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Amazon Cyber Monday: Verbraucherschützer bemängeln Rabattangaben

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amazonSchon zum dritten Mal derzeit läuft Amazons Aktionswoche "Cyber Monday" und erneut provoziert man damit Kritik seitens des Verbraucherschutzes. Ging es dabei in den vergangenen beiden Jahre vor allem um zu geringe Kontingente bei Aktionsartikeln, stehen nun die Rabatte im Mittelpunkt.

Denn diese sind nach Auffassung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen „aufgeblasen“. Amazon würde sich bei vielen Rabattangaben an der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers orientieren, nicht aber am tatsächlich vor der Aktion verlangten Preis. Als konkretes Beispiels wird ein Schmuckstück angeführt: „Der [Ohrstecker, Anm. d. Red.] kostete statt der UVP von 85 Euro im Cyber-Deal 22,19 Euro. Tatsächlich aber kassierte Amazon - abseits der Cyber-Woche - für das Geschmeide nicht 85 Euro, sondern nur 26,17 Euro“. Damit, so das Fazit, würde der tatsächliche Rabatt nur bei 16 statt wie von Amazon beworben 74 Prozent liegen. Insgesamt hätte man „ohne Mühe“ 50 Produkte entdeckt, bei denen der Rabatt auf diese Art und Weise künstlich aufgebläht wurde. Im Schnitt hatte Amazon hier mit einer Ersparnis von 51 Prozent geworben, insgesamt seien es aber nur rund 18 Prozent gewesen.

Kritisch sehen die Verbraucherschützer dieses Vorgehen aufgrund der ansonsten üblichen Preisgestaltung. Denn: „Kaum ein Händler, geschweige denn Amazon selbst, berechnet Kunden die als Mondpreise verschrienen UVP“. Dabei müsste der weltgrößte Online-Händler der Welt eigentlich nicht zu derartigen Tricks greifen. Nach Recherchen der Verbraucherzentrale waren die während des „Cyber Monday“ verlangten Preise oftmals niedriger als bei Mitbewerbern. Ob rechtliches Schritte gegen Amazon eingeleitet werden, ist unklar.

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 13.10.2010
Aschaffenburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 492
Die Welt möchte verarscht werden ;). Amazon und ihre Geschäftspolitik. Andere haben das auch schon versucht. Ich sage nur 20% auf alles ausser mit Stecker. Da war die Preisgestaltung ähnlich. Man wird immer wieder versuchen sich an eurem Geld zu bereichern, ob Amazon oder sonst wer. Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer ;D)
#2
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 7397
Was für rechtliche Schritte wollen die denn einleiten?
Jeder kann doch selbst prüfen, was der Artikel woanders kostet...

#3
Registriert seit: 25.05.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 938
Wo ist denn das Problem!? Diese Technik von Verkäufer ist doch hinreichend bekammt! Abgesehen davon ist kaufen nur weil reduzuert doch eh Schwachsinn. Wenn es einem den Preis wert ist, warum nicht.
#4
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Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1102
Ich wollte mir ein Stativ dort kaufen, das Ding war aber nichtmal so günstig, wie der günstigste seriöse Onlineshop. :D
#5
Registriert seit: 04.11.2010
Karlsruhe
Obergefreiter
Beiträge: 76
Zitat Tzk;21489840
Jeder kann doch selbst prüfen, was der Artikel woanders kostet...


Und jeder sollte das dann tatsächlich auch tun.
Für mich gehört das beim Online-Shopping dazu (komme aber auch aus Südwestdeutschland :D ).

Allerdings habe ich dazu meine Story:
Am WE StarCraft II und AddOn gekauft, für je gut 20 Euro. Am Dienstag kam das Päckchen, prompt bei Battle.net registriert und endlich mal die Vollversion gespielt (tmi: war 2011 Beta-Tester). Am Mittwoch dann eine Mail von Blizzard: "StarCraft II: Wings of Liberty und Heart of the Swarm zum halben Preis. Nur diese Woche!"

Die Differenz von 1,95 Euro schmerzt jetzt nicht so sehr, aber trotzdem bezeichnend sowas; außerdem hab ich dafür nun für mich nicht ganz so wichtige DVDs...
#6
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Registriert seit: 16.01.2010

Bootsmann
Beiträge: 745
Zitat xasx;21491242
(komme aber auch aus Südwestdeutschland :D ).

Mein Beileid dazu...

Das mit der UVP ist ja nun wirklich keine neue Masche von Händlern... Wer blind auf die % Angaben vertraut, dem ist eh nicht mehr zu helfen.
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