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Hasselblad H5D-50c: Mittelformatkamera mit 50 Megapixeln

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hasselbladKameraspezialist Hasselblad hat mit der H5D-50c eine neue Mittelformatkamera vorgestellt. Der verbaute CMOS-Sensor im Format 32,9 x 43.8 Millimtern wird mit satten 50 Megapixeln arbeiten und dabei eine Empfindlichkeit von bis zu ISO 6.400 erreichen. Durch den neuen Sensor bietet dieses Modell gegenüber der H4D-40 vor allem ein geringeres Rauschen, zudem sind Verschlusszeiten von bis zu 12 Minuten möglich. Darüber hinaus können bis zu 1,5 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Bemerkenswert ist, dass der optische Sucher ausgetauscht werden kann. Zur Auswahl stehen neben einem Lichtschachtsucher mit 3,2-facher Vergrößerung auch verschiedene 90-Grad-Sucher mit Vergrößerungsstufen zwischen 2,7- bis 3,1-facher Vergrößerung.

Durch den hochauflösenden Sensor besitzen die Aufnahmen eine Auflösung von 8.272 x 6.200 Pixeln und sind laut Hersteller im Rohformat etwa 65 MB groß. Im TIFF-Format können die Bilder sogar eine Dateigrößen von bis zu 154 MB erreichen. Das Abspeichern der Bilder erfolgt wahlweise direkt über den Firewire-Anschluss an den Computer oder auf eine Compactflash-Karte.

Die Hasselblad H5D-50c ist ab sofort erhältlich und soll für rund 25.000 Euro den Besitzer wechseln.

H5D-50c god-side dark

 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 03.10.2012
Schleswig in Schleswig Holstein!
Leutnant zur See
Beiträge: 1172
Der Sensor stammt übrigens von Sony und wird auch von Phase One in einem Digital Back angeboten.
Das aber, im Gegensatz zu dem von Hasselblad da die sowas imho nicht mehr anbieten, auch auf Gehäusen anderer Hersteller verwendet werden kann ;)

Dazu sei erwähnt das der Cmos Sensor zwar toll ist was die Iso Werte angeht (für Mittelformat!) aber dafür in anderen Bereichen (Dynamikbereich und Farbtiefe) Abstriche gemacht werden müssen.

Für Mittelformat finde ich 50 Megapixel jetzt auch nicht so übertrieben, angesichts Sensoren mit 80 Megapixeln z.B. ;)

Huch Tante Edit: Der Sensor ist auch etwas kleiner als die "normalen" Sensoren für Mittelformat und hat einen Cropfaktor von 1,2 wenn ich mich recht erinnere!
#2
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Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 2040
So wird man also reich ^^
#3
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Registriert seit: 10.06.2008
zuhause
Admiral
Beiträge: 11318
Hasselblad? Sind das nicht die, die Kameras von Sony umlabeln und an den Preis hinten einfach eine Null dranhängen?
#4
Registriert seit: 17.06.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1709
Zitat Hardwarekäufer;21928229
Hasselblad? Sind das nicht die, die Kameras von Sony umlabeln und an den Preis hinten einfach eine Null dranhängen?


:confused:

Hasselblad stellt seit gut 50 Jahren Mittelformatkameras her. Ist für Profifotografen das einzig ernsthafte Arbeitsinstrument, wenn es um Bildqualität und nicht um "Schnelligkeit" - z. B.. Reportage - geht.
#5
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Registriert seit: 21.03.2005

Ruhestand
Beiträge: 29136
Ich glaube er spielte auf die Lunar an. Da traf das leider zu.
#6
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Registriert seit: 17.03.2007

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1415
Zitat awehring;21937779
:confused:

Hasselblad stellt seit gut 50 Jahren Mittelformatkameras her. Ist für Profifotografen das einzig ernsthafte Arbeitsinstrument, wenn es um Bildqualität und nicht um "Schnelligkeit" - z. B.. Reportage - geht.


und einzige ist wohl eher auch falsch

wie oben ist phase one momentan wohl besser
#7
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat awehring;21937779
Ist für Profifotografen das einzig ernsthafte Arbeitsinstrument, wenn es um Bildqualität und nicht um "Schnelligkeit" - z. B.. Reportage - geht.


Wahrscheinlich können sich auch vier Fünftel der Profifotografen keine Kamera für 25000 Euro leisten. Und drei Viertel der vier Fünftel betrachten ihre Kamera trotzdem als ernsthaftes Arbeitsinstrument. Und überhaupt, Arbeitsgeräte sind nicht ernsthaft. Ernsthaftigkeit ist eine Eigenschaft, die Menschen haben können, aber keine leblosen Objekte. Hasselblad war schon zu Analog-Zeiten überteuert und es würde mich wundern, wenn sich daran etwas geändert hätte.
#8
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Registriert seit: 22.02.2006
Zu Hause
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1414
Also die Kamera bzw. Hasslblade wird viel in der Werbebranche benutzt, wobei hier die Anzahl zb. der Auto-Studios in Deutschland überschaubar ist.
Nicht jeder Pressejournalist, Potraitfotograph usw. brauch die MP-anzahl.
Ähnlich verhält es sich doch mit Apple.Es geht auch günstiger, aber der Kunde fühlt sich wohl ,wenn er teure Arbeitsgeräte sieht
#9
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Registriert seit: 07.07.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1562
Ich glaube den meisten Kunden ist das scheiß egal, bzw. die wissen garnicht wie teuer do ne Hasselblad ist ;)
Ne 5D Mark 2 reicht um den eindruck eines teuren Arbeitsgerätes zu erziehlen aus
#10
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Für den Kunden zählt die Qualität. Sofern er die überhaupt bis ins Detail wahrnimmt. Ich würde mir als Kunde jedenfalls kein Studio aussuchen, dessen Betreiber mir Qualität durch superteures Equipment vorzugaukeln versucht, sondern mir anschauen, was er bisher geleistet hat. Damals zu Analogzeiten waren die 6x7- und 6x4,5-Kameras z. B. sinnvoller als 6x6. Mamiya z. B. Oder auch Pentax. Ganz einfach, weil meist eh was weggeschnitten werden musste. Letzendlich zählt, was der Fotograf mit der Kamera macht. Die Qualität von Fotos ist weit weniger von der Fototechnik abhängig, als die Kamerahersteller die Kunden glauben machen. Ich wette, dass Hasselblad die Kameras zu einem beträchtlichen Teil auch an vermögende Privatkunden verkauft, die sich die Kameras in die Vitrine stellen. Dagegen kenne ich einige professionelle Fotografen mit künstlerischem Anspruch, die sich so eine Kamera im Leben nicht leisten könnten. 25000 Euro für eine Kamera ist einfach ein absurder Preis.
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