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AMD mit Umsatzplus und dennoch in den roten Zahlen

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AMD Logo 2013Das Jahr 2017 dürfte entscheidend für den Werdegang bei AMD werden, denn mit der Vega-Architektur bei den Grafikkarten und der Zen-Architektur bei den Prozessoren stehen gleich zwei neue Technologien in den Startlöchern, die AMD wieder in die Pluszone bringen sollen.

Im abgelaufenen 4. Quartal konnte AMD den Umsatz von 958 Millionen US-Dollar auf 1,110 Milliarden US-Dollar steigern. Dennoch wurden weiterhin rote Zahlen geschrieben. Der Verlust war mit 51 Millionen US-Dollar aber denkbar gering, zumal im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 102 Millionen US-Dollar verbucht werden musste und dieser im 3. Quartal sogar noch 406 Millionen US-Dollar betrug.

In den Zahlen besonders stark zeigte sich der Bereich Computing und Graphics. Hier konnte AMD den Umsatz um 28 % auf 600 Millionen US-Dollar steigern. Damit macht dieser Bereich in etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Mit diesen hohen Umsatzzahlen konnte AMD die sinkenden Absätze des Enterprise und Semi-Custom-Bereichs abfedern, der zwar im Vorjahresvergleich leicht zulegte, im Vergleich zum Quartal zuvor aber um 39 % nachgab. Dies liegt vor allem daran, dass Sony und Microsoft ihre Konsolen zwar im 4. Quartal verkauften, die dazugehörigen SoCs aber bereits im 2. und 3. Quartal von AMD gekauft wurden. Immerhin ist dies noch ein Plusgeschäft bei AMD, während die übrigen Bereiche einen operativen Verlust verbuchen müssen.

We met our strategic objectives in 2016, successfully executing our product roadmaps, regaining share in key markets, strengthening our financial foundation, and delivering annual revenue growth", sagte Dr. Lisa Su, CEO von AMD. „As we enter 2017, we are well positioned and on-track to deliver our strongest set of high-performance computing and graphics products in more than a decade."

Auch für das 1. Quartal 2017 erwartet AMD noch nicht die Zahlen, wie man sie für einen erfolgreichen Start neuer Produkte erwarten würde. Dies liegt vor allem daran, dass die RYZEN-Prozessoren erst zum Ende des aktuellen Quartals in den Handel kommen sollen und die Vega-Grafikkarten erst im 2. Quartal erwartet werden. Beide Entwicklungen haben also auf die Zahlen des 1. Quartals noch keinen Einfluss. Auch das lukrative Server-Geschäft, welches ebenfalls durch die Zen-Architektur angekurbelt werden soll, wird erst ab dem Sommer Fahrt aufnehmen - wenn die Pläne von AMD aufgehen.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 18.05.2008
90762 Fürth
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1483
Ich glaube nicht, dass der Umsatz von 958 Millionen auf 1,11 Billiarden Dollar gegangen ist, denn genau das steht so im Text. Der Punkt im Deutschen ist ein Tausender-Trennzeichen.

Wäre super, wenn ihr das korrigieren könntet.
#2
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Registriert seit: 20.01.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1110
Wobei AMD durchaus 1,11 Billiarden gebrauchen könnte. Das würde AMD genügend marktmacht geben um Intel bei allen größeren Händlern mit Exclusivverträgen zu beste... äh... frei marktwirtschaftlich auszuhandeln. :D

Ich kann nur sagen, dass die Vega-GPU bei mir fest gebucht ist, bei Ryzen sehe ich jedoch kaum Bedarf, da meine 6C/12T CPU die nächsten 7 Jahre kein Upgrade benötigen wird. (Und wenn ich mein X79 Board auf NVMe Support flashen kann, hab ich null Gründe auch dieses aufzurüsten)
#3
Registriert seit: 05.12.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5177
Zitat
AMD mit Umsatzplus und dennoch in den roten Zahlen

#4
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Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitän zur See
Beiträge: 3550
Gut verkauft, nichts eingenommen ... :vrizz:
AMD kann ja nichts dafür, AMD Fans wollen es ja so.
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12438
Auf jeden Fall sieht es für AMD gerade nicht kritisch aus - sehr gute Vorraussetzungen für einen guten Start von Zen. Wir dürfen gespannt sein.
#6
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Registriert seit: 17.07.2001

Flottillenadmiral
Beiträge: 4770
Sau stark... und die Aktie steigt wieder!
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