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Intel gibt Umsatzzahlen bekannt

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Intel meldet für das vierte Quartal 2004 einen Umsatz von 9,6 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 2,12 Milliarden Dollar.

Die Intel Corporation erzielte im vierten Quartal 2004 einen Umsatz von 9,6 Milliarden Dollar, damit liegt der Umsatz um 13 Prozent über dem Wert des Vorquartals und 10 Prozent über dem Wert des vierten Quartals 2003. Mit einem Jahresumsatz von 34,21 Milliarden Dollar übertraf Intel den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2000 um 500 Millionen Dollar. Der Gewinn von 2,12 Milliarden Dollar liegt 11 Prozent über dem Gewinn des Vorquartals und 2 Prozent unter dem des Vergleichsquartals in 2003. Der Gewinn pro Aktie liegt mit 0,33 Dollar 10 Prozent über dem des Vorquartals und auf gleichem Niveau des vierten Quartals 2003. Das Ergebnis des dritten Quartals 2004 enthielt eingerechnete steuerliche Vorteile in einer Höhe von etwa 0,03 Dollar pro Aktie."Wir beendeten das Jahr mit einem Rekordumsatz und robuster Nachfrage in allen Geschäftsregionen und über alle Verkaufkanäle hinweg.", sagt Craig R. Barrett, Chief Executive Officer. "Unsere Investitionen in neue Fabriken, Herstellungsverfahren, innovative Produkte und in den Ausbau unserer weltweiten Präsenz half uns, einen zweistelligen Zuwachs bei Umsätzen und Gewinne über zwei Jahre in Folge zu erreichen. Für 2005 erhoffen wir uns eine Fortsetzung des Wachstums mit dem Umstieg auf die 65nm Prozesstechnologie und der Vorstellung unserer ersten Dual-Core Prozessoren (Prozessoren mit zwei Kernen) für unterschiedlichste Systemplattformen."

Der Jahresgewinn von 7,52 Milliarden Dollar liegt 33 Prozent über den 5,64 Milliarden Dollar des Vorjahres. Der Gewinn pro Aktie stieg um 36 Prozent von 0,85 Dollar auf 1,16 Dollar. Intel leistete im abgelaufenen Jahr Dividendenzahlungen in Höhe von einer Milliarde Dollar, gab zwei Dividendenverdoppelungen bekannt und verwendete 7,5 Milliarden Dollar für den Rückkauf von 300,5 Millionen Aktien.

Prognosen zur künftigen Geschäftsentwicklung Die folgenden Angaben basieren auf den heutigen Einschätzungen. Die Prognosen sind zukunftsorientiert und die tatsächlichen Ergebnisse können substantiell von den Erwartungen abweichen. Bitte betrachten Sie die Risikofaktoren bei zukunftsorientierten Prognosen in dieser Pressemitteilung als eine Beschreibung von einigen wichtigen Risikofaktoren, die eine Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse verursachen können. Für eine genauere Beschreibung der Risikofaktoren beachten Sie Intels jährliche und quartalsbezogene Berichte an die SEC (Securities and Exchange Commission). Die Einschätzungen beinhalten keine Einflüsse aus potentiellen Akquisitionen, Zusammenschlüssen, Ausgliederungen oder anderen Geschäftszusammenschlüssen, die nach dem 10. Januar 2005 abgeschlossen werden könnten. Diese Einschätzungen beinhalten auch nicht die Auswirkung, die sich aus der Einstufung von Aktienoptionen (sog. "Expensing") unter den geänderten Bilanzierungsrichtlinien (123R des Financial Accounting Standards Board) ergeben. Die neuen Richtlinien werden ab dem 15. Juni 2005 wirksam. Die neue Regelung würde die Bruttogewinnspanne senken, die Kosten einschließlich F&E steigern, und würde Auswirkungen auf die Steuerquote haben.

- Für das erste Quartal 2005 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 8,8 und 9,4 Milliarden Dollar.
- Die Bruttogewinnmarge (in Prozent vom Umsatz) wird im ersten Quartal 2005 voraussichtlich etwa 55 Prozent betragen. Im abgelaufenen Quartal erreichte dieser Wert 56 Prozent. Beeinflusst wird die Marge vorwiegend durch Umsatzhöhe, Produkt-Mix, Produktpreise, Stückkosten, Auslastung der Produktionsanlagen, Produktivität der Produktionsstätten sowie die Dauer der Anlaufphase einer Fabrik und den damit verbundenen Kosten.
- Die Bruttogewinnmarge für das komplette Jahr 2005 wird voraussichtlich mit etwa 58 Prozent über den 57,7 Prozent für das Jahr 2004 liegen.
- Die Aufwendungen (ohne laufende F&E, aber inklusive Marketing und Werbung) werden im ersten Quartal 2005 zwischen 2,5 und 2,6 Milliarden Dollar liegen. Die Höhe der Ausgaben ist teilweise abhängig von der Höhe des Umsatzes und dem Gewinn, das gilt besonders für Marketingausgaben und Ausgleichszahlungen.
- Die Investitionen in Forschung und Entwicklung, ohne laufende Kosten für Forschung und Entwicklung, werden für 2005 etwa 5,2 Milliarden betragen. In 2004 lag dieser Wert mit 4,8 Milliarden darunter.
- Intel plant Ausgaben für den Ausbau und den Neubau von Anlagen in Höhe von 4,9 bis 5,3 Milliarden Dollar für das Jahr 2005 gegenüber den Ausgaben des Jahres 2004 mit 3,8 Milliarden. Die Ausgaben unterstützen in erster Linie die Fabrikausrüstung für den Einsatz des 65nm Herstellungsprozesses unter Nutzung von 300mm Wafern. Damit legt Intel den Grundstein für eine kostengünstige Herstellung von Dual-Core Mikroprozessoren und anderer Produkte.
- Intel wird voraussichtlich 100 Millionen Dollar Einnahmen aus Zinsen und sonstigen Einnahmen (z. B. durch Investitionen) im ersten Quartal 2005 verbuchen.
- Die Steuerquote für das Jahr 2005 wird voraussichtlich 31 Prozent betragen. Die Steuervorhersage beruht auf der heutigen Steuergesetzgebung, auf den erwarteten Einnahmen und auf der Annahme, weiterhin Steuervorteile aus dem Exportgeschäft ableiten zu können. Die Steuerquote kann beeinflusst werden durch Akquisitionen, Auflösung von Investitionen, aufgeschobenen Steuern oder Steuerguthaben und von der Verteilung der Gewinne auf regionale Steuerquoten. Die angenommene Steuerquote beinhaltet nicht mögliche Auswirkungen auf die Ausgaben durch den "American Jobs Creation Act".
- Die Abschreibungen werden im ersten Quartal 2005 etwa zwischen 1,2 Milliarden Dollar, plus oder minus 100 Millionen Dollar, betragen.
- Die Abschreibungen werden im Gesamtjahr 2005 etwa bei 4,4 Milliarden Dollar, plus oder minus 100 Millionen Dollar, liegen.
- Die Abschreibung auf immaterielle Werte und andere Kosten wird im ersten Quartal 2005 bei 40 Millionen Dollar und für das Gesamtjahr 2005 bei 120 Millionen Dollar liegen.

Der Geschäftsverlauf im Rückblick
- Vergleich mit dem 3. Quartal 2004 -

Produktrückblick
- Rekordauslieferungen von Mikroprozessoren und Rekordauslieferungen von Notebook- und Serverprozessoeren. Der durchschnittliche Verkaufspreis für Mikroprozessoren blieb unverändert.
- Intel stellte 80 Prozent der ausgelieferten Mikroprozessoren unter Einsatz der 90nm Prozesstechnologie her und verwendete dabei ausschließlich 300mm Wafer.
- Rekordauslieferungen von Chipsätzen.
- Rekordauslieferung von Motherboards (Hauptplatinen für PCs).
- Höhere Auslieferung von Flash-Speichern. Intel ist Marktführer im Segment der NOR Flash-Speicher
- Rekordauslieferungen von drahtlosen Netzwerkkomponenten und höhere Auslieferungen von drahtgebundenen Netzwerkprodukten.
- 2005 schließt Intel die Umbauarbeiten der Fab 12 in Arizona ab. Damit nimmt dann die fünfte 300mm Wafer Fabrik ihre Arbeit auf und stellt Produkte unter Nutzung der 65nm Prozesstechnologie her.
- Intel zeigte den ersten Dual-Core Prozessor mit Codenamen "Yonah", hergestellt auf Basis des oben genannten Verfahrens, im Betrieb mit handelsüblicher Software.

Finanzrückblick
- Einnahmen aus Beteiligungen, Zinsen und anderen Aktivitäten betrugen 127 Millionen Dollar und lagen somit über den erwarteten 65 Millionen Dollar. In erster Linie resultieren sie aus der Terminierung unterschiedlicher finanzieller Vereinbarungen.
- Die Steuerquote betrug im vierten Quartal 29,9 Prozent, unter den erwarteten 30,5 Prozent. Die höheren Steuervorteile aus Exportgeschäften trugen zu der niedrigeren Quote erstrangig bei.
- Im abgelaufenen Quartal kaufte Intel etwa 89 Millionen Aktien im Gesamtwert von 2 Milliarden Dollar zurück im Rahmen des laufenden Aktienrückkauf-Programms. Der Aufsichtsrat autorisierte Intel, 500 Millionen Aktien auf dem freien Markt zu erwerben.
- Der Aufsichtsrat stimmte der Verdoppelung der Dividendenzahlung auf 0,08 Dollar pro Aktie an Aktienbesitzer (Stichdatum 7. Februar 2005) in der Auszahlungsperiode zum 1. März zu.

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