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Fujifilm X-A1 - günstiger Einstieg in die X-Serie

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fujifilm

Fujifilms X-Serie gehört bereits zu den besser ausgebauten Systemkamerawelten. Fujifilm bemüht sich nicht nur um ein zunehmend attraktiveres Objektivangebot, sondern auch um günstigere Kameramodelle. Der Einstieg in die X-Serie ist damit nicht mehr nur für Enthusiasten interessant. Auf das Flaggschiff X-Pro1 folgte die etwas günstigere X-E1. Der Einstiegspreis wurde anschließend mit der rund 680 Euro teuren X-M1 weiter abgesenkt. Heute konnte Fujifilm die bisher günstigste Kamera der X-Serie vorstellen - die X-A1.

Diese kompakte Systemkamera richtet sich vor allem an Einsteiger, die erste Erfahrungen mit Systemkameras sammeln. Serientypisch kommt ein APS-C-Sensor zum Einsatz, der mit 16 MP auflöst. Fujifilm verzichtet bei diesem Modell auf den X-Trans-Prozessor der größeren Modelle und greift auf einen herkömmlichen Sensor mit Bayer-Array zurück. Die Aufgabe des Bildprozessors übernimmt ein EXR Prozessor II. Er ermöglicht lauf Fujifilm Einschaltzeiten von 0,5 Sekunden, eine Auslöseverzögerung von 0,05 Sekunden und eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5,6 Bildern/s (max. 30 Aufnahmen). Ein Videomodus mit 1.080p/30fps wird ebenfalls geboten. Dabei kann zumindest die Blende vom Nutzer selbst festgelegt werden.

Zur Bildkontrolle dient ein neigbares 3-Zoll-Display mit 920.000 Bildpunkten. Obwohl die X-A1 innerhalb der X-Serie als Einsteigermodell konzipiert wurde, bietet sie ein Moduswahlrad und zwei Kontrollräder für Blende, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur. Weitere wichtige Funktionen können auf frei belegbare Knöpfe verteilt werden. Von den Einsteigermodellen anderer Systeme unterscheidet sich die X-A1 durch diese manuellen Kontrollmöglichkeiten wohltuend. Trotz der Bedienelemente ist die Kamera mit 116,9 x 66,5 x 39 mm und 330 g (inklusive Akku und Speicherkarte) kompakt und leicht. Eine W-LAN-Funktion ermöglicht den drahtlosen Datentransfer auf Mobilgeräte oder den PC. Zum kreativen Einsatz sollen acht Filter und verschiedene Filmsimulationen anregen. 

Die Fujiflm X-A1 soll vom Handel ab Mitte Oktober im Bundle mit dem Fujinon XC16-50mm-Objektiv für einen Preis von 599 Euro angeboten werden. Es gibt eine schwarze, eine blaue und eine rote Farbvariante. 

 

Produktmerkmale im Überblick:

  • 16,3 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
  • EXR Prozessor II
  • Kompaktes und leichtes Gehäuse
  • Schwenkbares 7,6 cm (3 Zoll) LC-Display mit 920.000 Pixeln
  • Schnelle Einschaltzeit von 0,5 Sekunden (im Schnellstart-Modus)
  • Schnelle Auslöseverzögerung von 0,05 Sekunden
  • Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5,6 Bildern/s (max. 30 Aufnahmen)
  • Integrierter Pop-up-Blitz mit Fujifilm‘s „Super i-Flash Technologie“
  • ISO 200-6.400 (ISO 100 / 12.800-25.600 bei reduzierter Auflösung)
  • Full HD-Video mit 30 Bildern/s Autofokus mit 49 Messfeldern
  • 8 kreative Filtereffekte plus 5 Filmsimulationsmodi
  • Kamerainterner RAW-Prozessor Q-Taste für häufig genutzte Menü-Einstellungen
  • Blitzschuh für externen Blitz (Fujifilm TTL)
  • Wireless Image Transfer auf Smartphones und Tablet PCs PC Autosave Wi-Fi® für PCs

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Kommentare (3)

#1
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599€? für eine Systemkamera ? günstiger Einstieg ?

;-D
#2
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Ok, günstig mit Blick auf das Fujifilm-Angebot. :)
Gegenüber den Einsteigermodellen der Konkurrenz ist ja gerade durch die manuellen Kontrollmöglichkeiten ein erheblicher Mehrwert gegeben - und der reale Verkaufspreis dürfte dann auch nochmal niedriger ausfallen.
Ich frage mich aber, wie sich der einfachere Sensor im Vergleich zu den bisherigen Modellen bemerkbar machen wird.
#3
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Ich würde nem Einsteiger immer sowas wie ne NIkon V1 oder so empfehlen.. aber kein Gerät für 600€ ( auch nicht 500€ ). Dann sollten sich die "Interessenten" lieber erstmal ne Nikon P7100 zulegen und erstmal gucken was sie so mit Bildern anstellen können, oder wie ein Bekannter von mir - ne gebrauchte Eos mit Zubehör für unter 100€ im Top-Zustand.
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