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Intel legt im vierten Quartal leicht zu

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intel3Obwohl der PC-Markt weiter schrumpft, konnte Intel im abgelaufenen vierten Quartal dennoch leicht zulegen. Zurückzuführen ist dies jedoch weniger auf die klassische PC-Client-Group, sondern auf das Geschäft der Data-Center-Group sowie der weiteren Hardware-Aktivitäten.

Insgesamt konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent von 13,447 auf 13,834 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Trotz der Stagnation blieb die PC-Client-Group die mit Abstand wichtigste Säule, die für Einnahmen in Höhe von 8,56 Milliarden US-Dollar verantwortlich war. Durch gesunkene Kosten konnte am Ende aber auch der Gewinn gesteigert werden. Der operative Überschuss stieg um 12,4 Prozent auf 3,549, der Nettogewinn um 6,3 Prozent auf 2,625 Milliarden US-Dollar. Während Intel-CEO Brian Krzanich das vierte Quartal als „solide“ und „starke Ausgangslage“ bezeichnete, hielt man sich mit Aussagen zum Gesamtjahresverlauf zurück.

Denn trotz des Wachstums in den letzten drei Monaten endete das Jahr für den Chiphersteller eher ernüchternd. Der Umsatz ging 53,341 auf 52,708 Milliarden US-Dollar zurück, das operative Ergebnis von 14,638 auf 12,291 Milliarden US-Dollar. Der Nettoüberschuss fiel auf 9,62 Milliarden US-Dollar - im Jahr 2012 waren es noch 11,005 Milliarden. Grund für die Rückgänge ist vor allem der PC-Markt. Die Einnahmen der PC-Client-Group gingen um 9,2 Prozent zurück, bei den sonstigen Hardwareaktiväten lag das Minus bei 6,6 Prozent.

Für das laufende Quartal kalkuliert Intel mit einem Umsatz in Höhe von etwa 12,8 Milliarden US-Dollar, was ein leichter Zugewinn gegenüber dem ersten Vierteljahr 2013 wäre. Das gesamte Jahr 2014 soll hingegen auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

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Kommentare (1)

#1
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Beiträge: 1051
Auch eine "schöne" Entwicklung: Nach knapp 1,4 Mrd.$ im Jahr 2012 verliert Intel im Mobil-Bereich letztes Jahr fast 2,5 Mrd.$.
Es wird Zeit den Mobil-Bereich einzustampfen. Man stelle sich vor, Intel würde ARMv8-SoCs anbieten und ihren 14nm-Produktionsvorsprung voll ausspielen.
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