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Apple will in Zukunft auf Intel-Prozessoren setzen

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Bereits seit einigen Wochen gibt es Gerüchte, dass Apple sich von IBM abwenden wird und Intel CPUs verbauen will. Jetzt soll es eindeutige Hinweise geben, dass Apple am Montag den schrittweisen Umstieg von IBM zu Intel bekannt geben wird.
Im Hause Apple vertraut man seit 11 Jahren den Produkten von IBM, die verwendeten PowerPC-Prozessoren sind die Grundlage für jegliche Mac OS. Diese sind auf die PPC-Architektur zugeschnitten und könnten in ihrer jetzigen Form nicht auf x86-Plattformen laufen. Trotz dessen will Apple wie bereits Anfang der 90er Jahre den Architekturwechsel wagen, der damals von Motorolas 680x0-Seria auf die IBM PPC-Architektur stattfand. Weitere Informationen findet man unter „read more“.
Durch den Wechsel auf die standardisierte x86-Architektur verhofft sich Apple größere Marktanteile zu sichern und bessere Softwarelösungen die bereits auf der x86-Struktur bestehen weiterzuentwickeln. Weiterhin kann der Wechsel Apple im Notebook-Bereich weit nach vorn bringen, Grund dafür ist die Tatsache, dass die Centrino-Systeme von Intel wesentlich stromsparender und leistungsfähiger als die mobilen PowerPC-Prozessoren sind. Wenn Apple diesen Schritt tätigt, wird es in Zukunft möglich sein, Betriebssysteme von Microsoft oder Linux auf Apple Rechnern und ganz und gar das Mac OS X auf normalen Rechern der x86-Architektur laufen zu lassen.

Den Wechsel plant Apple wohl in Schritten, zuerst sollen Mitte des nächsten Jahres alle Modelle der Reihe Mac-Mini Intel-Prozessoren erhalten, genau ein Jahr darauf sollen dann abschließend auch die PowerMac und PowerBook mit Intel-Prozessoren ausgestattet werden. In Hinblick auf die Umstellung ist es allerdings noch unklar, welche Bauart von Intel-Prozessoren zum Einsatz kommen wird, wer die Mainboards bauen oder liefern wird, sowie die Frage über die Ausrichtung zu inteltypischen Technologien wie BTX, PCIe und DDR2.

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