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Neue Allianz soll die Batterie der Zukunft entwickeln

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celestDas Batterien beziehungsweise Akkus in Zukunft weltweit ein wichtiges Thema werden, dürfte inzwischen fast jeder interessierte Leser erfahren haben. Aus diesem Grund haben sich jetzt Wissenschaftler der Universität Ulm, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zusammengetan um die Entwicklung der Batterie weiter voran zu treiben. Christian Luft, der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, äußerte sich zur Zusammenarbeit der Wissenschaftler wie folgt: "Effiziente Energiespeicher sind der Schlüssel für die Energieversorgung und die Mobilität der Zukunft."

Die Wissenschaftler beabsichtigen den Schwerpunkt in erster Linie auf Alternativen bekannter Technologien zu legen. So werden sie zum Beispiel nicht versuchen, die Lithium-Ionen-Batterien weiter zu entwickeln, sondern verfolgen das Ziel, den Nachfolger der genannten Batterien zu finden, da diese nicht nur in der Leistungsfähigkeit Grenzen aufzeigen.

Des Weiteren ist Nachhaltigkeit aufgrund der Nutzung von Cobalt, Grafit und Lithium nicht gewährleistet. Beim Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe soll es sich nach eigenen Angaben um die größte Forschungsplattform ihrer Art in Deutschland handeln. Insgesamt beherbergt diese 29 Institute und 45 Arbeitsgruppen.

Den ersten Schritt in die richtige Richtung konnte die Organisation bereits vermelden. So erhielt der Exzellenzcluster, Post Lithium Storage (POLiS), eine knapp 50 Millionen Euro Förderung für die nächsten sieben Jahre vom Bund beziehungsweise den Ländern.

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Kommentare (15)

#6
Registriert seit: 27.12.2006
NRW
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1504
Batterie der Zukunft - Part 99.
Bevor Li-Ion abgelöst wird gehe ich in Rente.
#7
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Admiral
Beiträge: 10940
Zitat DeckStein;26878177

2045


Das ist ein durchaus realistischer Zeitrahmen für sowas :D Wenn man sich überlegt das die Idee für LiIon irgendwann in den 70ern geboren wurde, erste Produkte in den 90ern auf dem Markt waren und der Durchbruch zur Akkutechnologie der Wahl noch später kam... ;)
#8
Registriert seit: 14.12.2018

Matrose
Beiträge: 1
Gut, dass es nicht nur so Leute wie DeckStein gibt, sonst würden wir immer noch mit Keulen hinter Wildschweinen herrennen...
#9
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Registriert seit: 03.04.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1991
Zitat RhynoB10;26878506
Gut, dass es nicht nur so Leute wie DeckStein gibt, sonst würden wir immer noch mit Keulen hinter Wildschweinen herrennen...

Macht keinen Sinn deine Logik. Im Grunde sagst du ja, dass wir lieber weiter auf unsere Höhlenwand einschlagen sollen in der Hoffnung dass wir irgendwann mal auf ne Goldader stoßen, als einzugestehen dass andere Methoden vielleicht sinnvoller wären, nachdem man schon zwölftausendeinhundertdreiundzwölfzig Arme auf Höhlenwände bis auf den Stumpf kaputt geschlagen hat.
#10
Registriert seit: 26.07.2018

Hauptgefreiter
Beiträge: 154
Stört sich kein anderer daran, dass sich eine dieser Einrichtungen allen Ernstes "KIT" nennt? Ich meine... wie billig kann man denn versuchen, einen auf MIT zu machen >_>
#11
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2458
Zitat Ycon;26878703
Stört sich kein anderer daran, dass sich eine dieser Einrichtungen allen Ernstes "KIT" nennt? Ich meine... wie billig kann man denn versuchen, einen auf MIT zu machen >_>


Das KIT hat als Vorgänger immerhin die 1825 gegründete Uni Karlsruhe, das MIT gibt es seit 1861. Viel peinlicher finde ich das NIT bei uns :)
#12
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Registriert seit: 21.11.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3141
Es gibt schon 4 Lithium Alternativen. Problem ist entweder die Haltbarkeit, der Preis, die Massenfertigung oder die Sicherheit.

In ein paar Jahren wird es ein zusätzliches Produkt für Sonderanwendungen geben. Bis allerdings Li-ION abgelöst wird, sehe ich das ähnlich kritisch mit mind. 10 Jahren. Vielleicht sogar 15 Jahre.

Aber um Energie in den Haushalten zwischenspeichern zu können, gibt es jetzt schon ein Produkt. Redox-Flow. Das Problem ist hierbei die Membranpumpe. Momentan noch zu teuer und zu anfällig für den EFH Gebrauch.Mit größerem Absatzmarkt, wäre hier ganz schnell eine Lösung für die Probleme gefunden. Würde die Regierung hier geringfügig subventionieren, bräuchten wir bestimmte Energietrassen einfach nicht mehr. Ich denke, das man einfach nicht will, das Haushalte autark sich selbst versorgen und damit vom Stromnetz abgekoppelt sind.

In meinem Beruf habe ich schon einige REDOX Anlagen geplant und betreut. Das funktioniert super bei großen Anlagen. Z.B. die Müllverbrennungsanlage in Kassel mit ihrem großen Solarpark und REDOX für die Zwischenspeicherung. Mittlerweile wird konstant 24/7 sogar Strom verkauft. Und das bei einer Haltbarkeit von 50 Jahren des REDOX Akkus.
#13
Registriert seit: 08.05.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1293
das problem mit autarkie ist dass das stromnetz gewartet und ausgebaut werden muss, wenn sich jetzt leute da abkoppeln, steigt der preis für die anderen ganz schnell an. und das will man verhindern.
#14
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
wir sind doch nur noch erbärmlich, ferdinad porsche hatte 1895? den ersten Hybrid


heite über 100 Jahre später sind wir immer noch bei diesel und otto:coffee,g inge in der it so weiter wie in der autobranche waren wir heute wohl noch bei einem i468��
#15
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Registriert seit: 09.05.2006
ERZ
Flottillenadmiral
Beiträge: 4649
Zitat DeckStein;26878266
kunststoffe waren in den 50ern auch das allheilmittel.

graphene, pah, bis wir die entsprechend herstellen können, haben wir bereits 2 ausserirdische rassen versklavt


araber und afrikaner? ne moment.....

man könnte ja aus plastikmüll, der inzwischen im ozean mit dem netz fischbar ist, automobil-chassis herstellen. aber das ist denen wohl zu billig. das würde ja bedeuten, die fahrzeuge werden leichter, damit sparsamer, günstiger in der produktion, man würde der umwelt was gutes tun....

achnö, wir schmelzen lieber metall :)
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