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GoPro-Kameras weniger gefragt - Aktie bricht ein

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GoProGoPro gilt als Marktführer im Bereich der Action-Kameras, doch anscheinend sind die kleinen und belastbaren Kameras weniger nachgefragt als bisher. Das Unternehmen hatte vergangene Nacht seine Quartalszahlen vorgelegt und dabei die Analystenerwartungen deutlich verfehlt. Während die Analysten mit einem Umsatz von über 500 Millionen US-Dollar gerechnet hatten, erwirtschaftete das Unternehmen im abgelaufenen Quartal nur einen Umsatz von 435 Millionen US-Dollar. Dies hatte zur Folge, dass die Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen um bis zu 23 % eingebrochen war.

Als Grund nannte GoPro vor allem schlechte Verkäufe in der ersten Hälfte des vergangenen Quartals. Zudem sei der Umsatz aufgrund der Preissenkung beim neuen Modell Hero4 Session nach unten gedrückt worden und deshalb sei das gewünschte Umsatzziel nicht erreicht worden. Als Konsequenz kündigte der Hersteller an, dass von den aktuellen 1.500 Mitarbeitern rund 7 % das Unternehmen verlassen müssen. Die 100 wegfallenden Arbeitsplätze sollen aufgrund von Abfindungen das Unternehmen im kommenden Quartal mit fünf bis zehn Millionen US-Dollar belasten.

Ob der Kamerahersteller GoPro seinen Umsatz in Zukunft wieder steigern kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Aktuell scheinen die Aussichten eher negativ zu sein.