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Mastercard: Paypal-Alternative Masterpass verabschiedet sich vom deutschen Markt

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mastercard logoDer von Mastercard seit 2015 in Deutschland betriebene Payment-Dienst Masterpass war in der Vergangenheit immer wieder Thema auf diversen Schnäppchen-Portalen. Sollte man sich als Kunde für eine Zahlung mit dem Masterpass entschieden haben, ließ sich eine Vielzahl von Gutscheinen nutzen, die für neue Tiefpreise bei den Artikeln sorgten. Da man die Masterpass-Gutscheine in regelmäßigen Abständen in vielen bekannten Onlineshops gesehen hat, ist es nicht verwunderlich, dass Mastercard beschlossen hat, den Payment-Dienst aus Deutschland abzuziehen.

Dies bedeutet für sämtliche deutschen Nutzer, dass deren Profile im Zeitraum vom 4. bis zum 7. November endgültig gelöscht werden. Zwar lässt sich der Masterpass noch in ausländischen Stores nutzen, jedoch muss dafür in dem jeweiligen Land, in dem der Store ansässig ist, ein Masterpass-Account erstellt werden. Alle Fragen zum Account oder ähnlichem können telefonisch noch bis zum 20. Dezember 2019 an den Kundendienst von Masterpass gestellt werden. Dann stellt auch die Hotline ihren Dienst ein. Die generierten Kundendaten werden entsprechend der DSGVO zunächst in der Verarbeitung eingeschränkt und dann später gelöscht. 

Warum Mastercard die PayPal-Alternative in Deutschland nun gänzlich einstellt, ist nicht bekannt. Jedoch ist davon auszugehen, dass die verstärkten Marketingkampagnen des Unternehmens nicht den gewünschten Effekt erzielt bzw. für den erhofften Nutzerzuwachs gesorgt haben. 

Ob Mastercard in Zukunft mit seiner PayPal-Alternative international durchstarten möchte, bleibt abzuwarten. Allerdings ist aktuell davon auszugehen, dass Mastercard versuchen wird, sich mit dem Masterpass auf anderen Märkten zu etablieren. Ob dies gelingen wird, ist unklar. Sollte Mastercard allerdings mit dem Masterpass international äußerst erfolgreich sein, wird das Unternehmen auch in Deutschland nochmal einen Versuch wagen.

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