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Seagate kauft LSI Sandforce

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seagateSeagate ist vor allem für seine Festplatten bekannt und hat bisher im SSD-Markt nur wenige Markteile für sich verbuchen können. Viele Analysten gehen jedoch davon aus, dass über einen längen Zeitraum hinweg gesehen die aktuellen Festplatten komplett von den schnellen Speicherlösungen abgelöst werden und natürlich steht Seagate dieser Entwicklung kritisch entgegen. Wie der Festplattenhersteller aber nun bekannt gegeben hat, wurde das Unternehmen LSI Sandforce übernommen und damit die Grundlage für zukünftige Entwicklungen im SSD-Bereich geschaffen.

Seagate wird für die Übernahme 450 Millionen US-Dollar zahlen. Die Sandforce-Controller sind vielen Nutzern sicherlich bekannt und somit kann sich Seagate durch den Kauf des Unternehmens am Markt neu positionieren. Jedoch hat das Unternehmen gegenüber den Kontrahenten Samsung oder Micron immer noch den Nachteil der Flash-Produktion. Denn Seagate muss auch zukünftig die Speicherbausteine von externen Hersteller zukaufen und kann auch weiterhin nur den Controller aus dem eigenen Haus verbauen.

Ob die Sandforce-Controller auch zukünftig anderen Herstellern zur Verfügung gestellt werden, ist bisher noch nicht bekannt. Jedoch werden mit Sicherheit in den kommenden Monaten neue SSDs auf Basis des Sandforce-Chips aus dem Hause Seagate auf den Markt kommen.

 

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Kommentare (1)

#1
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Admiral
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Klare Falschmeldung, denn Seagate hat nur LSI’s Accelerated Solutions Division (“ASD”) und Flash Components Division (“FCD”) von Avago gekauft, nicht die ganze Fima LSI, sonst mehr oder weniger nur was mal Sandforce war. LSI selbst gehört immer noch zu Avago, wie man auch auf der Homepage von LSI lesen kann.
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