (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NIKON_LOGO

    Wer eine spiegellose, digitale Vollformatkamera kaufen möchte, muss seit Jahren fast zwangsläufig zu den entsprechenden Sony-Modellen (oder den teuren Leica-Alternativen) greifen. Die klassischen Platzhirsche Canon und Nikon haben bisher ausschließlich an ihren... [mehr]

  • ZEISS ZX1: Vollformatkamera mit integriertem Adobe Lightroom

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ZEISS

    In den letzten Wochen gab es eine ganze Reihe von spannenden Kameravorstellungen. Besonders auffällig war, wie sehr die Hersteller inzwischen auf spiegellose Vollformatmodelle setzen. Die ganz großen Innovationen blieben allerdings aus. Umso überraschender ist, was ZEISS nun mit er ZX1 enthüllt... [mehr]

  • Fujifilm X-T3 oder wie High-End-APS-C-Kameras überleben könnten

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/FUJIFILM

    Wenn es in den letzten Wochen um spiegellose Systemkameras ging, dann vor allem um solche mit Vollformatsensor. Sowohl Nikon als auch Canon haben erste eigene Modelle angekündigt und in diesem Segment plötzlich für Wettbewerb gesorgt. Damit stellt sich aber auch die Frage, welche Berechtigung... [mehr]

  • Canon stellt die spiegellose Vollformatkamera EOS R offiziell vor

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CANON

    Jetzt ist es offiziell: Mit der EOS R und dem R-System steigt Canon in den Markt der spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor ein. Im Vorfeld waren zwar schon viele Details durchgesickert, die offizielle Ankündigung verrät aber doch mehr Details und Hintergründe.  Laut der... [mehr]

  • Panasonic Lumix S1 und S1R: Vollformat vom Micro-Four-Thirds-Spezialisten

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/PANASONIC

    Panasonic hat sehr früh auf spiegellose Systemkameras gesetzt - allerdings auf solche mit dem relativ kleinen Micro-Four-Thirds-Sensor. Mindestens ergänzend wird Panasonic mit Lumix S1 und S1R nun aber auch spiegellose Vollformatkameras anbieten.   Nach Sony, Nikon, Canon (und Leica im... [mehr]