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Kaffee und Musik: Starbucks kooperiert mit Spotify

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starbucksDas Kaffeeunternehmen Starbucks gab gestern bekannt, dass es eine Partnerschaft mit dem Musik-Streaming-Dienst Spotify plant. Im Herbst 2015 soll die mehrjährige Partnerschaft anlaufen. Zunächst steigen die 7.000 Filialen den USA in das Programm ein, danach folgen Kanada und Großbritannien. Als Teil der Übereinkunft wird Spotify Premium in den betreffenden Filialen beworben.

Zusammen mit den weltweit mehr als 60 Millionen Nutzern von Spotify soll sich daraus ein neuartiges Musik-Ökosystem ergeben. Dazu wird Spotify in die Starbucks-App für Mobilgeräte integriert. 150.000 Mitarbeiter von Starbucks – zunächst in den USA – erhalten im Rahmen des Programms Zugang zu einem Spotify-Premium-Konto. Mit Hilfe von nicht näher benannten Tools, welche der Streaming-Dienst zur Verfügung stellt, können die Mitarbeiter dann filialspezifische Playlisten erstellen. In einem eigenen Bereich werden diese innerhalb der App für alle Spotify-Nutzer zugänglich sein. Weiterhin können Abonnenten von Spotify Premium auch Treuepunkte, sogenannte „Star as Currency", erhalten. Wie deren Einlösung bei Starbucks gehandhabt wird, wurde noch nicht näher beschrieben.

Bereits in den vergangenen 40 Jahren hat Starbucks seine Verbindungen zur Musikindustrie gepflegt und bot so unter anderem seit 1994 vor Ort CDs an. Da sich die Streaming-Dienste aber immer mehr vor den CD-Verkauf schieben, hat sich Starbucks im vergangenen März aus dem CD-Geschäft zurückgezogen. Die Zusammenarbeit mit Spotify soll diesen Bereich nun neu aufleben lassen. „Angesichts der Entwicklungen in der Musikindustrie und der Verbreitung der Streaming-Technologie war es ein natürlicher Schritt, eine Partnerschaft mit Spotify einzugehen", äußerte sich Starbucks-Präsident Kevin Johnson dazu. Kunden solle ein neuer Weg geboten werden, sich an ihrer Lieblingsmusik zu erfreuen.

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Kommentare (1)

#1
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Die vermutlich wichtigste Neuerung fehlt in der News:
Zitat
This interconnectivity will allow [My Starbucks Rewards] members [...] the ability to influence in-store playlists
Dank der Kooperation wird es also auch für Kunden möglich werden, die Musik im Laden zu beeinflussen. Damit macht die Kooperation wirklich Sinn (hätte mich jetzt gewundert, wenn es anders wäre). Braucht man zwar nicht unbedingt, aber ist ne coole Sache. :cool:
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