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Cisco baut Stellen ab, verdient mehr als erwartet

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ciscoNetwerkausrüster Cisco Systems hat in der vergangenen Nacht das Ergebnis für das vierte Quartal des Fiskaljahres 2016 veröffentlicht. Im letzten Quartal setzte Cisco 12,6 Milliarden US Dollar um, zwei Prozent weniger als im selben Quartal ein Jahr zuvor.  Analysten hatten, so CNBC, eigentlich 12,57 Milliarden Dollar Umsatz erwartet. Der Nettogewinn stieg dabei 21 Prozent, von 2,3 Milliarden Dollar auf 2,8 Milliarden Dollar.

Im Gesamtjahr 2016 belief der Konzernumsatz 49,2 Milliarden Dollar, genau so viel wie im Fiskaljahr 2015. Allerdings stieg auch hier der Nettogewinn, von neun Milliarden Dollar auf 10,7 Milliarden, ein Anstieg von 20 Prozent. Cisco Systems gab zudem bekannt, dass man Restrukturierungsmaßnahmen ergreifen werde, um die Kosten in weniger wachstumsstarken Geschäftsbereichen zu senken. Im Rahmen der Maßnahmen sollen dabei bis zu 5,500 Stellen gestrichen werden, rund sieben Prozent der weltweiten Belegschaft. Das eingesparte Geld soll im Gegenzug in die Wachstumsbereiche Security, Internet of things, Collaboration, Next Generation Data Center und Cloud-Lösungen reinvestiert werden.

Betriebskosten waren im vierten Quartal 4,7 Milliarden US Dollar, bereit vier Prozent weniger. Cisco hatte 607 weitere Stellen geschaffen, die durch Investitionen in Wachstumsbereiche entstanden waren. Derzeit zählt die Belegschaft insgesamt 73,711 Angestellte. Laut Cisco legte im vierten Quartal der Produktbereich Security um 16 Prozent am stärksten zu, während Collaboration um sechs Prozent stieg, Wireless um fünf und Switching um zwei Prozent.  In den Geschäftsbereichen Service Provider Video, NGN Routing und Data Center fielen die Umsätze respektive um zwölf Prozent, sechs Prozent und ein Prozent.

Im vierten Quartal hat Cisco zudem die Veräußerung des Geschäftsbereiches SP Video CPE abgeschlossen. Für das erste Quartal des Fiskaljahres 2017 erwartet der Netzwerkausrüster Umsatzwachstum zwischen -1 bis +1 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal.

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