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Preisabsprache zwischen den Grafikkartenherstellern vor Gericht

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Bereits Anfang 2009 könnte ein durchaus interessantes Gerichtsverfahren eingeleitet werden. Den größten Grafikkartenherstellern NVIDIA und AMD (damals ATI) wird vorgeworfen, illegale Preisabsprachen betrieben zu haben. Bereits Ende 2006 soll das US-Justizministerium Unterlagen der Hersteller zur genaueren Untersuchung angefordert haben. Da darin bislang keine Entscheidung getroffen wurde, wurde der kalifornische Chip-Hersteller von 55 zivilen Klägern, darunter vor allem von PC- und Grafikkarten-Herstellern aber auch von privaten Haushalten, angezeigt. Zunächst lehnte der zuständige Richter die Klage aufgrund mangelnder oder geringer Beweislast jedoch ab. Mittlerweile konnte man Beweise vorlegen, die der Richter für glaubwürdig und ernst zu nehmend erachtet. Vor allem eine E-Mail von 2002, die vom Senior Vice Präsident aus dem Bereich Marketing bei NVIDIA an den damaligen ATI-Chef geschickt wurde, veranlasste den Richter zu dieser Entscheidung. Aber auch die Tatsache, dass die jeweiligen Generationen fast gleichzeitig erscheinen und zu ähnlichen Preisen vertrieben werden. Nun müssen sich eventuell AMD und NVIDIA Anfang 2009 in einem Gerichtsverfahren verantworten.Weiterführende Links:

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