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Infineon kauft Wolfspeed, rüstet sich für 5G

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infineon100Infineon hat die Übernahme von Wolfspeed Power and RF bekannt gegeben, einem laut Infineon "führenden Anbieter von Leistungshalbleitern". Der Akquise soll die Marktposition des deutschen Chipkonzerns im Bereich Leistunghalbleitern stärken, und dabei Infineon bereit machen für zukünftige Wachstumsmärkte wie Elektromobilität, 5G Mobilfunkinfrastruktur und das Internet of Things.

Wolfspeed produziert Leistungshalbleiter und Hochfrequenz-Leistungsbauelement auf Basis von Siliziumkarbid (SiC), Galliumnitrid auf Silizium (GaN-auf-Si) und Galliumnitrid auf Siliziumkarbid (GaN-auf-SiC). Ebenso fertigt die Firma Rohscheiben aus Siliziumkarbid, sowie Rohscheiben für HF-Anwendungen aus Siliziumkarbid mit einer einkristallinen GaN-Schicht. Die Übernahme bringt Infineon auch über 550 Mitarbeiter, und rund 2.000 Patente und Patentanmeldungen.

Für die Übernahme wird sich Infineon 720 Millionen US-Dollar von Banken leihen, und 130 Millionen US-Dollar aus der eigenen Kasse beisteuern. Die Gesamtsumme für die Übernahme beläuft sich somit auf 850 Millionen US-Dollar. Wolfspeed ist eine Tochter der auf LEDs spezialisierten US-Firma Cree. Cree hatte ursprünglich geplant Wolfspeed an die Börse zu bringen, um Kapital für den nicht zum Kernbereich gehörenden Geschäftsbereich einzunehmen. Nach der Ankündigung nahmen mehrere Unternehmen direkt Gespräche mit Cree auf, um über eine mögliche Übernahme zu verhandeln. Infineon erhielt den Zuschlag. Die Übernahme soll Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Laut Infineon werden Siliziumkarbid-Verbindungshalbleiter leistungsfähigere Systeme für Hybrid- und Elektroautos ermöglichen. Ebenso sollen Galliumnitrid auf Silizium Verbindungsleiter für 5G und nachfolgende Mobilfunkstandards die nötige Ausgangsleistung liefern, für Frequenzen bis zu 10 Gigahertz. 5G wird Frequenzen bis zu 80 Gigahertz nutzen. Auch leistungsstarke Fotovoltaik-Umrichter sollen mit den zugekauften Technologien möglich sein.

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