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Google finanziert riesiges Solarkraftwerk mit

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google 2013Im US-Bundestaat Kalifornien wurde nun das größte Solarkraftwerk der Welt unter Beteiligung des Suchmaschienenriesen Google fast fertiggestellt. Das etwa 2,2 Milliarden US-Dollar teure Bauprojekt ist rund 13 Quadratkilometer groß und findet in der Mojave-Wüste Platz. Das Solarkraftwerk besteht aber nicht, wie eventuell angenommen, aus Solarpaneelen, sondern aus etwa 350.000 rechnergesteuerten Spiegeln, die das Sonnenlicht auf drei Türme spiegeln. In den Türmen befindet sich eine Flüssigkeit, die in Folge dessen verdampft und somit Generatoren antreibt.

Ivanpah Solar Power Facility Online

Die Türme lassen sich auf große Distanzen noch sehen und es werden Befürchtungen laut, dass Autofahrer durch diese geblendet werden könnten. Auch wurden bereits am Fuß der Türme tote Vögel gefunden, die aufgrund von Verbrennungen verendet waren. Insgesamt soll das Kraftwerk etwa 140.000 US-Haushalte mit Strom versorgen können. Dies entspricht etwa einer Leistung von 392 Megawatt zu Spitzenzeiten.

ivanpah-solar-thermal-1

 

 

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Kommentare (31)

#22
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Registriert seit: 08.03.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 813
Es ist immer wieder interessant, dass alle gegen neue Kohlekraftwerke sind.
Wir brauchen auch mit Ökostrom noch Grundlastkraftwerke, also werden wir die noch ein paar Jahrzente sehen.
Aber würde man die alten Kraftwerke von 1970 mit ner Effizienz von max 30% durch Moderne mit 40% ersetzen, wäre der CO² Ausstoß direkt geringer.
Dazu noch Fernwärme und es wäre nicht viel ineffizienter als Gas (gleiches Prinzip, andere Wärmequelle).
Aber da sträuben sich ja die Umweltverbände gegen...

Und für einen höheren Ökostromanteil brauchen wir neue Leitungen und mehr Energiespeicher.
Dagegen sträuben sich aber die Bürger- und Umweltverbände. Sehr gut...

Die beste Lösung ist immernoch die Effizienz zu erhöhen und intelligent Energie zu sparen durch neuere Geräte und Heizungen.

Achja Leistung wird in kW angegeben (Kilowatt). Nicht kW/h. kW ist Leistung kWh ist Energie.
#23
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Registriert seit: 27.10.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 823
AKWs schwer zu regeln? Was? Kontrollstäbe rein und aus ist das Ding. (Neben anderen Möglichkeiten.) (Spezielle Designs beispielsweise mit Graphit als Steuerstabmaterial mal weggelassen.)

Gibt genügend Sachen dazu, wieso Atomkraftwerke besser sind als ihr Ruf, und noch besser wären, wenn sie denn nicht so einen schlechten Ruf hätten. Die andauernde, unüberlegte und öfters mal auf völlig haltlosen "Fakten" beruhende Kritik an Atomkraftwerken verhindert die vernünftige Forschung an neuen Konzepten, die allgemeine Vorteile bieten. Beispielsweise könnte man mit entsprechenden Reaktoren wie Schnelle Brüter einen Großteil des radioaktiven Abfalls wiederverwerten. Im Grunde hat das dann drei Vorteile:
Aus der gleichen Menge an Brennstoff kann mehr Energie gewonnen werden.
Es fällt im Endeffekt weniger Abfall an, der gelagert werden muss.
Der Abfall strahlt wesentlich weniger lange und auch nicht so intensiv.

Allgemein müssen wir einfach nur eine unabhängige, objektive Bildung über Möglichkeiten und Risiken der Kernenergie durchsetzen.
Über die "Atomlobby" zu sprechen ist übrigens zwar richtig, aber nur teilweise sinnvoll. Es existiert auch eine riesige Lobby für die Erneuerbaren Energien, das wird nur irgendwie immer verschwiegen. (Und jeder, der etwas anderes behaupten möchte, sollte das mit guten Fakten untermauern können. Zu denken, dass ein solch großer Wirtschaftszweig mit Förderungen in Milliardenhöhe keine Lobby hat, ist schon ziemlich abwegig. Ohne feste Fakten lässt sich das nicht behaupten.)


Zu Solaranlagen: Ob so kleine Solarpanele auf den Dächern sinnvoll sind, kann ich nicht sagen. Sie nutzen jedenfalls den sonst nicht sinnvoll zu nutzenden Platz auf Dächern, und erhöhen damit die Flächeneffizienz von Wohnungen. Mit sinnvollen, weltweit vernetzten Regelungsanlagen sind dezentrale Energiegeneratoren wie eben Solarpanele allerdings besser zu steuern und die Energie kann auch "gelagert" werden. Gab mal einen schönen Vortrag dazu, wie große Kühlhäuser einfach etwas mehr kühlen, wenn gerade viel Wind ist, um bei kurzer Flaute dann nicht so sehr von anderen Energieproduzenten abhängig zu sein. Wenn man dies noch weitflächiger ausnutzen könnte, wäre es möglich, noch eine ganze Menge an Energie zu sparen, beispielsweise mit intelligenten Fabriken oder halt Waschmaschinen. Manchmal ist es eben egal, ob die Wäsche jetzt in einer oder in zwei Stunden fertig ist, wenn man gerade am Schlafen ist. Auch Rechenzentren könnten darauf abgestimmt werden. Energieintensive Aufgaben, die nicht zeitkritisch sind, könnten dadurch zeitlich verteilt werden, damit nicht alle Rechenzentren gleichzeitig um 0 Uhr damit anfangen, und somit das Netz stark belasten.
#24
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitän zur See
Beiträge: 3405
Warum Google das wohl finanziert...um ihre Serverfarmen mit diesen Strom künftig günstig zu speisen. :-)

In Deutschland gilt derzeit nach meiner Meinung eigentlich nur das Motto:
Ist es ein Mehrfamilienhaus mit Erdgasanschluss, kommt ein Mini-BHKW rein... mit richtig großen Speicher.
Gibt hier immer mehr und mehr von diesen.

Brennstoffzellen/Stirlingmotoren wären auch ein Thema wenn diese Dinge nur nicht alle so grauenhaft teuer wären. Die Einsatzhäufigkeit dieser Geräte in meiner Stadt lässt sich an einer Hand abzählen.
#25
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Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1939
Padagon, L0rd_Helmchen, Abw3hrratt3 und Novastar bieten sich also als Endlagerstelle an. Könnt ja mal eure Adressen hier posten dann bekommt ihr die Abfälle der AKWs vor die Haustür. Mal gucken wie lange ihr das überlebt. Ich geb euch Stunden.
#26
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Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1939
Die Atomkraft Befürworter scheißen also auf ihre nachfahren
#27
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Registriert seit: 07.08.2008
Erlangen
[online]-Redakteur
Beiträge: 8068
@ Novastar
Ich finde es auch sehr traurig, dass man sich der Atomenergie so komplett verweigert. Neuere Kraftwerkstypen werden in der Lage den heutigen "Müll", der bis zu 1000000 Jahre endgelagert werden muss, als Rohstoff zu nutzen, um damit Energie zu erzeugen und als nette Nebenwirkung die Endlagerzeit auf wenige hundert Jahre zu verkürzen. Das Verfahren nennt sich Transmutation, wobei Neutronen auf die Atome geschossen werden, um diese weiter zu spalten. Ausgestrahlt - Nachrichten Welt Print - Vermischtes (Print Welt) - DIE WELT
Man sollte auch bedenken, dass die Entwicklung bei den Reaktoren nicht stehen bleibt, sondern es werden weiterhin neue Reaktortypen entwickelt, die sicherer und effizienter als die heutzutage laufenden sind. Diese gehören zur sogenannten 4. Generation. Darunter zum Beispiel Konzepte, die auf flüssigen Uranschsalzen basieren. Unfälle durch Kernschmelzen sind bei diesem Typ von vornherein ausgeschlossen, schließlich ist die Schmelze der Normaltrieb. Bei Überhitzung läuft das Spaltmaterial mittels Schwerkraft durch eine Schmelzsicherung aus dem Reaktor in Sicherheitsbehälter.

Zitat Blade007;21852892
Ich für meinen Teil finde mit Biogas und anderen, nachhaltig erzeugten Brennstoffen betriebene Kraftwerke interessant, wobei ich gerade nicht genau weiß, was Selbige für Spitzenleistungen erzielen können.


Die brauchen allerdings noch viel größere Anbauflächen und stehen damit in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und der Anbau selbst ist in den seltensten Fällen umweltverträglich. Aber das ganze Thema wurde ja schon in der E10-Debatte durchgekaut.
#28
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3750
Trotzdem wird so ein Ding bei nem Unfall immer Tausende Töten können.
#29
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Registriert seit: 05.02.2003
Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 17080
Zitat Moo Rhy;21859863
@ Novastar
Ich finde es auch sehr traurig, dass man sich der Atomenergie so komplett verweigert. Neuere Kraftwerkstypen werden in der Lage den heutigen "Müll", der bis zu 1000000 Jahre endgelagert werden muss, als Rohstoff zu nutzen, um damit Energie zu erzeugen und als nette Nebenwirkung die Endlagerzeit auf wenige hundert Jahre zu verkürzen. Das Verfahren nennt sich Transmutation, wobei Neutronen auf die Atome geschossen werden, um diese weiter zu spalten. Ausgestrahlt - Nachrichten Welt Print - Vermischtes (Print Welt) - DIE WELT
Man sollte auch bedenken, dass die Entwicklung bei den Reaktoren nicht stehen bleibt, sondern es werden weiterhin neue Reaktortypen entwickelt, die sicherer und effizienter als die heutzutage laufenden sind. Diese gehören zur sogenannten 4. Generation. Darunter zum Beispiel Konzepte, die auf flüssigen Uranschsalzen basieren. Unfälle durch Kernschmelzen sind bei diesem Typ von vornherein ausgeschlossen, schließlich ist die Schmelze der Normaltrieb. Bei Überhitzung läuft das Spaltmaterial mittels Schwerkraft durch eine Schmelzsicherung aus dem Reaktor in Sicherheitsbehälter.



Die brauchen allerdings noch viel größere Anbauflächen und stehen damit in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und der Anbau selbst ist in den seltensten Fällen umweltverträglich. Aber das ganze Thema wurde ja schon in der E10-Debatte durchgekaut.


Das ganze Thema Kernenergie wird leider einfach viel zu oft unter den Tisch gekehrt, obwohl eben gerade darin ein sehr großes Potenzial steckt, wie hier schon mehrfach gesagt wurde.
Und wer behauptet, Befürworter würden sich keine Gedanken um ihre Nachfahren machen, ist doch etwas verblendet in meinen Augen.

Was die Gaskraftwerke und Biotreibstoffe allgemein angeht, müssen diese keineswegs in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen. Sowohl für Methan als auch für LPG und Ethanol gibt es jeweils Verfahren, diese Stoffe entweder aus Abfallprodukten oder aber aus Pflanzen zu gewinnen, wodurch keine Konkurrenz entsteht. Quellen hierzu kann ich bei Bedarf gerne nennen.
Ich sehe die Zukunft dieser Brennstoffe allerdings eher im Automobilsektor und vielleicht bei dezentralen Kleinkraftwerken wie einem Blockheizkraftwerk.
#30
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Registriert seit: 05.02.2003
Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 17080
Zitat Moo Rhy;21859863
@ Novastar
Ich finde es auch sehr traurig, dass man sich der Atomenergie so komplett verweigert. Neuere Kraftwerkstypen werden in der Lage den heutigen "Müll", der bis zu 1000000 Jahre endgelagert werden muss, als Rohstoff zu nutzen, um damit Energie zu erzeugen und als nette Nebenwirkung die Endlagerzeit auf wenige hundert Jahre zu verkürzen. Das Verfahren nennt sich Transmutation, wobei Neutronen auf die Atome geschossen werden, um diese weiter zu spalten. Ausgestrahlt - Nachrichten Welt Print - Vermischtes (Print Welt) - DIE WELT
Man sollte auch bedenken, dass die Entwicklung bei den Reaktoren nicht stehen bleibt, sondern es werden weiterhin neue Reaktortypen entwickelt, die sicherer und effizienter als die heutzutage laufenden sind. Diese gehören zur sogenannten 4. Generation. Darunter zum Beispiel Konzepte, die auf flüssigen Uranschsalzen basieren. Unfälle durch Kernschmelzen sind bei diesem Typ von vornherein ausgeschlossen, schließlich ist die Schmelze der Normaltrieb. Bei Überhitzung läuft das Spaltmaterial mittels Schwerkraft durch eine Schmelzsicherung aus dem Reaktor in Sicherheitsbehälter.



Die brauchen allerdings noch viel größere Anbauflächen und stehen damit in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und der Anbau selbst ist in den seltensten Fällen umweltverträglich. Aber das ganze Thema wurde ja schon in der E10-Debatte durchgekaut.


Ich finde es allgemein schade, dass der gesamte Bereich der Kernenergie in letzter Zeit von allen Seiten, gerade aber von Politik und medien, bombardiert wird. Denn wie bereits gesagt wurde, verbirgt sich dahinter ein viel größeres Potenzial einer weitestgehend sauberen Zukunft, als viele Leute vermuten würden. Und wer einfach so behauptet, Beführworter würden sich keine Gedanken um ihre Nachfahren machen, ist genauso verblendet wie jemand der denkt, wir könnten unser gesamtes Stromnetz nur mit Hilfe von Solarenergie, Wind- und Wasserkraft aufrecht erhalten -.- .

Was die alternativen Brennstoffe anbelangt, sehe ich deren Zukunft sowieso großteils im automobilen Bereich als Kraftstoffe. Für stationäre Einsatzzwecke, also zur am besten kombinierten Strom- und Wärmeeerzeugung werden bisher ja nur kleine, dezentrale Anlagen damit betrieben. Es gibt übrigens für jeden dieser brennstoffe, sei es Ethanol/methanol, LPG oder Methan bereits Möglichkeiten/befinden sich welche in der Entwicklung, diese Stoffe entweder aus Abfalprodukten oder aber aus nicht mit der Lebensmittelproduktion konkurrierender Pflanzenarten (die auf Flächen wachsen, die für den Anbau von Pflanzen zur Lebensmittelversorgung nicht geeignet wären) zu gewinnen. Quellen hierfür kann ich bei Bedarf gerne nachreichen.
#31
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Registriert seit: 22.12.2012

Leutnant zur See
Beiträge: 1061
Die Idee an einem Atomausstieg ist super, jedoch nicht umsetzbar. Die wenig Energie, die durch die Windkraft, Solar und die wenigen Wasserkraftwerke kommt ist zu wenig. Viele haben auch das Gefühl, dass die Staumauern richtig Strom liefern, dabei sind die nur XXL Batterien.
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