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Hasselblad H5D-200c Multi-Shot erreicht bis zu 200 Megapixel

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hasselbladHasselblad hat mit der H5D-200c Multi-Shot eine Kamera bzw. einen Sensor vorgestellt, der über eine spezielle Technik eine Auflösung von bis zu 200 Megapixel erreichen soll. Zunächst einmal aber verwendet die digitale Spiegelreflexkamera im Mittelformat einen 50 Megapixel-Sensor (6.200 x 8.272 Pixels) mit einer Größe von 32,9 x 43,8 mm. Dieser kann mit Belichtungszeiten von 1/800 Sekunden bis zu 12 Minuten arbeiten. Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 100 und ISO 6.400 gewählt werden. Bereits in der Standard-Auflösung von 50 Megapixeln sollen Resultate erreicht werden, die jeder professionellen Studioproduktion genügen.

Wird die H5D-200c in einen patentierten symmetrischen Hasselblad Multi-Shot-Rahmen montiert, steuern piezo-elektrischen Stellantriebe die Kamera mehr als mikrometergenau zwischen bis zu sechs Aufnahmen ein. Die Kamera macht vier oder sechs Bilder, bei denen der Sensor jeweils in Halb- und Einpixel-Schritten bewegt wird, um eine Aufnahme mit 50 oder 200 Megapixeln zu erzeugen. Diese Technologie vermeidet Defekte, wie Moiré und Farbfehler, die durch die Single-Shot-Interpolation manchmal erzeugt werden, und speichert die Rot-, Grün- und Blau- Informationen für jeden einzelnen Pixel, die dann wieder in einem Bild kombiniert werden.

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Die dazugehörigen Aufnahmen werden entweder im RAW-Format mit 16 Bit Farbtiefe oder im TIFF-Format mit 8 Bit gespeichert. Die dazugehörige Dateigröße liegt bei 75 bis 600 MB, je nach Auflösung und gewähltem Format. Gespeichert werden die Bilder auf einer CompactFlash-Speicherkarte oder direkt auf einem angeschlossenen Mac- bzw. Windows-System. Dieser direkte Übertragungsweg wird über FireWire800 realisiert - Hasselblad bietet aber auch Adapter für Thunderbolt an. In einer Live-View-Vorschau kann darüber auch die Auswahl des Motivs erfolgen. Die H5D-200c Multi-Shot bietet aber auch ein 3-Zoll großes Display auf der Rückseite mit 460.320 Bildpunkten. Zusammen mit einer HC80mm Linse misst die Kamera 153 x 131 x 205 mm und wiegt 2,5 kg.

Informationen zum Preis oder der Verfügbarkeit macht Hasselblad nicht.

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Kommentare (11)

#2
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Ich hatte schon öffters das Vergnügen gehabt mit einer Hasselblad H4D-60 zu Arbeiten.
Man merkt halt schon den Unterschied zwischen den üblichen Studiocams von Nikon oder Canon.

Ich denke einfach das 200 Megapixel einfach zu viel sind. Selbst bei enormer Größe a la Potsdamer-Platz-Plakate. Die Farben sind wirklich brilliant und die Schärfe knackig bis in alle Ecken. Knackig sind aber auch die Preise. Ab 10.000 € für Body ist man dabei und bei aller liebe zur Fotografie. Am ende wird ehh mit Photoshop gearbeitet, da sieht man keinen Unterschied mehr.
#3
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Zitat drakrochma;22548433
Nettes Spielzeug aber bei dem zu erwartenden Preis dürfte außer heulen nicht viel drin sein...


Wieso?
Als Profi (mit gutem Verdienst) ist der Preis eher zweitrangig.
Für Hobbyfotografen und Selbständige (nicht Profis) wird die Kamera wohl unerschwinglich bleiben.
#4
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Zitat GermanJohnQ;22548445
Am ende wird ehh mit Photoshop gearbeitet, da sieht man keinen Unterschied mehr.


Da stimme ich größtenteils schon zu. Die Shoppen heutzutage ja so krass, da kannste das Foto auch mit nem Handy machen und die zaubern da was draus. :D

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=Hnvoz91k8hc
#5
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Zitat EveryDayISeeMyDream;22548708
da kannste das Foto auch mit nem Handy machen und die zaubern da was draus. :D


Photoshop ist schon mächtig. Aber auch das hat seine Grenzen. Nicht umsonst gibt es eben diese Kameras. Allein der Dynamikumfang und Optik ist eine ganz andere Welt.
#6
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Bitte was? Eine "ganz andere Welt" ist das schon lange nicht mehr, diverse 35mm Kameras wie die Nikon D800 pinkeln den Mittelformat Kameras in Sachen Auflösung und Bildqualität ganz schön ans Bein, bzw. haben sie schon geschlagen (Dynamikumfang). Zumal man da auch mal mehr als ISO200 fahren kann und es viele andere Bequemlichkeiten gibt, welche die geradezu prähistorisch wirkenden Mittelformat Kameras nicht bieten. Nicht umsonst sehen sich Phase One & Co nach ewig dauerndem Technologiestillstand nun plötzlich gezwungen, mittels CMOS Sensoren das Heil in der Flucht nach vorne zu suchen. Und Hasselblad ist sowieso ein wirtschaftliches Wrack, das kaum noch zu retten sein dürfte. Die sind vor 3 Jahren mal von einer Risikokapitalfirma aufgekauft worden, welche die nun aber auch schon wieder loswerden will. Deren Zeit ist halt vorbei, es gibt nur noch ganz wenige Anwendungszenarien, in denen so eine Kamera noch signifikante Vorteile hat.
#7
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Ich schrieb von einer Smartphone Kamera.
#8
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nicht die Kamera macht gute Fotos, sondern der dahinter steht
#9
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3. Planet
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Beiträge: 3721
Zitat Maxxenergy;22551538
nicht die Kamera macht gute Fotos, sondern der dahinter steht


Erzähl das den "Ich blitz dir ins Gesicht, ich hab ne DSLR" Leuten :D
Aber ne gute Ausstattung erleichtert es ungemein wenn man sich auskennt.
#10
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Papperlaquark
Beiträge: 5836
Zitat L0rd_Helmchen;22549038
Bitte was? Eine "ganz andere Welt" ist das schon lange nicht mehr, diverse 35mm Kameras wie die Nikon D800 pinkeln den Mittelformat Kameras in Sachen Auflösung und Bildqualität ganz schön ans Bein, bzw. haben sie schon geschlagen (Dynamikumfang).


Hab nie mit Hasselblad gearbeitet, aber es liegen immernoch WELTEN zwischen Phase One und Nikon/Canon. Vor allem und gerade die Bildschärfe :wink:
#11
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Registriert seit: 01.01.2007
Exil
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Beiträge: 8586
Halte ich für ein Gerücht.

Das Problem ist, dass es für 35mm viel mehr "Schrottlinsen" gibt. Okay Schrott mag übertrieben sein, aber viel von dem ganzen Altglas, gerade im Zoombereich und in den unteren Preisregionen, ist halt einfach nicht für die Pixeldichte einer D800 o.ä. gebaut worden. Wenn man dann so lustige "Tests" macht und ein Phase One Back mit 5000€ Festbrennweite gegen eine D800 mit 800€ Zoom antreten lässt (wie man es im Internet häufig ließt), ja gut okay, dann muss man sich nicht wundern wenn weniger Schärfe bei rum kommt...

Aber schraub mal eine Top-Linse dran und dann zeig mir dann bitte, wo da "Welten" zwischen den Kameras liegen sollen... die Welten Unterschied sind schon im (sinnbefreiten) 1:1 Vergleich nicht vorhanden und im spätestens im Druck dann überhaupt nicht mehr.
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