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Facebook profitiert im zweiten Quartal von seinen Mobil-Apps

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facebookAnfang 2012 noch als Sorgenkind bezeichnet, spätestens jetzt die wichtigste Säule: Nicht zuletzt dank der nochmals wichtiger gewordenen Apps für Smartphones und Tablets konnte Facebook im zweiten Quartal deutlich wachsen.

Beim Umsatz legte das soziale Netzwerk um 61 Prozent von 1,813 auf 2,91 Milliarden US-Dollar zu, der Nettogewinn kletterte um ganze 138 Prozent von 333 auf 791 Millionen US-Dollar. Der nach wie vor größte Teil der Einnahmen stammt aus dem Anzeigengeschäft, mit 2,676 Milliarden US-Dollar immerhin 91 Prozent. Davon wiederum wurden 1,659 Milliarden US-Dollar oder 62 Prozent über Mobilversionen Facebooks erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 41 Prozent oder 0,655 Milliarden.

In Hinblick auf den Gesamtumsatz gibt es jedoch auch eine weniger positive Entwicklung. Denn die Abhängigkeit vom Anzeigengeschäft ist wieder gewachsen. Waren es im zweiten Quartal 2013 88 von 100 US-Dollar, die über Werbung umgesetzt wurden, sind es nun 91 gewesen.

Nicht so deutlich wie Umsatz oder Gewinn gestiegen sind die Nutzerzahlen. Nach eigenen Angaben erreicht Facebook mittlerweile durchschnittlich 829 Millionen aktive Nutzer, davon 654 Millionen über Mobilversionen, pro Tag, ein Plus von 19 Prozent. Mindestens einmal im Monat aktiv sind hingegen 1,32 Milliarden Nutzer, was eine Steigerung von 14 Prozent bedeutet.

Das Unternehmen selbst vermied Prognosen für die kommenden Monate, Analysten erwarten für die nahe und mittelfristige Zukunft ein deutlich schwächeres Wachstum. Denn es zeichne sich ab, dass Facebook in Hinblick auf die derzeitigen Werbeformate seine Grenzen erreicht habe. Neue Lösungen wie die zuletzt eingeführten Video-Clips würden nur dann Erfolg haben, wenn die Nutzer sie auch berücksichtigen - was nicht immer der Fall ist.

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