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Salesforce erteilt Twitter-Übernahme endgültige Absage

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Twitter Logo 2012Twitter ist eines der beliebtesten, sozialen Netzwerke der Welt. Dennoch hat die Plattform erhebliche Probleme, denn zum einen ist das Wachstum im direkten Vergleich mit beispielsweise Facebook eher gering und zum anderen hat Twitter Schwierigkeiten seine immense Nutzerbasis zu Geld zu machen. Seit Monaten kursieren daher Gerüchte um eine potentielle Übernahme durch andere, große Player. Es wurde sogar schon Google als möglicher Interessent ins Spiel gebracht. Besonders ein Name hielt sich aber behäbig: Salesforce sollte ernsthaft an einer Übernahme Twitters interessiert gewesen sein. Das ist offenbar an sich auch korrekt. Doch in frischen Interviews hat der CEO von Salesforce, Marc Benioff, der Übernahme Twitters nun eine endgültige Absage erteilt. Als Folge sank der Wert von Twitters Aktien kurzzeitig um ganze 6 %. Benioff begründet das Ende der Übernahmeverhandlungen recht nüchtern: „In diesem Fall haben wir uns zurückgezogen. Es hat einfach nicht zu uns gepasst.“

Twitter sieht sich mit operativen Verlusten konfrontiert, obwohl die Einnahmen in den letzten Quartalen gestiegen sind – aber eben nicht weit genug. Zudem rechnet Twitter aktuell realistisch gesehen für die nächsten Monate wieder mit abnehmendem Wachstum, weil man neue Wege finden müsse die Nutzerbasis zu vergrößern und zu binden. Wie und ob Twitter das gelingen wird, muss nun die Zeit zeigen. Das Beispiel Twitter zeigt aktuell, dass auch Websites mit riesigen Communities wirtschaftlich nicht unbedingt rentabel sein müssen.

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