> > > > Sicherheitsbestimmungen: Einreise in die USA nur noch mit vollen Akkus - Update

Sicherheitsbestimmungen: Einreise in die USA nur noch mit vollen Akkus - Update

Veröffentlicht am: von

tsaFür Flugreisende in die USA gelten ab sofort neue Sicherheitsbestimmungen. Die US-Behörde für Transportsicherheit TSA erlaubt die Mitnahme von elektronischen Geräten, wie dem Smartphone, Tablet oder Notebook, bei Flügen in die USA nur noch, wenn der Akku nicht leer ist und sich die Geräte für einen kurzen Test noch einschalten lassen. Ist der Akku leer, darf das Gerät nicht mit ins Flugzeug genommen werden.

Hintergrund sind verschärfte Sicherheitsmaßnahmen aufgrund einer möglicherweise neuen Art von Sprengstoff, die sich nicht so leicht mit den sonst üblichen Schnelltests enttarnen lässt. Zu groß ist die Angst vor sprengstoffgefüllten Notebook- und Handy-Gehäusen. Bislang wurden elektronische meist nur geröntgt und vereinzelt Sprengstoff-Tests unterzogen, um versteckte Gegenstände oder verbotene Substanzen aufspüren zu können. Die neue Richtlinie gilt insbesondere bei Sicherheitschecks von Passagieren mit Direktflügen in die USA und soll auf Flughäfen in Europa, Afrika und dem Nahen Osten umgesetzt werden.

An viele Flughäfen gibt es inzwischen kostenlose Ladestationen für USB-Geräte und Steckdosen. Das Ladekabel sollte künftig also lieber auch mit im Handgepäck geführt werden.

Update:

Das britische Department for Transport hat die Bedingungen für Flüge nach Großbritannien ebenfalls an die neuen Sicherheitsbestimmungen angepasst. Auch für Flüge von oder nach Großbritannien müssen die Akkus elektronischer Geräte aufgeladen sein. Andernfalls dürfen sie auch hier nicht mit ins Flugzeug genommen werden.

Social Links

Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar150117_1.gif
Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2073
Also weil sich ein Gerät einschalten lässt, ist es frei jeglicher Art von Sprengstoffen?
#2
customavatars/avatar127992_1.gif
Registriert seit: 26.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1429
Das haben die schon vor 10 Jahren gemacht. 2004 Haben wir mal fast einen Flieger verpasst, weil die darauf bestanden haben, dass mein Vater seinen Laptop anschaltet, der aber leer war. Zum Glück war das Ladegerät griffbereit.
#3
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 7061
Naja, dann zerleg ich halt das Tablet, baue kleinere (volle!) Zellen und einen Sprengsatz ein und gut.

Versteh einer deren Logik...
#4
Registriert seit: 27.09.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 221
Dient doch nur dazu...das man damit weiter abgehört und geortet werden kann...bei einem leeren Akku geht das nämlich nicht^^

Als wenn sonst die Scanner das nicht erfassen beim einchecken, ob da Sprengstoff oder nicht drinne ist.
#5
Registriert seit: 01.03.2013
tief im Süden
Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Ich denk mal, dass diese Bestimmung sicherlich einen berechtigten Grund hat. Blöd sind die Behörden sicher nicht...
#6
customavatars/avatar135109_1.gif
Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1668
Eigentlich schon verständlich die beiden haben sich mittlerweile mehr feinde als die Nazis gemacht und höchstwahrscheinlich auch schon mehr getötet.
#7
Registriert seit: 25.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 200
@Myoone: In Flughäfen werden keine Geräte eingesetzt, die Sprengstoff erkennen können. Das ist auch technisch fast unmöglich. Viele Sprengstoffe können kontaktlos gar nicht erkannt werden. Desshalb wird wahrscheinlich eher nach Zündern gesucht. Die Ganze Aktion dient wohl primär dem erhalten einer SWicherheitsillusion. Ich verstehe die ganze Sprengstoffhysterie gar nicht. Mit Sprengstoff kann man ein Flugzeug nicht entführen, sondern nur vom Himmel holen. Das kann man auch viel einfacher mit einem Raketenwerfer. Es will nur keiner öffentlich sagen, dass man das nicht verhindern kann.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

AMD-Grafikkarten-Hersteller VTX3D verschwindet vom Markt

Logo von VTX3D

Vor allem für AMD-Partner sind schwere Zeiten angebrochen: Während der gesamte PC-Markt mit einer weltweit schwächelnden Nachfrage zu kämpfen hat, haben es die ersten Polaris-Grafikkarten gegen NVIDIAs Pascal-Modelle nicht leicht. Zwar kann die Radeon RX 480 leistungsmäßig durchaus mit der... [mehr]

Lohnt das Mining für den Privatanwender noch?

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bestimmte Grafikkartenmodelle sind schlecht verfügbar und einige Hersteller präsentieren sogar spezielle Mining-Modelle – bestes Anzeichen dafür, dass eine neue Mining-Welle anrollt. Ethereum basiert wie Bitcoins auf einer Blockchain-Technologie. Ethereum ist aber keine reine Kryptowährung,... [mehr]

Bitcoin droht der Hard Fork – Ethereum weiter auf niedrigem Kurs

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bereits in der vergangenen Woche deuteten sich einige Änderungen bei den Kryptowährungen an. Nach einem wochenlangen Hoch brach der Kurs des Ether auf weit unter 200 US-Dollar ein. Die Gründe dafür sind nicht immer ersichtlich. Oftmals gibt es auch Wechselwirkungen zwischen den einzelnen... [mehr]

AMD mit guten Quartalszahlen – Vega und Naples für Q2 bestätigt (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD

AMD hat die ersten Quartalszahlen veröffentlicht, die nach dem Verkaufsstart der RYZEN-Prozessoren zusammengestellt wurden. Darin zeichnet das Unternehmen einen deutlichen Anstieg beim Umsatz aus, muss bisher aber noch auf Gewinne verzichten. Weitaus wichtiger aber ist, dass AMD in seinen... [mehr]

O2: Wer bei der Hotline nicht anruft, wird mit Datenvolumen belohnt (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/O2_LOGO

O2 war in den letzten Monaten aufgrund seiner schlecht erreichbaren Hotline immer wieder in der Kritik. Kunden mussten teilweise stundenlang in der Warteschleife warten, bis sich am anderen Ende der Leitung ein Mitarbeiter meldete. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Kapazitäten... [mehr]

Amazon Drive mit unbegrenztem Speicherplatz kostet 70 Euro im Jahr

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/AMAZON

Amazon bietet ab sofort seinen Speicherdienst Drive mit unbegrenztem Speicherplatz für 70 Euro im Jahr an. Dabei kann der Kunde unbegrenzt viele Daten auf den Cloud-Service hochladen und muss auf keine Begrenzung achten. Das Angebot kann laut Amazon für drei Monate kostenlos getestet werden –... [mehr]