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Microsoft steht größere Umstrukturierung bevor

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Microsoft2012Microsoft stehen die größten Umstrukturierungen seit mindestens fünf Jahren bevor. Dies zumindest berichtet AllThingsD und beruft sich dabei auf verschiedene Quelle, die Kenntnis von den generellen Plänen haben sollen. Vorgesehen ist laut diesen, dass Konzernchef Steve Ballmer das Vorhaben am 1. Juli einem größeren Kreis von wichtigen Mitarbeitern präsentieren wird.

Bislang soll der seit 2000 amtierende Vorstandsvorsitzende sich nur mit sehr wenigen Mitarbeitern beraten haben, Details zu den geplanten Maßnahmen sind dementsprechend noch nicht nach außen geraten. Entsprechend groß, so die Quellen, sei die Verunsicherung unter den sogenannten Senior Managern. Denn neben dem Neuzuschnitt von Kompetenzen stehen auch mögliche Entlassungen im Raum.

Als sehr wahrscheinlich gilt jedoch, dass die aktuelle, 2005 eingeführte Unternehmensstruktur deutlich verändert wird. Derzeit sind die Geschäfte Microsofts in die Bereiche „Microsoft Platform Products & Services“, „Business“ und „Entertainment and Devices“ unterteilt; erstere besteht aus den Sparten „Windows“, „Server and Tools“ sowie „Online Services“. Mit Spannung erwartet wird dabei vor allem, wie die drei wichtigen und umsatzstärksten Einheiten „Business“, „Windows“ und „Server and Tools“ positioniert werden. Denn Ballmer selbst hatte Ende 2012 mehrfach angekündigt, künftig stärker auf Hardware und Dienstleistungen zu setzen.

Konkrete Hinweise auf entsprechende Produkte stehen zwar noch immer aus, Gerüchte rund um ein eigenes Surface-Smartphones halten sich aber nach wie vor. Aufgrund der Ungewissheiten sei die Stimmung „wie auf der Titanic“ und „zum ersten Mal seit langer Zeit fühlt es sich so an, als ob einige wichtige Veränderungen bevorstünden“, so eine Quelle. Laut dieser sei aber vorstellbar, dass Ballmer mit diesem Schritt seinen eigenen Abgang vorbereiten könnte, die neue Struktur könnte sein Vermächtnis“ sein. Einen Kommentar wollte Microsoft gegenüber AllThingsD nicht abgeben.

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Kommentare (1)

#1
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Ein gesundes schrumpfen dieser Firma ist nie verkehrt., Das was Sie sich in den letzten 24/48 Monaten geleistet haben (negativ) sowas kann sich nur Microsoft leisten. Jede andere Firma wäre schon längst pleite. Und nicht umsonst gibts den Spruch: "Windows = Banane , reift beim Kunden" . Auf dauer will das niemand mehr, das hat Microsoft zu oft versucht und mittlerweile sind auch die Kunden da vorsichtig geworden. Es gibt starke Konkurrenz die schon seit Jahren besteht und auf dauer wird sich da Microsoft mit Ihren Geschäftspraktiken nicht mehr durchsetzen können. Zu oft gabs viele verärgerte Kundschaft (siehe zuletzt Windows 8). Ob die Umstrukturierung erfolgreich sein wird ,das wird sich mit der Zeit zeigen.Und das nicht nur im Desktop sondern auch im Serverbereich ,wo Sie schon länger mit Rückgängen zu kämpfen haben.
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