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Canon vertreibt ab 2016 die ersten 3D-Drucker in Deutschland

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canonAuf der EXPO 2015 in Mailand zeigte Canon einen ersten Prototypen seines ersten eigenen 3D-Druckers, welcher sich für Kleinserien und Prototypen eignen soll und als Druckmaterial Kunstharz verwendet. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, sollen ab dem nächsten Jahr die ersten 3D-Drucker in Deutschland vertrieben werden. In Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und den nordischen Ländern soll der Verkauf noch im Laufe dieses Jahres starten. Dabei wird man allerdings noch nicht sein eigenes Modell auf den Markt bringen, sondern die 3D-Drucker von 3D Systems, mit welchem man kürzlich eine entsprechende Partnerschaft vereinbart hatte. Ab dem 1. Januar 2016 sollen hierzulande die 3D-Drucker der ProJet-Serien 660, 3500, 4500, 6000 und 7000 von Canon vertrieben werden.

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Ab 2016 verkauft Canon 3D-Drucker von 3D Systems in Deutschland

Canon übernimmt neben dem Vertrieb, auch Support und Service. „Durch die zusätzliche, wichtige Erweiterung unseres breiten Produktportfolios um 3D-Drucksystemen bieten wir unseren Kunden ganz neue Anwendungsmöglichkeiten. Damit können wir unseren Kunden weitere Mehrwerte bieten und sie bei ihrer Geschäftsentwicklung nachhaltig unterstützen.“, sagte Thomas Haep, Country Director 3D Printing bei Canon in Deutschland.

Ob sich die Zusammenarbeit für Canon auszahlen wird, bleibt abzuwarten. 3D Systems musste zuletzt einen deutlichen Verlust-Anstieg hinnehmen. Trotz eines um 11 % auf 331,2 Millionen US-Dollar gesteigerten Umsatzes, beliefen sich die Verluste nach GAAP auf rund 13,7 Millionen US-Dollar. Auch die Konkurrenten Dell und Ricoh haben vergleichbare Partnerschaften geschlossen.

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Kommentare (3)

#1
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Beiträge: 275
Sind die denn inzwischen für den Laien bezahlbar?
#2
Registriert seit: 19.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1768
seid ihr euch sicher bei "als Druckmaterial das Kunstharz Resin verwendet"
weil ich verarbeite jeden tag kunststoffe und ich kenn zwar materialien die resin auf der verpackung stehen haben, aber das ist nur ein sammelbegriff für harze und kunststoffgranulate aber keine materialbezeichnung/handelsname

so wie es im text steht verarbeiten die geräte entweder normale PLA fäden oder thermoplast granulate (wie z.b. der arburg freeformer) oder irgendwelche duroplaste
#3
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Registriert seit: 17.06.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1117
Zitat Koksom;24012581
Sind die denn inzwischen für den Laien bezahlbar?


Die ProJet-Serie von 3DSystems beginnt bei $40.000 für den ProJet 660 und endet bei $240.000 für den ProJet 7000. Canon vertreibt die gleichen Geräte als Authorized Reseller.

Für den Normal-Bürger sind die Dinger also eher nichts.

Zitat LeXeL;24012604
seid ihr euch sicher bei "als Druckmaterial das Kunstharz Resin verwendet"
weil ich verarbeite jeden tag kunststoffe und ich kenn zwar materialien die resin auf der verpackung stehen haben, aber das ist nur ein sammelbegriff für harze und kunststoffgranulate aber keine materialbezeichnung/handelsname

so wie es im text steht verarbeiten die geräte entweder normale PLA fäden oder thermoplast granulate (wie z.b. der arburg freeformer) oder irgendwelche duroplaste


Die Geräte verwenden VisiJet SL als Material. Das ist ein Puder welches im SLA-Prozess (Stereolithographie) gedruckt wird und hat nichts mit den PLA-Fäden oder Thermoplast-Granulaten zu tun.
Das ist das gleiche Verfahren wie es z.B. von Shapeways genutzt wird und hat eine wesentlich höhere Auflösung. Die Detailtreue liegt hier bei 0.05 mm.

Informationen dazu findet man unter 3D printers - Canon UK und Rapid Prototyping, Advance Digital Manufacturing, 3D Printing, 3-D CAD | 3D Systems
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