> > > > Amazon verbietet bezahlte Bewertungen

Amazon verbietet bezahlte Bewertungen

Veröffentlicht am: von

amazonAmazon hat ein Verbot für bezahlte Bewertungen ausgesprochen. Wie der Versandhändler mitteilt, sollen zukünftig Bewertungen nicht mehr gegen Entgelt in jeglicher Form veröffentlicht werden. Diese Regelung betrifft nicht nur eine Bezahlung mit Geld oder Gutscheinen, sondern auch gewährte Rabatte oder das Erhalten von kostenlosen Produkten. Somit können Händler nicht mehr einfach Produkte kostenlos an Kunden verschicken und daraufhin auf eine positive Bewertung hoffen.

Durch diesen Schritt sollen die Bewertungen bei Amazon wieder ein höheres Ansehen erreichen. Besonders die Beeinflussung durch kostenlose Zugaben soll dadurch wegfallen. Laut Amazon beeinflussen die Bewertungen stark den Kauf der Kunden und mit diesem Schritt möchte der Händler seine Kunden noch besser über die Qualität des Produktes vor dem Erwerb informieren.

Unklar bleibt dabei, ob Amazon die bereits verfassten Bewertungen löschen wird. Ebenfalls bleibt abtzuwarten, wie Amazon diese Regeln kontrollieren möchte. Schließlich lassen sich Bewertungen von kostenlos zugesendeten Produkte nicht ohne weiteres identifizieren. Amazon ruft seine Kunden allerdings ab sofort auf, bei einem Verdacht einer bezahlten Bewertung diese zu melden. Der Versandhändler wird den Fall laut eigenen Angaben dann prüfen und die Bewertung bei einem Verstoß gegen die Regeln löschen.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Buchautoren und Verlage. Hier können auch weiterhin kostenlose Exemplare versendet werden. Jedoch dürfen die Versender auch bei dieser Produktkategorie keine Bewertung verlangen. Die Empfänger sollen die Bewertung auf freiwilliger Basis verfassen und sich vom Erhalt eines kostenloses Exemplars nicht verpflichtet fühlen. 

Unangetastet bleibt das Vine-Programm. Hier verschickt Amazon selbst einzelne Produkte zum Testen und verpflichtet die Empfänger zum Verfassen eine Rezession. Diese Bewertungen sind allerdings auch von Amazon entsprechend gekennzeichnet. 

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (11)

#2
customavatars/avatar24803_1.gif
Registriert seit: 10.07.2005
Hessen
Banned
Beiträge: 1149
Interessant. Damit würde Amazon bei sich höhere Standards setzen als die Redaktion von hardwareluxx das hier auf der Seite tut. Achja, ich hab gehört das bei Samsung wieder die Hütte brennt - Ermittlung wegen Korruption, nicht bezahlter Löhne und irgendwas mit erzwungener Werbung auf ihren Smart-TVs. Können wir da hier in der naher Zukunft wieder ne "Verlosungs"-/Bewertungsaktion erwarten?
#3
customavatars/avatar181028_1.gif
Registriert seit: 18.10.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 911
Viele News Websites reden davon, dass keine kostenlosen Produkte mehr zugeschickt werden dürfen. Irgendwie lese ich das aus der deutschen Richtlinie aber nicht heraus.
#4
Registriert seit: 11.01.2015
Siegen
Oberbootsmann
Beiträge: 831
Zitat Equinox;25094887
Interessant. Damit würde Amazon bei sich höhere Standards setzen als die Redaktion von hardwareluxx das hier auf der Seite tut.


Wie bei Vine ist für jeden klar ersichtlich, dass die Leute die Sachen behalten dürfen. Genau wie bei Vine sind die "Tester" mehr oder minder verpflichtet einen Test abzugeben. Wo der Standard bei Amazon höher sein soll erschließt sich mir daher nicht.
#5
customavatars/avatar227006_1.gif
Registriert seit: 28.08.2015
Nürnberg
Leutnant zur See
Beiträge: 1243
Wenn ich die neuen Richtlinien richtig verstanden habe, kann man weiterhin ein "kostenloses" Produkt von Händlern bekommen.

Der einzige Haken daran: Der Händler kann den Kunden nicht dazu verpflichten, eine Rezension darüber zu schreiben.

Es bleibt also dem Kunden überlassen, ob er sich an eine Vereinbarung hält, oder eben nicht.
#6
customavatars/avatar1651_1.gif
Registriert seit: 01.04.2002

Admiral
Beiträge: 13425
Also diese Meldung ist der größte Witz den ich jemals im Bereich Onlinehandel gelesen habe. Amazon verbietet etwas wovon sie am meisten profitieren ? Schon klar.
Am lustigsten wird es wenn man Bewertungen wirklich melden kann weil dann kann man die Leute auch noch dafür bezahlen um die Konkurrenz anzuschwärzen. :haha:
#7
customavatars/avatar178670_1.gif
Registriert seit: 20.08.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3727
Das ihr einmal seht wie so ein Anfrage aussieht.
Zitat
Diese Nachricht war gekennzeichnet als eine, die keine Antwort erfordert. Weitere Informationen
Frage von Amazon-Kunde xxxxxxxxxxxxx
Von: xxxx
Gesendet: Dienstag, 15. November 2016 22:33
An: xxxxxxxxxxx
Artikel: xxxxxxxxx
wir würden uns gerne bei Ihnen vorstellen :

Wir sind Angelina (20) und Gerold (22), und gerade am Anfang uns einen Blog aufzubauen.

Wir testen gerne Ihre Produkte, um diese anschließend mit unseren Rezensionen zu bestücken. Da Männer und Frauen teilweise sehr unterschiedliche Meinungen haben , können wir Ihre Produkte von beiden Seiten beleuchten und bestmöglich beschreiben.

Wenn es möglich ist, schreiben wir ausführlich, hängen ein Bild oder ein kurzes Video an und freuen uns, Sie publik zu machen.

Hier kommen Sie zu unserem Profil:

xxxxxxxxxxxxxx

Sie können sich gern meine Rezessionen durchlesen, und mir mitteilen, ob sie mit so einer Art der Rückmeldung einverstanden wären. Andernfalls kann ich mich gerne ihren Wünschen anpassen.
Die Rezessionen schreibe ich eine Woche nach Erhalt des Artikels, da Amazon schon einige gelöscht hat, da ich sie zu schnell veröffentlicht habe.

Meine Email Adresse lautet : [E-Mail-Adresse entfernt]

Selbstverständlich werden Ihre Produkte bei uns in guten Händen gehalten und nicht weiterverkauft. Jedoch weiter geworben, denn nichts ist besser als Mund zu Mund Propaganda.

Freundliche Grüße



Von dieser Art haben wir schon zig Varianten bekommen.
#8
Registriert seit: 09.12.2006

Banned
Beiträge: 11173
Schmarotzer gibt es überall.
#9
customavatars/avatar181028_1.gif
Registriert seit: 18.10.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 911
Zitat GorgTech;25095898
Wenn ich die neuen Richtlinien richtig verstanden habe, kann man weiterhin ein "kostenloses" Produkt von Händlern bekommen.

Der einzige Haken daran: Der Händler kann den Kunden nicht dazu verpflichten, eine Rezension darüber zu schreiben.

Es bleibt also dem Kunden überlassen, ob er sich an eine Vereinbarung hält, oder eben nicht.

genau so verstehe ich das auch. Schreiben da die News Websites alle von einander ab ohne genau nachzuforschen? Denn anders kann ich mir das nicht erklären.
#10
customavatars/avatar215183_1.gif
Registriert seit: 01.01.2015
€uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Korvettenkapitän
Beiträge: 2500
Was wird sich ändern... gar nichts.
Es wird weiter Rezensionen geben die Hersteller in Auftrag gegeben haben, und das ohne jedwede zurück Verfolgung das vorgibt eine normaler Kunde zu sein, was es schon seit Jahren in Unmengen dort gibt.
Außerdem ist das was Amazon will zweierlei Maß, alle anderen sind böse und dürfen nicht daran verdienen, aber das was sie gut finden darf das ganze weiter gemacht werden, supi...
Quintessenz, alles bleibt beim alten.
#11
Registriert seit: 25.11.2016

Banned
Beiträge: 18
Zitat Performer;25095924
Also diese Meldung ist der größte Witz den ich jemals im Bereich Onlinehandel gelesen habe. Amazon verbietet etwas wovon sie am meisten profitieren ? Schon klar.
Am lustigsten wird es wenn man Bewertungen wirklich melden kann weil dann kann man die Leute auch noch dafür bezahlen um die Konkurrenz anzuschwärzen. :haha:


Wieso sollte Amazon davon profitieren? Wegen paar Cent, weil auf deren Plattform verkauft wird? Du hast keine Ahnung was abgeht
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Lohnt das Mining für den Privatanwender noch?

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bestimmte Grafikkartenmodelle sind schlecht verfügbar und einige Hersteller präsentieren sogar spezielle Mining-Modelle – bestes Anzeichen dafür, dass eine neue Mining-Welle anrollt. Ethereum basiert wie Bitcoins auf einer Blockchain-Technologie. Ethereum ist aber keine reine Kryptowährung,... [mehr]

Deutschen Bahn trainiert Mitarbeiter in der virtuellen Realität

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DEUTSCHE_BAHN

Nicht nur das autonome Fahren auf der Straße spielt auf der GPU Technology Conference in München eine Rolle, auch die Deutsche Bahn hielt einen Vortrag, der sich mit dem Training von Mitarbeitern in einer virtuellen Umgebung befasste. Autonome Züge spielten jedenfalls keine Rolle, auch wenn in... [mehr]

Bitcoin droht der Hard Fork – Ethereum weiter auf niedrigem Kurs

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bereits in der vergangenen Woche deuteten sich einige Änderungen bei den Kryptowährungen an. Nach einem wochenlangen Hoch brach der Kurs des Ether auf weit unter 200 US-Dollar ein. Die Gründe dafür sind nicht immer ersichtlich. Oftmals gibt es auch Wechselwirkungen zwischen den einzelnen... [mehr]

AMD mit guten Quartalszahlen – Vega und Naples für Q2 bestätigt (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD

AMD hat die ersten Quartalszahlen veröffentlicht, die nach dem Verkaufsstart der RYZEN-Prozessoren zusammengestellt wurden. Darin zeichnet das Unternehmen einen deutlichen Anstieg beim Umsatz aus, muss bisher aber noch auf Gewinne verzichten. Weitaus wichtiger aber ist, dass AMD in seinen... [mehr]

Epyc und Vega: AMD packt ein PFLOP pro Sekunde in ein Serverrack

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD-PROJECT47

AMD hat mit den Eypc-Serverprozessoren und Radeon-Instinct-GPU-Beschleunigern zwei sicherlich potente Hardwarekomponenten vorgestellt, die teilweise auch schon im Handel verfügbar sind oder in den kommenden Wochen und Monaten auf den Markt kommen werden. Mit den Epyc-Prozessoren greift AMD den... [mehr]

Apple Pay weiterhin nicht in Deutschland vorgesehen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_PAY

Apple Pay ist das drahtlose Bezahlsystem des iPhone-, iPad- und Mac-Herstellers, welches am 20. Oktober 2014 startet, bisher aber noch immer nicht den Weg nach Deutschland gefunden hat. Inzwischen hat Apple für viele Nachbarländer Apple Pay bereits eingeführt, Deutschland aber ist nach wie vor... [mehr]