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Deutscher TV-Hersteller Metz meldet Insolvenz an

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metzIm letzten Jahr feierte der deutsche TV-Premiumhersteller Metz noch sein 75-jähriges Jubiläum. Etwa zwölf Monate später meldet man Insolvenz an. Das gab das Unternehmen nun via Pressemitteilung bekannt. Demnach habe die TV-Sparte von Metz wie viele andere europäische Hersteller seit Jahren unter den andauernden Strukturproblemen der TV-Geräte-Branche gelitten. Zwar will man sich unter anderem durch eine Änderung der Sortimentsstruktur frühzeitig auf die Krise eingestellt haben und konnte sich nach den Rückgängen der letzten Jahre wieder stabilisieren, die dafür benötigten Investitionen sollen jedoch an der Substanz des Unternehmens gezehrt haben.

Nun versucht man im Insolvenzverfahren durch eine Investorenlösung den Fortbestand von Metz zu sichern. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Joachim Exner bestimmt. Ziel sei es, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und möglichst viele Arbeitsplätze der rund 540 Mitarbeiter zu sichern. Der Geschäftsbetrieb soll im vorläufigen Insolvenzverfahren in vollem Umfang fortgeführt werden. Die Produktion und Lieferfähigkeit von Metz sei „umfassend gesichert“, erklärte Geschäftsführer Manfred Billenstein. „Auch der bewährte Metz-Kundendienst ist gesichert.“ Bereits am Donnerstag habe die Geschäftsleitung die Mitarbeiter über die Situation und die nächsten Schritte informiert. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigungen seien über das Insolvenzgeld für drei Monate bis Ende Januar 2015 gesichert.

Das Familienunternehmen wurde 1938 von Paul Metz gegründet und konzentrierte sich in den letzten Jahrzehnten vor allem auf Produktion und Verkauf von Fernsehern und Fotoelektronik.

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