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AMD eröffnet Fab36 in Dresden

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[url=http://www.amde.]AMD[/url] eröffnet heute sein neues 300 mm-Halbleiterwerk AMD Fab 36 in Dresden. An den Feierlichkeiten nehmen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Sachsens Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt sowie weitere hochrangige Vertreter aus Politik und Halbleiterindustrie teil.

"Die pünktliche Eröffnung von AMD Fab 36 in Dresden ist ein weiterer Erfolg in unserer Rekordserie. Wir knüpfen damit an die tadellosen Ergebnisse bei der Umsetzung unserer Produktionsstrategien und –ziele der Vergangenheit an,” sagte Hector Ruiz, AMDs Chairman of the Board, President und CEO. “In AMD Fab 36 setzen wir unser patentiertes Fertigungsprinzip ein, das unter dem Namen Automated Precision Manufacturing (APM) bekannt ist. Mit APM konnten wir extrem schnell auf neue Technologiegenerationen umsteigen und in sehr kurzer Zeit hohe Ausbeuten erzielen. Auf Basis dieser soliden Grundlage können wir in Fab 36 auch künftig die großen Vorteile von APM voll ausschöpfen und die weltweit zunehmende Nachfrage nach AMD 64-Bit-Lösungen erfüllen."Die Produktion wird in AMD Fab 36 derzeit planmäßig hochgefahren. AMD geht davon aus, im ersten Quartal 2006 Produkte in 90 nm-Technologie auszuliefern und Ende 2006 mit der Fertigung in 65 nm-Technologie zu beginnen. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, im neuen Werk bis zur Jahresmitte 2007 größtenteils in Strukturbreiten von 65 nm zu fertigen.

Die erhöhte Fertigungskapazität, die AMD durch den Einsatz von 300 mm-Wafern erzielt, sowie die Vorteile des APM Fertigungsprinzips hinsichtlich Produktionsgeschwindigkeit und -effizienz spielen eine entscheidende Rolle bei den Wachstumsplänen des Unternehmens für die nächsten Jahre. Die dritte Generation von AMDs Fertigungsprinzip, die in Fab 36 zum Einsatz kommt, umfasst mehrere Hundert patentierte oder zum Patent angemeldete Technologien, mit denen sich die Prozesse in der AMD Fab 36 dynamisch und automatisch optimieren lassen. Dieses System unterstützt AMD dabei, noch schneller auf Kundenanforderungen zu reagieren, Technologiewechsel in kürzester Zeit zu vollziehen sowie Qualität und Effizienz der Produkte noch weiter zu steigern.

AMD plant, die Lieferungen aus Fab 36 von Jahr zu Jahr kontinuierlich zu erhöhen. Im Jahr 2008 soll Fab 36 rund 100 Millionen Prozessoren liefern. Die Auslastung der Fabrik soll dabei auf kontinuierlich hohem Niveau gehalten werden. Dies versetzt AMD in die Lage, die steigende Nachfrage nach den mehrfach ausgezeichneten AMD64 Prozessoren zu erfüllen und den Marktanteil bei x86-Prozessoren in den nächsten Jahren signifikant zu steigern.

“In Fab 36 setzen wir AMDs neueste Innovationen im Bereich Fertigung und Technologie ein,” so Daryl Ostrander, AMDs Senior Vice President, Logic Technology and Manufacturing, Microprocessor Solutions Sector. “Mit den einzigartigen Qualitäten unserer Mitarbeiter weltweit und unseren unübertroffenen Fähigkeiten in der Automatisierung können wir unsere Zusagen gegenüber Kunden heute und in Zukunft einlösen. Unsere führenden Prozesstechnologien im Submikron-Bereich, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit IBM entwickelt wurden und dem neuesten Stand der Technik entsprechen, spielen hierbei eine maßgebliche Rolle.“

Nach einer gründlichen Evaluierung hatte sich AMD entschieden, Fab 36 am Standort Dresden zu bauen. Die bisherigen Erfolge der AMD Fab 30, die hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeiter in der Region sowie die finanzielle Unterstützung des Freistaates Sachsen und der Bundesrepublik Deutschland gaben den Ausschlag für diese Entscheidung.

“Unsere Mitarbeiter sind der wichtigste Faktor für AMDs Wettbewerbsfähigkeit,” so Hans Deppe, Corporate Vice President und Geschäftsführer des Standortes Dresden (Fab 30 und Fab 36). “Dank ihres Einsatzes und ihrer Entschlossenheit benötigten wir vom ersten Spatenstich bis zur Eröffnung von Fab 36 weniger als 24 Monate und konnten zugleich die technologischen Höchstleistungen und die Effizienz von Fab 30 aufrecht erhalten.”

AMDs Präsenz in Dresden ist ein enormer gemeinsamer Erfolg für das Unternehmen, den Freistaat Sachsen, Deutschland und die Europäische Union (EU). Die Investitionen des Unternehmens in der Region zählen zu den größten ausländischen Investitionen, die im vergangenen Jahrzehnt in Deutschland getätigt wurden. Dadurch konnten in Sachsen sowie in benachbarten Regionen etwa 7.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen und die Entwicklung von Dresden zu einem weltweit anerkannten und in der Europäischen Union führenden Halbleiterstandort vorangetrieben werden.














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