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Notebook-Batterie: Rückrufaktion von Lenovo und IBM

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Wer dieser Tage ein Notebook des Herstellers IBM bzw. Lenovo sein Eigen nennen kann, sollte die Ohren spitzen. Der Hersteller der ThinkPads-Reihe sieht sich nämlich gezwungen, insgesamt 168.500 Batteriepakete in abverkauften Notebooks und 357.500 zusätzlich weltweit verkaufte Akkus zurückzunehmen. Als Ursache nannte das Unternehmen die Gefahr von erheblicher Hitzeentwicklung während des Betriebs durch die Akkus, was sich durchaus zu einem Feuer entwickeln könne.
Im Detail geht es um die wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus der Firma Sony Energy Devices aus Japan, welche primär in China, teilweise aber auch in Japan hergestellt wurden. Wer also sein Notebook im Februar 2005 und im September diesen Jahres erworben hat, sollte aufmerksam werden und unter "ReadMore" Einzelheiten in Erfahrung bringen.Im Einzelnen handelt es sich um folgende Geräte:

T Serie (T43, T43p, T60); R Serie (R51e, R52, R60, R60e) und X Serie (X60, X60s).

Als Grund für die teure Rückrufaktion nannte Lenovo einen Zwischenfall mit einem ThinkPad, welches auf einem Flughafen Feuer fing, nachdem der Akku überhitzte. Das Feuer konnte erst mit Feuerlöschern beendet werden.

In der Vergangenheit hat es mit explodierenden und feuerfangenden Akkus auch bei anderen Herstellern Zwischenfälle gegeben. Lenovos Akkus sind hier bei weitem also kein Einzelfall und die Firma ist sich nicht zu schade, sämtliche Akkus kostenlos auszutauschen.

Letztlich scheinen die hohen Anforderungen an moderne Akkus jedoch auch in wenigen Einzelfällen ihren Tribut zu fordern und Zwischenfälle dieser Art werden sicher nicht vollends ausschließbar sein.

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