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ZDF: Doku-Reihe beschäftigt sich mit Killerspielen

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zdfImmer nach einer Gewalttat und dem Bekanntwerden der Tatsache, dass der oder die Attentäter auch Shooter am PC oder den Konsolen gespielt haben, beginnt eine Diskussion darüber, ob dies vielleicht einen Einfluss auf das Verhalten gehabt haben könnte. Das ZDF widmet sich in einer Doku-Reihe der Welt der Computerspiele. Beginnen wird die Reihe am 6. Februar auf ZDFinfo um 21:00 Uhr.

Die Reihe beleuchtet dabei die "Väter der Pixel-Monster", "Atari: Game Over", "World of Warcraft" und andere Videospiele als Revolution einer Generation. Zudem wird es eine dreiteilige Reihe "Killerspiele" geben, deren Untertitel: "Der Streit beginnt" lautet. Sie zeigt, dass bereits vor 40 Jahren, als die ersten Videospiele auf den Markt kamen, auch die erste Gewaltdiskussion zu verzeichnen war.

Der Film "Väter der Pixel-Monster – Englands Computerspiel-Pioniere" erzählt die beeindruckende Geschichte der britischen Videospielindustrie zwischen 1979 und 1996. Der Film zeigt, wie die Kreativität und Vision weniger Einzelner es Großbritannien ermöglichte, eine Pionierrolle zu spielen und den Weg zur heutigen, Milliarden Dollar schweren Videospielindustrie zu ebnen.

ZDF-Doku zu Killerspielen
ZDF-Doku zu Killerspielen

Die Dokumentation "Atari: Game Over" geht dem "größten Geheimnis der Spiele-Industrie" nach. 1983 soll Atari unzählige Exemplare des gefloppten Spiels "E.T. – Der Außerirdische" in einer Mülldeponie in New Mexico vergraben haben. Microsoft machte sich auf die Suche und fand sie. Die dabei entstandene Doku zeichnet nicht nur die Suche nach den Spielen nach, sondern blickt auch auf die erste goldene Ära der Videospiele und ihren spektakulären Zusammenbruch zurück. Denn der Flop wird als einer der Gründe für den Untergang von Atari gesehen.

Die dreiteilige Dokumentation "Killerspiele" wird vom ZDF wie folgt beschrieben:

"Killerspiele – kaum ein Wort in der deutschen Gaming-Landschaft ist so aufgeladen, kaum eine Debatte wurde so emotional geführt. Wer heute das Wort Killerspiele hört, denkt an "Counter Strike", an "Doom", mit großer Wahrscheinlichkeit aber auch an: Erfurt, Winnenden – den Tatorten von Schul-Amokläufen, die Anfang der Nullerjahre Deutschland erschütterten. Schnell waren die Schuldigen damals gefunden: sogenannte First-Person-Shooter, im Boulevard-Duktus hießen sie fortan Killerspiele.

Doch hinter der Geschichte dieser Computerspiele verbirgt sich so viel mehr – ZDFinfo erzählt sie, in einer dreiteiligen Doku-Reihe. Den Anfang macht der Film "Killerspiele! Der Streit beginnt" am 6. Februar 2016, 23.15 Uhr in ZDFinfo.

Schon Mitte der 70er Jahre erschien mit "Death Race" das erste Spiel, das eine Gewalt-Diskussion provozierte – auch wenn man damals nur pixelige Autos auf pixelige Strichmännchen zusteuern musste. Dieser erste Teil der Doku-Reihe erzählt, wie die Gewalt in die Computerspiele kam – von den Anfängen an Daddel-Automaten in den USA bis hin zur Entwicklung von "Doom", der Mutter aller Killerspiele. Für den 45-minütigen Film hat Autor Christian Schiffer unter anderem Doom-Mitschöpfer John Romero in seiner Wahlheimat in Irland besucht und über seine Pionier-Rolle im Genre der First Person-Shooter gesprochen.

Im Deutschen Computerspiel-Museum in Berlin und dem Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe hat der Autor sich die Exponate aus 40 Jahren Gaming-Geschichte zeigen lassen und Szene-Größen wie den ehemaligen "Powerplay"-Redakteur Boris Schneider-Johne und "Gamestar"-Chefredakteur Gunnar Lott getroffen. Weitere Gesprächspartner: Hans Ippisch, Schöpfer des frühen Ballerspiels "Soldier!", Andreas Lange, Direktor des Deutschen Computerspiel-Museums, Elke Monssen-Engberding, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und Stephan Schwingeler, Kunsthistoriker am ZKM."

Zeitgleich oder wenig später sind die Beitrage auch in der ZDF-Mediathek verfügbar, so dass sie auch außerhalb des Sendeplans nachvollzogen werden können.

Danke an Kill Bill für den Hinweis zur Newsmitteilung!

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