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IDF16: ARM kann zukünftig bei Intel fertigen

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idf2016 Seit der 22-nm-Technik hat Intel die eigenen Fabriken auch für Auftragsfertigungen geöffnet. Bislang kann Intel zwar nur einige Kunden aufweisen und nutzt die zusätzlichen Kunden zur besseren Auslastung der eigenen Fabriken, doch Intels Ziel scheint es auch zu sein, die eigene Expertise gegenüber TSMC, Samsung und anderen Auftragsfertigern in Zukunft stärker zu nutzen. So überraschte der Hersteller auf dem IDF mit der Ankündigung, dass in Zukunft auch ARM-Prozessoren bei Intel gefertigt werden können, eine entsprechende Vereinbarung hat man mit dem Unternehmen geschlossen. Die ARM-Prozessoren können dabei den 10FF-Fertigungsprozess von Intel nutzen, somit steht den Produzenten der ARM-Architektur nun eine weitere Option zur Fertigung offen. 

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Bislang fertigte Intel vor allen Dingen für Unternehmen aus der Netzwerkbranche, so beispielsweise Altera. In Zukunft möchte man aber auch verstärkt im Mobile-Geschäft mitmischen. Als weiteren Partner zeigte man LG, die den nächsten 10-nm-SOC bei Intel fertigen wollen. Auf die Frage, ob diese Strategie die eigene Mobile-Strategie beeinflussen würde, antwortete Zane Ball der Co-General-Manager der Custom Foundry Group, dass es hier keine Auswirkungen geben würde - die Custom Foundry Group hätte ihre eigenen Kunden und könnte nicht für die Mobile-Devision sprechen. 

Um weitere Kunden anzusprechen wird man in Zukunft auch in optimierte Prozesse investieren und von der Waferproduktion bis hin zum Testing alle Zwischenschritte anbieten. Zudem hat man für einige Kunden auch schon besondere Entwicklungen integriert, wie eine Embedded Multi-Die Interconnect Bridge, die mehrere Kerne auf Silizium-Ebene miteinander verbindet.  

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