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Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen Intel eingeleitet

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Die Europäische Kommission hat gegen das weltweit größte Unternehmen der Halbleiter-Branche [url=http://www.intel.com]Intel[/url] ein Verfahren eingeleitet. Intel wird vorgeworfen den stärksten Konkurrenten [url=http://www.AMD.com]AMD[/url] mit illegalen Methoden vom Markt ferngehalten zu haben. Das US-Unternehmen soll Druck auf PC-Hersteller gemacht haben, in dem sie Rabatte ermöglicht haben, wenn ausschließlich Intel-Chips verwendet werden. Zudem sollen Zahlungen an Großkunden geflossen sein, die die Hersteller dazu bewegten die Markteinführung von Produkten mit AMD-Prozessoren zu verzögern oder ganz darauf zu verzichten. Außerdem habe Intel den wichtigen Herstellern von Servern die Prozessoren unter den eigenen Kosten verkauft. Intel wies diese Vorwürfe zurück. Dem Unternehmen droht eine Geldstrafe von bis zu 2,6 Milliarden Euro (rund zehn Prozent des Jahresumsatzes). Der Chiphersteller hat nun zehn Wochen Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. AMD hatte sich bereits im Jahre 2000 über das Wettbewerbsverhalten von Intel beklagt. Die EU-Kommission hatte 2005 eine Reihe von Büros von Intel in der Europäischen Union durchsuchen lassen. Die offizielle Pressemitteilung findet man hier. [url=http://www.europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/07/314&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=en]Pressemitteilung[/url]

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