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Microsoft lizenziert Havok-Engine

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Nachdem bereits der kalifornische Grafikkarten-Hersteller NVIDIA mit dem Kauf der PhysX-Rechte des kalifornischen Unternehmens Ageia Technologies, das in finanziellen Schwierigkeiten steckte, eine eigene Physikbeschleunigung für GeForce-8-, GeForce-9- und GTX-200-Karten anbieten konnte, zog nun Microsoft mit Havok, das seit knapp einem Jahr zu Intel gehört, nach. Den Informationen zur Folge können alle von Microsoft betreuten Spielestudios die Havok-Engine für ihre Projekte nutzen. Entsprechend wird bei den "Microsoft Game Studios" die Physik- und Animations-Engine zum Standard, sodass man mit "Halo Wars", "Fable 2" und "Banjo Kazooie: Nuts and Bolts" drei Spiele ankündigte. Sowohl bei den Windows-, als auch bei den Xbox-360-Titeln wird die Havok-Engine zum Einsatz kommen. Mit "Halo 3", "Age of Empires III" und "Halo 2" bot man bereits Havok-lizenzierte Software an. Unklar bleibt jedoch, ob der Softwareriese die Physik-Bibliotheken auch für Direct-Physics oder für DirectX selbst nutzen wird.Weitere Details zu DirectX 11 erwartet man zumindest in drei Wochen auf der "NVision 08"-Konferenz. Wie teuer das umfassende Lizenzaufkommen für Microsoft wirklich war, weiß man derzeit ebenfalls noch nicht.


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