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HTC verdient wieder Geld mit Smartphones, Sony verliert es

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hardwareluxx news newWie schnell Erfolg und Misserfolg wechseln können, zeigt dieser Tage nicht nur das Beispiel Samsung. Konnten die Südkoreaner Quartal für Quartal neue Bestwerte dank glänzender Smartphone-Verkäufe vorweisen, ging es zuletzt merklich bergab. Aber auch HTC und Sony kennen derartige Entwicklungen.

Waren die Taiwaner lange Zeit das größte Sorgenkind und mehrfach Bestandteil von Übernahmegerüchten, konnte man sich mit Hilfe des One (M8) wieder stabilisieren. Zwar konnte man im abgelaufenen dritten Quartal nicht an die Monate zuvor anknüpfen, im Vergleich zum Vorjahrszeitraum wurden die wichtigen Punkte operativer Gewinn und Nettogewinn aber verbessert. Ersterer betrug 0,2 Milliarden Taiwan-Dollar (5,2 Millionen Euro, letzterer sogar 0,6 Milliarden (15,6 Millionen Euro).

Das Unternehmen selbst führt dies auch noch immer gute Absatzzahlen beim One (M8), Desire 610 und Desire 510 zurück. Zudem konnte man in China das Desire 820 in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Mobilfunkanbietern auf den Markt bringen. Am Ende aber haben vor allem die deutlich gesenkten Kosten zum positiven Ergebnis beigetragen. Denn die operativen Ausgaben wurden binnen eines Jahres von 13,1 auf 9,4 Milliarden Taiwan-Dollar gesenkt, vor allem das Marketing-Budget war von diesem Schritt betroffen.

Hoher Verlust trotz mehr verkaufte Smartphones

Genau in die andere Richtung ging der Kurs hingegen bei Sony. Noch vor wenigen Monaten erklärten die Japaner, dass vor allem die Mobile-Sparte für den Erfolg des Konzerns verantwortlich sei. Nun entpuppt sich eben dieses Geschäft jedoch als Schwachstelle. Denn im zweiten Geschäftsquartal wurden mit 41 Millionen Smartphones nicht nur deutlich weniger als angenommen - 50 Millionen - abgesetzt, nach einem operativen Gewinn in Höhe von 8,8 Milliarden Yen im Vorjahr hat es nun lediglich noch für einen Verlust in Höhe von 172 Milliarden Yen (1,2 Milliarden Euro) gereicht. Dabei konnten die Auslieferungen im Vergleich um 1,2 Prozent gesteigert werden, notwendige Abschreibungen und Bewertungskorrekturen in Höhe von insgesamt 176 Milliarden Yen konnten jedoch nicht kompensiert werden. Der Spartenumsatz stieg leicht von 304,6 auf 308,4 Milliarden Yen.

Konzernweit lag der Zuwachs mit 7,2 Prozent höher, die Einnahmen beliefen sich auf 1,9 Billionen Yen. Als Zugpferde entpuppten sich dabei die Bereiche Game & Network Services mit einem Plus von rund 83 Prozent sowie ausgerechnet Home Entertainment & Sound; hier sorgten unter anderem bessere Fernseher-Verkaufszahlen für ein Wachstum von 7 Prozent. Unter dem Strich rechte es insgesamt aber nicht für schwarze Zahlen. Der operative Verlust lag bei 85,6 Milliarden Yen, der Nettoverlust bei 90 Milliarden (654 Millionen Euro). Vor einem Jahr konnte man in beiden Punkten noch einen Gewinn vorweisen.

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