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Bild.de sperrt Adblocker-Nutzer aus

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springerViele Webseiten finanzieren sich über die Einblendung von Werbung und wenn die Anzeigen von Nutzern blockiert werden, haben die Betreiber meist Probleme, die entstehenden Kosten zu decken. Dieses Problem trifft offensichtlich nicht nur kleinere Betreiber von Webseiten, sondern auch den Medienkonzern Axel Springer. Wie der Verlag mitteilt, werden zukünftig Nutzer eines Adblocker von der Webseite Bild.de ausgeschlossen und können die Inhalte dementsprechend nicht mehr einsehen. Sollte ein Nutzer mit aktiviertem Adblocker die Webseite besuchen, blendet der Verlag den Hinweis ein: „Mit aktiviertem Adblocker können Sie Bild.de nicht mehr besuchen".

Weiterhin besteht die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen und damit laut Angaben des Axel-Springer-Verlags 90 % der Werbung zu entfernen. Die Kosten für das Abo belaufen sich auf 2,99 Euro. Neben der Entfernung der Werbung soll auch die Ladezeit der Webseite sich um 50 % verbessern. Damit ermöglicht der Verlag, Nutzern die Webseite trotzdem ohne Werbung nutzen zu können, ohne dabei einen Adblocker einzusetzen.

bild.de adblock

Ob das Konzept aufgeht oder dadurch die Nutzerzahlen einbrechen, wird sich in Zukunft zeigen müssen. Laut Angaben der Redaktion nutzen rund 23 % der Besucher einen Adblocker. Ob die Maßnahme ihre Wirkung zeigen wird, bleibt offen. Bild.de erklärt seinen Schritt damit, dass die Journalisten auch bezahlt werden müssen und dies ohne die Einblendung von Werbung oder ein Abo-Modell nicht mehr möglich sei.

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