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Vodafone Red+: Das Datenvolumen innerhalb der Familie aufteilen

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vodafone Laut einer Studie von Vodafone und dem Marktforschungsinstitut Innofact besitzt in Deutschland ein Drittel aller Haushalte drei Handyverträge. Jeder Haushalt nutzt mindestens zwei Smartphones, jeder vierte besitzt zusätzlich ein Tablet. Laut Vodafone verbraucht jeder Kunde dabei durchschnittlich etwa ein Gigabyte Datenvolumen im Monat. Männer benötigten im Schnitt mit 1,1 GB allerdings etwa ein Drittel mehr Daten als Frauen.

Bricht man die Nutzung auf unterschiedliche Altersgruppen herunter, stellt man fest, dass vor allem junge Leute im Alter von 18 bis 24 Jahren jeden Monat etwa 1,5 GB Daten nutzen, während die Generation 50+ schon mit etwa 660 MB und damit mit mehr als der Hälfte auskommt. In vielen Familien bleibt damit am Ende des Monats bei den Eltern vielleicht noch Datenvolumen übrig, während die Kinder schon gedrosselt surfen müssen. Mit ihrem neuem Red+-Tarifmodell wollen die Düsseldorfer diesem Umstand entgegenwirken.

Red+ soll alle Mitglieder eines Haushalts künftig unter einem Hauptvertragspartner zusammenfließen lassen. Am Ende des Monats gibt es also nur noch eine Rechnung, doch die in den einzelnen Tarifen inkludierten Daten lassen sich innerhalb der Familie aufteilen. Grundlage von Red+ ist eine Red-GB-Hauptkarte, zu der Kunden für ihre Freunde, Partner, Kinder oder Großeltern bis zu vier einzelne Red+-Allnet-Karten hinzubuchen können. Damit erhalten Besitzer eine Telefonflat in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze und eine SMS/MMS-Flat. Das auf der Hauptkarte festgelegte Datenvolumen lässt sich für alle unter dem Hauptvertrag enthaltenen Red+-Karten aufteilen. Das ganze soll laut Vodafon tagesaktuell funktionieren. Damit soll am Monatsende keiner mehr überflüssiges Datenvolumen übrig haben, während andere Familienmitglieder schon gedrosselt surfen müssen. Zudem sollen Eltern ihren Kindern durch eine klare Zuteilung des Datenvolums Surflimits setzen können.

Welche Datenbudgets man auf die Hauptkarte aufbuchen kann, ließ Vodafone offen. Die erste Red+-Allnet-Karte soll mit monatlich 20 Euro zu Buche schlagen, während jede weitere 15 Euro im Monat kosten soll. Näheres wird man wohl am 3. November bekannt geben, dann soll das neue Tarifmodell angeboten werden.

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Kommentare (14)

#5
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Da das hier zu einer kleinen Umfrage ausartet und auch darlegen kann, das selbst ein Zusammenlegen nicht hilft: Ich bekomme regelmäßig monatlich 3 GB durch das Mobilfunknetz - bin aber auch recht viel unterwegs.

USA T-Mobile mit Prepaid Flat im 3G-Netz (3 US-Dollar am Tag) und in Taiwan gibt es günstige echte Faltrate, wo dann in 10 Tagen auch mal gerne 50 - 60 GB durchgehen - daran sollten sich die Provider mal orientieren.
#6
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3 Dollar am Tag finde ich jetzt nur sehr bedingt günstig.
Für 20-25€ im Monat sollte es sich schon realisieren lassen, dass man unbegrenzt schnell Surfen kann.
Ist ja nicht so als würde mehr Datenverkehr mehr kosten verursachen ( Notwendigkeit einer anderen Infrastruktur mal außen vor)
#7
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Zitat ElPiet;23954475
Notwendigkeit einer anderen Infrastruktur mal außen vor

Äh.. ja.. außen vor - weil das ja auch so wenig kostet. Ebenso wie die Rücklagen für zukünftige Investitionen um nicht auf der Strecke zu bleiben...
#8
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Die Infrastruktur und Rücklagen brauche ich so oder so. Egal ob ich pro Kunde 500MB oder 500GB zulasse. Über ein solches Volumen Paket lässt es sich einfacher den Kunden zu melken. Hinzu immer wieder als Provider jammern was fü exorbitante Kosten man doch hätte.
Erstaunlicherweise gibt es auch von Jahr zu Jahr größere Datenvolumina zum gleichen Preis. Am Limit ist da bei weitem nix kalkuliert und ich behaupte dass Handytarife für 20-25€ auf das Volumen verzichten könnten und immer noch rentabel wären.

War doch bei SMS etc ebenso. Anfangs gingen die noch für 19ct das Stück, mittlerweile werden die in jeder Flat ohne Limits reingepackt.
#9
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Hast da schon recht... Aber wirfst du den Unternehmen wirklich vor, wirtschaftlich zu handeln?
#10
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Jein. Natürlich wird jedes Unternehmen versuchen möglichst viel Gewinn zu erzielen und das ist auch gut so.
Was ich denen aber vorwerfe ist dann die Argumentation es müsse so sein wegen der hohen Kosten, denn die glaube ich denen einfach nicht.
Außerdem funktioniert dieses gesamte Volumenkonstrukt nur, da alle Mobilfunkbetreiber auf eben dieses Konstrukt setzen.
Früher oder später wird der erste auftauchen und eine "echte" Flatrate auf den Markt hauen und dann müssen alle nachziehen oder immens günstiger werden.

Hin und wieder denke ich dann auch mal an das Allgemeinwohl und den Fortschritt und solche Dinge.
#11
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All die Unternehmen müssen ihre Kosten für die Frequenzwetten wieder rein bekommen. Das war in DE sehr teuer für die Provider.
Und man muss auch sagen, die Anbieter erhöhen regelmäßig ihre Volumina sowohl für die vgl teuren Allnet Flats als auch für die günstigeren Datenflats.
#12
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
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FUCK Vodafone! Egal ob am Telefon oder vor Ort, nur unfähige A.........r Nie wieder.
#13
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Zitat MENCHI;23957218
FUCK Vodafone! Egal ob am Telefon oder vor Ort, nur unfähige A.........r Nie wieder.

Lol... so lansgam könnten wir uns wohl darauf einigen dass alle Anbieter doof sind :D
Hab jedenfalls allein in den letzten Tagen etwa die selbe Aussage über Telekom und ebenfalls über 1&1 gelesen.
Was bleibt da noch übrig?
#14
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Bitz
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Wieder Briefe schreiben :D
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