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Telefónica verkauft Bewegungsdaten von O2- und E-Plus-Kunden

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telefonicaUm neue Einnahmequellen zu generieren beginnt das Münchener Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland nun damit, die Bewegungsdaten der eigenen Kunden der Marken O2 und E-Plus an Dritte zu verkaufen. Die doch sehr sensiblen Daten werden von Telefónica vor dem Verkauf anonymisiert. Die Kunden können diesem Verhalten allerdings auch wiedersprechen.

Damit die Nutzer doch der Weitergabe der persönlichen Daten an Dritte zustimmen, möchte das Unternehmen mit Rabatten und weiteren Aktionen locken. Für die Anonymisierung arbeitet Thorsten Dirks, Geschäftsführer von Telfónica Deutschland mit der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff zusammen. Die gesamte Datenanonymisierung ist vom TÜV Saarland zertifiziert.

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Thorsten Dirks, Geschäftsführer Telefónica Deutschland

Telefónica kann aktuell auf über 40 Millionen aktive Simkarten im eigenen Mobilfunknetz zurückgreifen. So kann der Betreiber mit dem eigenen Mobilfunknetz jederzeit die grobe Position der Nutzer feststellen und dadurch Bewegungsprofile erstellen.

Wer als Telefónica-Kunde der Nutzung der Bewegungsdaten widersprechen möchte, kann dies mit diesem Formular tun.