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Canon PowerShot G1 X: Kompaktkamera mit Riesensensor

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canonCanons PowerShot G-Serie ist beliebt bei Fotografen, die eine Kompaktkamera mit vielfältigen manuellen Einstellmöglichkeiten suchen. Typisch für das Kompaktkamerasegment hatten die Modelle der Serie bisher allerdings recht kleine Sensoren. Viele Hersteller haben die Lücke zwischen den Kompaktkameras und digitalen Spiegelreflexkameras mit mirrorless interchangeable-lens cameras (MILC) geschlossen - Wechselobjektivkameras, die keinen Spiegel haben, aber meist über einen Sensor verfügen, der deutlich größer als bei Kompaktkameras ist. Canon ist auf diesen Zug bisher nicht aufgesprungen und scheint das auch in Zukunft nicht zu planen. Stattdessen hat der Foto-Gigant jetzt einfach eine Kompaktkamera aus der PowerShot G-Serie mit einem ungewöhnlich großen Sensor gekoppelt.

Die neue PowerShot G1 X ist damit prinzipiell eine spannende Alternative, die noch überschaubare Abmessungen (116,7 × 80,5 × 64,7 mm) und die Unkompliziertheit einer Kompaktkamera mit der Leistungsfähigkeit von so mancher Wechselobjektivkamera paart. Ihr mit 14 MP auflösender CMOS-Sensor ist ganze 18,7 x 14mm (1.5") groß und liegt damit zwischen dem Micro Four Thirds-Sensor der MILCs von Panasonic und Olympus sowie den APS-C-Sensoren von Canons DSLRs. Rein technisch sollte die G1 X damit die Leistungsfähigkeit von Canons Einsteiger-DSLRs erreichen können. Das feste 4x-Zoomobjektiv (F2,8-5,8) hat einen Brennweitenbereich von 28-112 mm (Kleinbildäquivalent) und deckt damit ein sinnvolles Spektrum ab. Ein Bildstabilisator ist integriert.

Canon PowerShot G1 X 1

Zur Bildkomposition kann sowohl auf einen elektronischen Sucher (EVF) als auch auf ein schwenkbares 3-Zoll-Display zurückgegriffen werden. Die Bedienelemente ermöglichen es, eine Vielzahl von Parametern direkt und schnell anzupassen. Die professionellere Ausrichtung zeigt sich auch darin, dass RAW-Bilder aufgenommen werden können. Full HD-Videoaufnahme ist natürlich ebenfalls möglich.

Eine so ungewöhnliche Kompaktkamera hat ihren Preis. Die PowerShot G1 X soll ab Ende Februar für stattliche 749 Euro verfügbar werden.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 11.11.2005
hier und da mal
Korvettenkapitän
Beiträge: 2213
Dann nehme ich doch lieber eine NEX von Sony mit richtigem APS-C Sensor...
#2
Registriert seit: 12.01.2011

Obergefreiter
Beiträge: 74
Und der Möglichkeit Objektive zu wechseln
und den prämierten HDR und HandheldTwilight Modi
und dem deutlich niedrigeren Preis (im Falle der C3)
und wahrscheinlich viel höherer rauschfrei-ISO

Canon lässt sich seinen Namen schon gut bezahlen...
#3
Registriert seit: 11.09.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Komisch ... das ist ja teurer als meine DSLR (ohne Objektiv)..
Und das ist die EOS 550D die Qualtitativ besser!
Hat die hier schon den DIGIC 5?
Aber für die Hälfte des Preises wäre es eine kompakte Alternative zur 1100D
#4
Registriert seit: 16.07.2005
Leipzig
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 486
Wenn 18,7 x 14 mm ein "Riesensensor" ist, was ist dann 24 x 36 mm (Kleinbild)?
#5
Registriert seit: 11.09.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Kleinbild ist für Digitalkameras wirklich groß!
Mittel oder Großformat ist bei Digis erst 5 oder 6 Stelliger Bereich.
#6
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 4036
@EiRoGGe: Riesensensor für eine Kompaktkamera. ;)
#7
Registriert seit: 20.03.2007

Obergefreiter
Beiträge: 114
Viele wollen nicht verstehen das Spiegel Reflex nicht automatisch gute Qualität heißt. Die Spiegelkonstruktion ist nur so teuer und aufwändig das es kaum bis gar keinen Hersteller gibt der das mit einem billigen Sensor koppelt.

Spiegelreflex bedeuted nur das man das, was man im Objektiv sieht, auch wirklich GENAU SO auf dem Bild hat. Theoretisch kann eine Kamera mit Wechselobjektiv ohne Spiegelreflex mit sonst identischen Eigenschaften (Objektiv und Sensor etc.) gleich gute/schlechte Fotos machen. Lass mich aber gerne korrigieren wenn ich da einen Denkfehler habe :)
#8
Registriert seit: 11.09.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Es sei denn, man kann mit dem Optischen Sucher besser und genauer fokussieren (ist aber nicht so korrekt. Mit meiner EOS 550D kann ich im Live View 10 fach vergrößern und so exakt scharfstellen, leider dauert das schon einige Sekunden). Autofokus ist bei DSLR im optischen Suchermodus auch schneller.
Aber über die Qualtität sagt das ja nichts.
In DSLRs sind die Bilder dank der größeren Sensoren rauschärmer, Dynamikreicher und es besteht eben die Möglichkeit alle Kontrolle selbst zu haben (obwohl ich durchaus schon Leute gesehen habe, die ihre 5D einfach nur mit Blitz und Automatik mit dem Standartobjektiv verwendet haben)
#9
Registriert seit: 11.09.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Es sei denn, man kann mit dem Optischen Sucher besser und genauer fokussieren (ist aber nicht so korrekt. Mit meiner EOS 550D kann ich im Live View 10 fach vergrößern und so exakt scharfstellen, leider dauert das schon einige Sekunden). Autofokus ist bei DSLR im optischen Suchermodus auch schneller.
Aber über die Qualtität sagt das ja nichts.
In DSLRs sind die Bilder dank der größeren Sensoren rauschärmer, Dynamikreicher und es besteht eben die Möglichkeit alle Kontrolle selbst zu haben (obwohl ich durchaus schon Leute gesehen habe, die ihre 5D einfach nur mit Blitz und Automatik mit dem Standartobjektiv verwendet haben)
#10
Registriert seit: 11.09.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Es sei denn, man kann mit dem Optischen Sucher besser und genauer fokussieren (ist aber nicht so korrekt. Mit meiner EOS 550D kann ich im Live View 10 fach vergrößern und so exakt scharfstellen, leider dauert das schon einige Sekunden). Autofokus ist bei DSLR im optischen Suchermodus auch schneller.
Aber über die Qualtität sagt das ja nichts.
In DSLRs sind die Bilder dank der größeren Sensoren rauschärmer, Dynamikreicher und es besteht eben die Möglichkeit alle Kontrolle selbst zu haben (obwohl ich durchaus schon Leute gesehen habe, die ihre 5D einfach nur mit Blitz und Automatik mit dem Standartobjektiv verwendet haben)
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