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Bahn wird digital: Antrag auf Entschädigung bei Zugverspätung soll digitalisiert werden

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deutsche bahnWer Bahn fährt wird sich vermutlich früher oder später mit einem Thema befassen müssen. Die Bahn hat nach wie vor mit der Pünktlichkeit zu kämpfen und Züge kommen nicht selten später als geplant am Zielbahnhof an. Fahrgäste haben dann ab einer bestimmten Verspätung das Recht, eine Entschädigung zu erhalten und nicht mehr den vollen Fahrpreis bezahlen zu müssen. Doch die Beantragung der Erstattung kann derzeit nur umständlich über ein handschriftliches Formular erledigt werden. Jedoch könnte sich dies laut den Informationen der Kollegen von Golem ändern.

Demnach plant die Bahn die Anträge zu digitalisieren. Damit könnte die Beantragung über eine Webseite erfolgen und müsste nicht mehr handschriftlich ausgefüllt werden. In Zeiten der Digitalisierung vermutlich ein längst überfälliger Schritt. "Es ist verständlich, dass das derzeitig praktizierte Entschädigungsverfahren von unseren Kunden als nicht mehr zeitgemäß empfunden wird und diese sich einfache Lösungen wünschen“, so ein Sprecher der Deutschen Bahn.

Umsetzung benötigt noch Zeit

Allerdings soll die Umsetzung noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Es sei laut der Bahn sowohl technisch als auch fachlich komplex, den Fahrgastrechteprozesses zu digitalisieren. Deshalb hält man sich mit einer konkreten Zeitangabe noch zurück. Allerdings arbeite man an einer Lösung und stehe dabei auch in Kontakt mit dem Verbraucherschutz- sowie dem Verkehrsministerium.

Mit Blick auf die Pünktlichkeit der Bahn ist dies sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Ob allerdings nur durch die Digitalisierung die Beantragung der Entschädigung einfacherer wird, muss sich nach dem Start erst noch zeigen. Noch ist nicht klar, wie die Bahn das neue Konzept konkret umsetzen möchte. 

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 13.08.2016
Landau
Stabsgefreiter
Beiträge: 318
Jo 2030 kann man das dann Online einreichen.
Man sollte ja nichts überstürzen.

"Mit Blick auf die Pünktlichkeit der Bahn ist dies sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. "

Ein Schritt in die richtige Richtung wäre es ja eigentlich mal die Verspätungen in den Griff zu bekommen. Mein Zug steht jeden 2. Tag insgesamt 10 Minuten einfach nur rum weil vor 2 Bahnhöfen auf vorbeifahrende Züge gewartet werden muss.

Versteh auch nicht warum man da nicht mal den Fahrplan anpassen kann..
#2
Registriert seit: 12.09.2005

Stabsgefreiter
Beiträge: 284
Ich denke, die Fahrpläne der Bahn wären eine super Sache für "Deep Learning" Netzwerke. Da lässt sich bestimmt was optimieren, man dürfte ja Strecken und Daten inkl. Verspätungen und Fahrgastaufkommen aller Züge der letzten Jahre haben. Da würde sich bestimmt was besseres draus errechnen lassen. Der Rechner müsste eigentlich dann nur so lagne ausprobieren, bis er einen Fahrplan hat, der Verspätungen minimiert/auffängt und bei vorhersehbarem hohen Passagieraufkommen entsprechend mehr Züge einsetzt und von kaum genutzten Strecken Züge bzw Waggons abzieht.
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