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Apple in Zukunft mit Intel Prozessoren

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Was man bereits aufgrund zahlreicher Gerüchte vermuten konnte, ist nun offiziell bestätigt worden: In Zukunft werden in Apple-Rechnern keine IBM-Prozessoren mehr ihr Werk verrichten, sondern Intel-CPUs. Dies ist für Apple die logische Konsequenz daraus, dass IBM weder Prozessoren mit Taktraten von über 3 GHz, noch einen mobilen PowerPC G5 liefern konnte. Intel kann stattdessen zahlreiche Prozessoren jenseits der 3 GHz Grenze vorweisen. Auch der Mobile-Markt wird derzeit von Intel mit den Centrino-Produkten sehr erfolgreich abgedeckt. Steve Jobs gab heute bekannt, dass die ersten Apple-Rechner mit Intel-Technologie bereits in der Entwicklung seien. Der erste Mac mit einem Intel-Prozessor soll in genau einem Jahr, also dem 6. Juni 2006 auf den Markt kommen. Auf der Software-Ebene soll es laut Jobs keine Probleme geben, denn MacOS X sei schon von Anfang an für Intel-CPUs mitentwickelt worden sein. Die Fan-Gemeinde wird sich also noch ein Jahr gedulden müssen, bis es erste Erfahrungsberichte der neuen Mac-Generation gibt. Für Entwickler gibt es aber ab sofort ein "Transition Kit", bestehend aus einem Intel-Mac mit 3,6 GHz.






Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco angekündigt, binnen eines Jahres Macintosh-Computer mit Intel-Prozessoren anzubieten und bis Ende 2007 die gesamte Mac-Produktlinie auf Prozessoren von Intel umzustellen. Apple hat den 3.800 Entwicklern, die bei der Keynote von CEO Steve Jobs anwesend waren, das Betriebssystem Mac OS X Tiger auf einem Intel-basierten Mac vorgestellt. Apple kündigte die Verfügbarkeit eines Developer Transition Kits an, das aus einem Intel-basierten Mac-Entwicklungssystem und Apple Preview-Software besteht. Dieses Kit ermöglicht es den Entwicklern, ihre Anwendungen dahingehend zu modifizieren, dass diese sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-basierten Macs laufen.


„Wir verfolgen das Ziel, unseren Kunden die besten Personalcomputer der Welt zu bieten. Und wenn man vorausblickt, dann hat Intel die bei weitem überzeugendste Prozessor-Roadmap“, sagt Steve Jobs, CEO von Apple. „Es ist zehn Jahre her, seitdem wir auf den PowerPC gewechselt sind. Wir sind davon überzeugt, dass uns die Technologie von Intel dabei helfen wird, die besten Personalcomputer für die nächsten zehn Jahre zu bauen.“


„Wir freuen uns den innovativsten Personalcomputer-Hersteller der Welt als Kunden zu haben“, erklärt Paul Otellini, President und CEO von Intel. „Apple hat dazu beigetragen, die PC-Industrie zu begründen und war in all den Jahren für seine frischen Ideen und neuen Ansätze bekannt. Wir werden unsere Chip-Technologien weiterentwickeln und bei neuen Initiativen zusammenarbeiten, um Apple dabei zu helfen in den nächsten Jahren weiterhin innovative Produkte vorzustellen.“


„Wir beabsichtigen neue Versionen von Microsoft Office für den Mac vorzustellen, die sowohl den PowerPC- als auch den Intel-Prozessor unterstützen“, sagt Roz Ho, General Manager der Macintosh Business Unit von Microsoft. „Wir haben eine starke Partnerschaft mit Apple und werden eng zusammenarbeiten, um unsere lange Tradition, großartige Anwendungen für eine großartige Plattform zu entwickeln, fortzusetzen.“


„Das ist ein wirklich cleverer Zug von Apple. Wir haben vor, künftige Versionen unserer Creative Suite für Macintosh sowohl für PowerPC- als auch für Intel-Prozessoren anzubieten“, meint Bruce Chizen, CEO von Adobe.


Das Developer Transition Kit ist ab sofort für 999 US-Dollar (ohne MwSt.) für alle Mitglieder des Apple Developer Connection Select und Premier Programms verfügbar. Weitere Informationen für ADC-Mitglieder ist unter developer.apple.com verfügbar. Intel beabsichtigt, im Laufe des Jahres Entwicklungswerkzeuge für Apple bereitzustellen, darunter den Intel C/C++ Compiler für Apple, den Intel Fortran Compiler für Apple, die Intel Math Kernel Libraries für Apple und Intel Integrated Performance Primitives für Apple.

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