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2. Quartalszahlen 2014 - Apple kämpft mit sinkenden iPad-Verkaufszahlen

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apple logoSoeben hat Apple seine Zahlen für das 2. Quartal 2014 veröffentlicht, die durchaus positiv zu bewerten sind, in einigen Details aber einige vielbeschworene Schwächen aufweisen. So lag der Umsatz in den vergangenen drei Monaten bei 45,6 Milliarden US-Dollar und damit leicht über dem Vorjahresvergleich mit 43,6 Milliarden US-Dollar. Den Nettogewinn gibt Apple mit 10,2 Milliarden US-Dollar an, auch hier mit damals 9,5 Milliarden US-Dollar eine leichte Steigerung im Vorjahresvergleich.

Noch immer sehr stark zeigt sich das iPhone, von dem Apple 43,7 Millionen Stück absetzen konnte, ohne dabei auf die Einteilung in die einzelnen Modelle einzugehen. Offenbar konnte Apple weiterhin Käufer für seine Smartphones finden, denn vor einem Jahr wurden im gleichen Quartal 37,4 Millionen Stück verkauft. Eine kleine Klatsche muss Apple beim iPad hinnehmen, denn hier konnte Apple nur 16,3 Millionen Stück in den Markt bringen. Vor einem Jahr waren es noch 19,5 Millionen Stück. Stabil zeigen sich die Verkäufe der Macs bei 4,1 Millionen Stück.

Noch ein paar Worte zu den Finanzen: Derzeit hat Apple 150,6 Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante. 66 Prozent des Umsatzes werden inzwischen außerhalb der USA erwirtschaftet. Die Marge lag im vergangenen Quartal bei 39,3 Prozent. Pro Aktie verteilt Apple 11,62 US-Dollar an Dividende an seine Anteilseigner. Außerdem gibt Apple bekannt, dass man das Volumen der Aktienrückkäufe von 60 auf 90 Milliarden US-Dollar erhöhen wird. Bis Ende 2015 sollen somit insgesamt 130 Milliarden US-Dollar sogenanntes "Capital Return" investiert werden. Pro Jahr zahlt Apple 11 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre aus. Aus dem bisher ausgeführten "2-zu-1 Stock Split", also für jede bisherige Aktie bekommt der Inhaber zwei neue, wobei der Gesamtwert beider Aktien identisch bleibt, wird nun ein "7-zu-1 Stock Split".

Für das kommende Quartal rechnet Apple mit einem Umsatz von 36 bis 38 Milliarden US-Dollar und einer Marge zwischen 37 und 38 Prozent.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 03.02.2008
Stuttgart
Bootsmann
Beiträge: 597
Mich verwundert das nicht!
1. Der Markt ist gesättigt.
2. Die iPads werden immer teurer.
3. Qualität der Konkurenten sind gleich oder besser.
4. Viele habe bemerkt das es nur ein Tablet ist und es doch nicht den PC ersetzt.
#2
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Registriert seit: 01.05.2008
Willich
Oberbootsmann
Beiträge: 833
Oh noes, nur 16,3 Millionen Geräte verkauft. Es wird Zeit den Gürtel enger zu schnallen.
#3
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8146
Zitat Famlay;22129852
Mich verwundert das nicht!
3. Qualität der Konkurenten sind gleich oder besser.


Kommt ein wenig darauf an, wie man Qualität definiert. Die Material- und Verarbeitungsqualität ist sicher branchenführend, außer einem Surface Pro hatte ich noch kein Tablet in der Hand, das annähernd so gut verarbeitet war und auf so hochwertige Materialien setzte.

iOS ist eben iOS, muß man nicht mögen, aber es läuft unterm Strich sehr gut.

Ansonsten ist es eben so, dass bei Apple alles sehr übertrieben dargestellt wird, die Firma macht seit langer Zeit Riesengewinne und besitzt eine große Menge Barvermögen, was in der Branche alles andere als üblich ist. Da wird dann jeder Verkaufsrückgang sofort tendenziell dramatisiert, selbst dann, wenn die Zahlen sich auf das ganze Unternehmen gesehen verbessert haben.
#4
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1051
"Noch immer sehr stark zeigt sich das iPhone, von dem Apple 43,7 Millionen Stück absetzen konnte, ohne dabei auf die Einteilung in die einzelnen Modelle einzugehen."

Da der durchschnittliche Verkaufspreis gegenüber Q4/2013 um einiges gesackt ist, muß sich der Mix wieder mehr vom 5s in Richtung 5c und 4s verschoben haben.

"Eine kleine Klatsche muss Apple beim iPad hinnehmen, denn hier konnte Apple nur 16,3 Millionen Stück in den Markt bringen."

In den Markt hat Apple tatsächlich 1,4 Millionen mehr gebracht (sell through), dafür haben sie aber Inventar abgebaut. Es bleibt aber trotzdem ein deutlicher Rückgang!
⅔ der iPad-Käufer sollen übrigens Ersttäter sein, Schon-iPad-Besitzer haben sich also zurückgehalten...
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