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Sony entwickelt neuartigen Kamera-Sensor

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sonySony beliefert viele Kamerahersteller mit seinen Sensoren und anscheinend entwickelt das Unternehmen im Hintergrund fleißig schon die nächste Generation an Sensoren. Wie ein Dokument verrät, sollen die Japaner an einem Sensor mit der Active Pixel Color Sampling (APCS)-Technologie arbeiten. Bei dieser Technik muss der Sensor nicht mit drei Schichten aufgebaut werden, um die Rot-, Grün- und Blautöne aufnehmen zu können. Stattdessen sind alle drei Grundfarben in einem Pixel vereint. Um dies zu realisieren wird ein elektronischer Filter zum Einsatz kommen.

Der Vorteil dieser Technik sind die wesentlich geringeren Dateigrößen. Somit können Bilder schneller verarbeitet werden. Gelichzeitig kann problemlos die Bildfrequenz erhöht werden: Laut den ersten Informationen ist bei einer Auflösung von 2.048 x 1.556 Bildpunkten eine Bildfrequenz von bis zu 16.000 Bilder pro Sekunde möglich.

nikon-d810-sensor-1

Der erste Sensor mit dieser Technik besitzt wohl eine Auflösung von 4,85 Megapixeln. Durch die neue Technik muss die Auflösung jedoch umgerechnet werden. Diese würde im Vergleich zu einem herkömmlichen einer Auflösung von 19,2 Megapixeln entsprechen. Sollte diese Technik es tatsächlich in die Massenproduktion schaffen, werden mit Sicherheit nicht nur die Handy-Kameras, sondern auch die die spiegellosen Systemkameras von der Technik profitieren. Durch die größeren Bildpunkte steigt zudem die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnisse, das Rauschen nimmt ab und auch die Dynamik soll größer ausfallen.

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 07.10.2014

Gefreiter
Beiträge: 63
weil hier ein Pixel alle Farben speichern soll. Es fällt also zumindest eine 3 Fach kleinere Menge an Daten an
#5
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7625
mit dem Handy Hochgeschwindigkeitsaufnahmen zu machen das wäre so der Hammer

Allerdings würden haufenweise Leute z.B. Obst oder Glas und alles mögliche runter schmeißen nur um davon Aufnahmen zu machen :D
#6
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Registriert seit: 10.06.2008
zuhause
Admiral
Beiträge: 11409
GIbt es ja jetzt schon.

Das iPhone schafft imho 240 fps, das Moto G/X kann auch SloMo aufnehmen, aber ich weiss gerade so nicht wieviele fps genau.

Der neue Mediatek 6595 greift auch auf einen Sensor von Sony ( den 20,7MP aus dem aktuellen Z3/Z3 Compact) zurück und schafft damit 480 fps für Slomo-Aufnahmen.

Aber über 1000 wären das schon ganz neue Dimensionen. Natürlich immer abhängig von der Bildqualität aber so kann jeder eigene Erfahrungen auf dem Slomo-Gebiet machen.. finde ich zumindest ganz interessant, so eine Technik jedem zugänglich zu machen.
#7
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Registriert seit: 19.05.2006
3. Planet
Kapitän zur See
Beiträge: 3724
Zitat Rulbatz;22858952
weil hier ein Pixel alle Farben speichern soll. Es fällt also zumindest eine 3 Fach kleinere Menge an Daten an


4fach. Grün ist auf nem Bayer-Sensor 2x vorhanden.
#8
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Registriert seit: 13.04.2014

Kapitän zur See
Beiträge: 3173
Warum sollte die Datenmenge geringer werden? Es sind trotzdem noch die Informationen der 3 Grundfarben zu speichern, egal, wie die nun erfasst worden sind, oder?
#9
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Registriert seit: 16.01.2010

Bootsmann
Beiträge: 745
Es gibt noch mehr Techniken eine Farbe abzuspeichern als RGB :)
#10
Registriert seit: 02.09.2009

Flottillenadmiral
Beiträge: 6015
Zitat Clone;22859311
4fach. Grün ist auf nem Bayer-Sensor 2x vorhanden.

Das ist ein Bayer-Filter!
Der sitzt vor dem Sensor und somit kann ein Pixel nur eine Farbe aufnehmen, Jeweils 4 Sensor-Pixel zeichnen 1x Rot, 2x Grün und 1x blau auf, das ganze wird dann per Interpolationsrechnung wieder umgerechnet auf 4 RGB-Pixel.
Die Technologie alle 3 Grundfarben in einem Pixel direkt aufzuzeichen gab es schon vor Jahren > Foveon Sensor (= 3 fach-Layer) . Die Technnologie hat sich aber nicht auf breiter Front durchgesetzt. Nur Sigma hatte den Foveon-Sensor in den DSLRs eingesetzt (SD9, SD10 etc.).

Bei dem neuen Sony Chip ist kein Bayer Filter vor dem Sensor, sondern das ganze wird mit einem elektronischem Filter erledigt, trotzdem kann jeder Pixel nur Rot, Grün [U]oder [/U]Blau aufzeichnen. Wie man da jetzt plötzlich auf eine 4 fach höhere Auflösung kommen will, erschliest sich mir nicht. Eine "ähnliche" Rechnung hatte man damals auch mit dem Foveon-Sensor aufgestellt. Tatsächlich hatte ein Foveon Sensor nur eine geringfügig höhere tatsächlich messbare Auflösung als ein gleichgrosser regulärer Sensor mit Bayer Filter.

Insgesamt sind die Technologischen Grundlagen zu dem neuen Chip noch extrem schwammig und hören sich eher nach Marketinggeblubber als nach echtem Fortschritt an.

@palme|kex`
Im Prinzip richtig - aber: Licht-Farbe messen kann man nunmal nur, oder besser gesagt am besten, im RGB Farbraum - noch!
Man bräuchte einen Sensor, der die Wellenlänge direkt messen kann, dann bräuchte man die "Krücke" RGB nicht mehr.

In welchem Farbraum man das Bild letztendlich speichert hat mit der "Messung" nichts zu tun.
#11
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Registriert seit: 13.04.2014

Kapitän zur See
Beiträge: 3173
Weil wir schon bei "besonderen" Sensoren, bzw Kameras, sind:

Bei meinem Sommerpraktikum hatten wir eine nette Multispektralkamera, die 450-900nm in 2nm Schritten aufzeichnen konnte. Das war mal n cooles Teil :D

Genauer waren es zwei Sensoren (einer hat den anderen afaik bei ca. 600nm abgelöst, mit 50nm parallelbetrieb), und am Eingang ein Filter aus zwei Spiegeln, der jeweils nur eine bestimmte Wellenlänge hat passierrn lassen. Haben wir neulich in Theoretischer Physik durchgerechnet, da muss man die Spiegel im nm Bereich verstellen... Echt abartig, was das an Präzision erfordert. Am Ende war das Ding kaum größer als ne DSLR, aber gute 100 mal teurer als meine...
#12
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Registriert seit: 22.11.2004
FFM
Kapitän zur See
Beiträge: 3180
Nett, aber das wird sich sicherlich nicht positiv auf das Schwachlicht-Verhalten auswirken, oder?
#13
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Registriert seit: 13.04.2014

Kapitän zur See
Beiträge: 3173
Ich habe keine Ahnung, ich durfte das Ding nur einmal in der Hand halten als Praktikant :D

Es ist im Grunde ein Spektrometer mit 1MP Auflösung, statt einem Pixel, wie normal. Crazy Teil, und so weit ich weiß das Erste Massenprodukt nach der Bauweise. Hat auch nur Ärger gemacht (Vergangenheit, da es uns samt nem Octacopter abgestürzt ist).

Verwendet wurde es um Aufnahmen von Vegetation (hei Tag) aus der Luft zu machen und aus den Daten auf den Zustand der Pflanzen (Blattfläche/m2, Menge an Wasser, Menge an Chlorophyll, daraus die Menge an umgewandelten CO2 pro Stunde etc) zu schließen.
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