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MasterCard entwickelt Kreditkarte mit Fingerabdruckscanner

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Transaktionen am Point of Sale lassen sich über verschiedene Wege durchführen. Zu den beliebtesten zählen die Debitkartenzahlung mit beispielsweise einer Girocard oder einer Maestro-Karte sowie die Zahlung über das elektronische Lastschriftverfahren, kurz ELV genannt. Die Kreditkartengesellschaft Mastercard strebt nun in einem Pilotprojekt an, die Kartenzahlen statt mit einer PIN durch den Fingerabdruck des Besitzers abzusichern.

Hierfür wird ein kleiner Fingerabdruckleser in die Plastikkarte integriert, welcher dann bei Einsatz am PoS die Zahlung autorisiert. Damit basiert die Zahlung mit solch einer Karte auf demselben Sicherheitskonzept wie die gängigen Zahlverfahren über Smartphones wie beispielsweise Apple oder Android Pay. Problematisch wird das Ganze, sollte der Sicherheitsmechanismus ausgetrickst werden und ein Fingerabdruck abhandenkommen. Anders als eine PIN kann man seine biometrischen Eigenschaften nicht oder nur sehr schmerzhaft ändern.

Ob das Konzept aus der Pilotphase überhaupt herauskommen wird, ist mehr als fraglich. Denkbar wäre, dass Bankkarten mit Foto des Besitzers aufgedruckt auch hier in Europa an Beliebtheit zunehmen. In den USA geben bereits einige Banken solche Karten an ihre Kunden heraus.