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Discord akquiriert Sentropy und will Sicherheitsbemühungen mit KI verstärken

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Mit der wachsenden Beliebtheit des Chatdienstes Discord wurde das Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Diese waren allerdings nicht nur von technischer Natur. Unter anderem nutzen diverse extremistische Gruppen die Plattform, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Um die Sicherheit der eigenen Nutzer zu gewährleisten, hat man sich nun das AI-Unternehmen Sentropy einverleibt. 

Bei Sentropy handelt es sich um ein Startup, bei dem unter anderem Reddit-Gründer Alexis Ohanian und Führungskräfte von Riot Games, Nextdoor, OpenAI, Twitch und Twitter zu den Investoren gehören. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei auf KI-gestützten Moderationstools. Sentropy-CEO John Redgrave äußerte sich zur Übernahme wie folgt: "Discord repräsentiert die nächste Generation sozialer Unternehmen - eine Generation, in der Nutzer nicht das zu verkaufende Produkt sind, sondern der Motor für Konnektivität, Kreativität und Wachstum". Laut Redgrave sind insbesondere die Privatsphäre sowie die Sicherheit der Nutzer essentiell. Zudem möchte man die Erkenntnisse, die man durch Discord bei der Inhaltsmoderation erlangen wird, mit anderen teilen.

Discord hat mittlerweile 150 Millionen monatlich aktive Nutzer, die sich auf Millionen separate Kanäle beziehungsweise Server verteilen. Allein im letzten Jahr musste der Chatdienst unter anderem wegen Belästigung oder Extremismus zahlreiche Konten sperren. Laut der Webseite TechCrunch waren im Mai 2020 rund 15 % der Belegschaft des Unternehmens hierfür verantwortlich.

Allerdings kommt man hier aufgrund der zahlreichen Nutzer sicherlich schnell an seine Grenzen und muss auf automatisierte Prozesse zurückgreifen. Andernfalls wird es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, Vorfälle wie das "Zoom-Bombing" in Zukunft zu vermeiden. Beim genannten Vorgehen koordinieren sich diverse Gruppen über Discord und schikanieren Zoom-Teilnehmer. Da zum Beitreten einer Videokonferenz lediglich der Teilnahme-Link bekannt sein muss, lässt sich dieser problemlos über den Chatdienst verbreiten.

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