> > > > Mobilfunkfrequenzauktion der Bundesnetzagentur beendet

Mobilfunkfrequenzauktion der Bundesnetzagentur beendet

Veröffentlicht am: von

Bundesnetzagentur LogoMit dem heutigen Tage geben sich die drei Mobilfunknetzprovider Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica mit dem aktuellen Ausgang der Frequenzauktion zufrieden, was die Auktion bei der Bundesnetzagentur in Mainz beendete. Als große Sieger gehen die Deutsche Telekom und Vodafone aus dem Rennen, Telefónica musste auf das komplette 1.500-MHz-Band verzichten, um im wichtigen 700-MHz-Band keine Frequenzblöcke zu verlieren.

Die Aufteilungen sehen wie folgt aus: Im Bereich von 700 MHz halten alle drei Anbieter jeweils zwei Frequenzblöcke, was das Band sehr fair verteilt. Das 700-MHz-Band kann nach dem Abschalten von DVB-T für den Ausbau von LTE dienen und weist ähnliche Charakteristiken wie das 800-MHz-Band auf. Besonders in den Vereinigten Staaten wird LTE auf dieser Frequenz realisiert.

Telekomo

Beispielbild

Im für GSM wichtigen 900-MHz-Frequenzband geht die Telekom mit drei Blöcken als Sieger hervor. Vodafone und Telefónica halten derweil jeweils zwei Frequenzblöcke. Das 1.500-MHz-Band, welches für den LTE Downstream durch Carrier Aggregation genutzt werden kann, wird fair zwischen der Deutschen Telekom sowie Vodafone mit jeweils vier Blöcken für jeden aufgeteilt. Telefónica zog die Gebote für diesen Bereich vorzeitig zurück.

Beim 1.800-MHz-Frequenzband gab Vodafone so richtig Gas, da das Unternehmen hier bei der Frequenzauktion 2010 leer ausgegangen ist. So ersteigerte Vodafone hier ganze fünf Frequenzblöcke. Die Deutsche Telekom ist mit drei Blöcken ebenfalls ganz gut dabei und Telefónica muss sich mit zwei zufriedengeben. Allerdings ist diese „geringe“ Anzahl für beide Unternehmen nicht so tragisch, da diese noch mit Frequenzen aus der Frequenzauktion 2010 ausgestattet sind.

Rundenergebnis versteigerung

Das 1.800-MHz-Frequenzband ist sehr beliebt, da man auf diesem ein LTE-Netz realisieren kann, welches eine hohe Kapazität und ausreichend gute Ausbreitungscharakteristiken vereint. Bisher setzten Vodafone und Telefónica im gesamten LTE-Netz auf 800 MHz, auch in Städten. Lediglich dich Deutsche Telekom trennt hier: Auf dem Land wird das weitreichende LTE auf 800 MHz verwendet, welches zwar eine geringere Kapazität bietet, aber dafür ein weniger dichtes Netz an Mobilfunkmasten benötigt. In der Stadt setzt die Telekom dann auf 1800- und 2600-MHz-Frequenzen die zwar ein engmaschigeres Netz benötigen, dafür aber hohe Kapazitäten und Geschwindigkeiten garantieren.

Die Gesamtsumme der Auktion wird sich auf 5,081 Milliarden Euro belaufen.

Social Links

Kommentare (30)

#21
customavatars/avatar22280_1.gif
Registriert seit: 27.04.2005
Von der Wupper an die Ruhr
Flottillenadmiral
Beiträge: 5980
Zitat QUAD4;23594881

wenn ich unternehmer bin und ein anderes unternehmen will auf meine frequenz senden, weil ich der erste bin, dann zahlt es meinen preis...


:lol: Also verkaufst DU dann Luft für Milliarden. DANN ist es natürlich okay...
die lösung des geringsten widerstandes ist nunmal gott sei dank das geld. willstes haben musste zahlen. du nimmst doch auch den arbeitgeber der bereit ist für deine arbeit am meisten zu zahlen und nicht den, der dir als erstes ne kette um den hals gelegt hat...

ach mann...das wird wieder eine schöne endlose diskussion gegen eine wand...
#22
customavatars/avatar31092_1.gif
Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1214
ganz sicher nicht. es ist katastrophal zu sehen wie die menschen nicht frei denken können. sie wollen und brauchen scheinbar immer jemanden der alles für sie regelt. papa staat :) rofl

kapitalismus = vertragsrechtgesellschaft auf freiwilliger basis
kooperatismus/sozialismus/faschismus/kommunismus = zwang durch staat

[COLOR="red"]- - - Updated - - -[/COLOR]
@Heimwerkerking
ich verkaufe nix. wie schon gesagt es gibt mehrere lösungen. im übrigen verkauf ich es doch nur weils interessenten gibt die unbedingt auf meine frequenz senden wollen. genauso gut kann ich doch kostenlos senden lassen drauf. auch zwinge ich niemanden zu etwas. auch habe ich gesagt das es MEHRERE lösungen gibt. ich habe nicht DIE lösung. aber scheinbar der staat.

der staat verkauft doch bestimmte frequenzen für eine bestimmte summe. ihm gehören scheinbar ALLE. grotesk.
#23
customavatars/avatar22280_1.gif
Registriert seit: 27.04.2005
Von der Wupper an die Ruhr
Flottillenadmiral
Beiträge: 5980
fragt sich nur wer im kapitalismus die freiwilligen sind. die arbeiter bestimmt nicht...

ich klinke mich jetzt aber auch aus aus der diskussion, die führt zu nix.

die, die am lautesten nach freiheit und gleichheit schreien sind die die danach als erste auf dem thron sitzen und einen Bilderbuchkommunismus leben!
#24
customavatars/avatar31092_1.gif
Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1214
@Heimwerkerking
vieleicht nimmst du mal ein buch von roland baader zur hand.

erschrenkend. im kapitalismus sind alle frei. deshlab heisst es auch vertragsrechtgesellschaft. das gegenteil davon ist der kooperatismus/sozialismus/faschismus/kommunismus. wenn man schon freiheit von zwang nicht unterscheiden kann dann wundert es mich nicht wenn alle PAPA STAAT brauchen der sie reguliert ;)

und nochmal: WIR HABEN KEIN KAPITALISMUS. ES IST KOOPERTATISMUS.
#25
customavatars/avatar114785_1.gif
Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2368
Quad4 da du dich technisch bereits disqualifiziert hast (ließ mal was EMV ist und warum eben nicht jedes Gerät auf allen möglichen Frequenzen funken darf), kannst du uns ja mal deine Ideologie beschreiben. Soweit ich dich verstanden habe, sind dies deine Idealvorstellungen:

- Jedes ist frei zu tun und zu lassen, was er will
- Ressourcen werden nach dem "wer zuerst kommt, malt zuerst" Prinzip verteilt
- Gerichte werden durch private Schiedsgerichte ersetzt

Klingt für mich bisher nach einem afrikanischen Bürgerkriegsland...
#26
customavatars/avatar31092_1.gif
Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1214
-jeder kann machen was er will solange er keinem schadet
-sorry, aber NIX ist keine ressource.

hier gehts nicht um die technik sondern wie es "rechtlich" gemacht wird. der staat "vergibt" frequenzen für viele milliarden. es steht schon alles da wie es macht werden müsste. stattdessen vergibt man konzerne des monopol auf bestimmt frequenzen und schließt alle anderen aus die das nötige kleingeld nicht haben im milliarden bereich. so verzerrt man den markt und produkte und diensleistungen werden teuer.
wenn sich ein kleinunternehmen (die gibt es ja leider eh nicht, weil nicht das knowhow und geld) eine frequenz aussucht die weder unbenutzt noch rechtlich vergeben ist, ist sie vermutlich verboten. da kann der staat immernoch daher kommen und sagen das auf dieser frequenz nicht gefunkt werden darf mit pseudoargumente weil er ja der einzige seien will und auch tatsächlich ist der frequenzen vergeben will.
#27
Registriert seit: 06.06.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1239
Also was du für einen Unsinn redest Quad4, sry ...

Nach deinem "wer zuerst kommt, malt zuerst" - Prinzip würden sich "Unternehmen" rausbilden, die einfach wie wild Frequenzen besetzen, möglichst viele, um diese dann zu verkaufen. Jeder der dann eine Frequenz "haben möchte", muss tief in die Tasche greifen ... Frequenzen sind ja schon alle besetzt. Somit wären auch alle Kleinen ausgeschlossen, weil diese nicht nötige Kleingeld haben ... und die Unternehmen würden sich NICHT auf irgendwas einigen, was nicht mit Kohle zu tun hat ... alles andere ist komplett realitätsfremd.

Das gleiche würde z.B. auch mit Grundstücken passieren ... wer zuerst kommt malt zuerst ... natürlich besetze ich dann erstmal alles was möglich ist und verkaufe dann das Zeug, weil ich es eigentlich gar nicht brauche ... daher hat das schon seine Richtigkeit dass der Staat da seine hand drüber hat.

Peace
#28
customavatars/avatar22546_1.gif
Registriert seit: 06.05.2005
Thüringen
Flottillenadmiral
Beiträge: 5388
Wieso steht da 5,081 Milliarden sieht aus wie 5.081.236 Millionen?
#29
customavatars/avatar22280_1.gif
Registriert seit: 27.04.2005
Von der Wupper an die Ruhr
Flottillenadmiral
Beiträge: 5980
weil wir in deutschland immer noch die einer mit komma und die tausender mit punkt trennen, also wären 5.081 Milliarden 5 Billionen
#30
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 18710
Das meint er nicht.

Es steht in der Tabelle als Summe: 5.081.236
Allerdings ist die Einheit EUR mit dem Zahlwort tausend. (wie man der Tabelle leicht entnehmen kann)

Es sind also 5.081.236 tausend EUR und das sind 5.081.236.000EUR und das wiederum sind entweder 5.081,236 Millionen EUR oder 5,081236 Milliarden EUR.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • TomsHardware.de muss seine Pforten schließen (Update)

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/THG

    Eine der bekanntesten deutschen IT-Seiten TomsHardware.de wird abgeschaltet. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die 1996 noch unter einem anderen Namen gestartete Webseite gehört sicherlich zu den Größen in diesem Bereich. Der genaue Termin für die Abschaltung der Server steht noch nicht... [mehr]

  • Interstellar: Hunderte CPUs berechnen schwarzes Loch

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SCHWARZES-LOCH

    Der Film Interstellar aus dem Jahre 2014 zeichnete sich vor allem durch eine möglichst realistische Darstellung und Simulation eines schwarzen Loches aus. Christopher und Jonathan Nolan schrieben das Drehbuch und zeichneten sich auch für die filmische Umsetzung verantwortlich. Der... [mehr]

  • Ende des Mining-Booms: Absätze bei den Grafikkarten brechen um bis zu 80 % ein...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/BITCOIN

    Investoren und Analysten mahnen seit Monaten vor einem Einbruch am Grafikkarten-Markt, doch bisher hat sich dies in den Absatz- und Umsatzzahlen der Hersteller noch nicht wirklich gezeigt. Nun mehren sich aber die Zeichen aus Asien, dass es ab März/April einen erheblich Einbruch bei den... [mehr]

  • NVIDIA intern: Begehrtestes Produkt ist ein Lineal

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

    Zwischen den Jahren einmal etwas Kurioses: Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals in internen Shops bestimmte Produkte an. T-Shirt und Kaffeetasse sind hier nur die einfachsten Beispiele. NVIDIA verkauft alle eigenen Produkte natürlich auch an die eigenen Mitarbeiter. Dazu... [mehr]

  • Vodafone schaltet erste Gigabit-Anschlüsse über Kabel für 20 Euro

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/VODAFONE_LOGO

    Vodafone versorgt ab sofort die ersten Kunden mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s. Das Unternehmen hat hierfür stellenweise sein Kabelnetz auf DOCSIS 3.1 umgerüstet und kann aktuell 400.000 Haushalte mit der schnellen Geschwindigkeit versorgen. Zu den ersten Städten mit der schnellen... [mehr]

  • NVIDIA stellt das GeForce Partner Programm ein

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

    Das NVIDIA GeForce Partner Programm oder kurz GPP sollte Anreize für Boardpartner und letztendlich auch den Käufer einer Grafikkarte schaffen. Doch ein möglicher unerlaubter Wettbewerbsvorteil warf ein eher schlechtes Licht auf das Programm. Nun hat NVIDIA das Programm offiziell eingestellt. Als... [mehr]