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Panasonic präsentiert die Lumix DMC-GX8

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panasoniclogoPanasonic hat heute die GX8-"Micro Four Thirds"-Kamera präsentiert. Sie ist, wie es der Name bereits erahnen lässt, der Nachfolger der GX7. Die GX8 macht aber einen großen Schritt in die Richtung des professionellen Marktes.

Mit der GX8 hat Panasonic einen neuen Sensor, der mit 20 MP auflöst, eingeführt. Der neue Sensor soll ebenfalls einen größeren Dynamikumfang haben und wird wie bereits in der GX7 mechanisch stabilisiert. Dieser Bildstabilisator kann bei der GX8 allerdings gemeinsam mit den Bildstabilisatoren, welche Panasonic in die meisten seiner Objektive verbaut, verwendet werden, was vor allem im Tele-Bereich für noch verwacklungsfreiere Bilder sorgen soll. Die maximale Empfindlichkeit des Sensors liegt bei ISO 25.600. Eine weitere Verbesserung zum Vorgänger ist das Staub- und Spritzwasser geschützte Gehäuse. Zudem ist die Kamera um 85 g schwerer als die GX7 und soll dank größerem Handgriff besser in der Hand liegen. Zudem verfügt die GX8 über zahlreiche weiterer Einstellmöglichkeiten, mit welchen man die Kamera perfekt an seine Bedürfnisse anpassen kann. Abstriche hingegen gibt es beim Blitz; auf diesen wurde verzichtet.

gx8 front k
Panasonic GX8

Eine der wahrscheinlich wichtigsten Neuerung liegt im Bereich des Autofokus, der jetzt auf der sogenannten DFD-Technologie (Depht from Defocus), die bereits in der Panasonic GH4 und der G70 zu finden ist, beruht. Diese ermöglicht, Autofokus-Geschwindigkeiten, welche man von professionellen Spiegelreflex-Kameras erwarten würde.

Die Kamera erlaubt Verschlusszeiten von 1/16.000 – 60 Sekunden, wobei die 1/16.000 Sekunde nur mittels eines elektronischen Verschlusses ermöglicht werden. Die kürzeste Belichtungszeit für den mechanischen Verschluss liegt bei 1/8.000 Sekunde. In voller Auflösung können ohne Autofokus bis zu acht Bilder und mit aktiviertem Autofokus bis zu sechs Bilder pro Sekunde aufgenommen werden.

Wie die meisten neueren Kameras von Panasonic, ist auch die GX8 in der Lage, 4K-Videos aufzuzeichnen. Die Videos können bis zu 29 Minuten dauern. 1080p nimmt die Kamera mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf. Die GX8 verfügt auch über einen Mikrofon-Eingang, welcher allerdings nur auf einer 2,5-mm-Buchse basiert. Dies hat zur Folge, dass man so gut wie alle externen Mikrofone nur mittels Adapter anschließen kann. Zudem wird bei der Aufnahme von 4K-Inhalten, wie bereits bei der G70, nur ein Ausschnitt vom Bild verwendet. Dies erschwert vor allem die Aufnahme von Weitwinkelvideos und reduziert die Möglichkeit des Freistellens von Motiven.

Die GX8 verfügt des Weiteren über ein 3-Zoll-OLED-Touch-Display, welches mit 1,04 MP auflöst und komplett dreh- und neigbar ist. Der verbaute elektronische Sucher hat eine Auflösung von 2,36 MP, lässt sich um 90 Grad neigen und verwendet ebenfalls ein OLED-Display. Mittels WLAN und NFC lässt sich die Kamera per Smartphone bedienen. 

gx8 back k
Rückseite der GX8

Die Panasonic GX8 soll ab Ende August in den Farben Schwarz und Silber verfügbar sein. Der Preis für Deutschland wurde noch nicht bekannt gegeben. In den USA wird die Kamera um rund 1.200 US-Dollar kosten.

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Kommentare (3)

#1
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Leipzig
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Der 2,5-mm-Mic-Anschluss ist wirklich Mist. War so froh, als ich nach dem Wechsel von GH1 auf G6 endlich adapter- und problemlos ein Mikrofon nutzen konnte. Komplett künstliche Begrenzung, um die GH4 weiterhin als beste Videolösung vermarkten zu können. Genauso wie der kleine Akku und einige weitere Einschränkungen. Wenn es vor allem um die Videonutzung geht, bleibt die GH4 damit das interessanteste MFT-Modell, wird aber an anderer Stelle doch überholt - macht mir die Kaufentscheidung für den G6-Nachfolger nicht gerade leichter.
#2
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Registriert seit: 20.11.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1381
Zitat Redphil;23677445
Der 2,5-mm-Mic-Anschluss ist wirklich Mist. War so froh, als ich nach dem Wechsel von GH1 auf G6 endlich adapter- und problemlos ein Mikrofon nutzen konnte. Komplett künstliche Begrenzung, um die GH4 weiterhin als beste Videolösung vermarkten zu können. Genauso wie der kleine Akku und einige weitere Einschränkungen. Wenn es vor allem um die Videonutzung geht, bleibt die GH4 damit das interessanteste MFT-Modell, wird aber an anderer Stelle doch überholt - macht mir die Kaufentscheidung für den G6-Nachfolger nicht gerade leichter.


Die GH4 wird auch aus anderen Gründen die Kamera fürs Filmen bleiben. Die Sache mit der 2,5mm Buchse kann man nun wirklich überdramatisieren, zum einen kostet ein Adapter fast nichts und bringt keine wesentliche Nachteile mit, außer dass man ihn vergessen kann.
#3
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Leipzig
[online]-Redakteur
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@SaKuLification: Wahrscheinlich hatte ich einen miesen Adapter erwischt, aber an der GH1 funktionierte das Adaptieren nur sporadisch. War einfach nervig.
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