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Apple: Kunden erhalten insgesamt 53 Millionen US-Dollar

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apple logoApple-Kunden der früheren iPod- und iPhone-Generationen erhalten eine Schadenszahlung von insgesamt 53 Millionen US-Dollar. Der Grund für diese Zahlungen ist eine fehlerhafte Handhabung der Gewährleistung seitens Apple.

Kunden eines defekten iPhone, iPhone 3G, iPhone 3GS oder einem iPod der ersten, zweiten und dritten Generation wurden häufig die Reparatur per Gewährleistung aufgrund eines vermeintlichen Wasserschadens verweigert. Die genannten Geräte verfügen über einen weißen Indikatorstreifen, der sich bei Berührung mit Flüssigkeit in die Farben Pink oder Rosa färbt und so dem Konzern ermöglicht, schnell zu erkennen, ob es sich bei der Ware um einen Wasserschaden handelt. Viele Kunden der früheren Produkt-Generationen waren über die Aussage, ihr Gerät besäße einen Wasserschaden und würde deswegen nicht einer Reparatur unterzogen werden, überrascht. Als Folge der Reaktion seitens Apple sahen sich viele Kunden gezwungen, ihr Gerät zu entsorgen oder die hohen Reparaturkosten zu tragen.

Der Hersteller der Indikatorstreifen, 3M, hat nun eingeräumt, dass die Möglichkeit bestehe, dass sich die Streifen bereits bei hoher Luftfeuchtigkeit färben könnten. Somit scheint das Verfahren nicht mehr sicher zu sein, um eindeutig einen Wasserschaden feststellen zu können. Apple hat einem Vergleich zugestimmt, nachdem eine Sammelklage gegen das kalifornische Unternehmen eingereicht worden ist. Der Konzern zahlt 53 Millionen US-Dollar in einem Fond, aus dem jeder Kläger eine Summe zwischen 100 und 200 US-Dollar erhält. Wer die Verantwortung übernimmt, ist nicht bekannt. Auch eine inoffizielle Einigung zwischen Apple und 3M wurde nicht bestätigt.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 13.01.2011
Scummbar
Leutnant zur See
Beiträge: 1199
Der Hersteller heißt bestimmt 3M und nicht M3.
#2
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6514
Egal haben misst gemacht wie viele andere auch.

#3
Registriert seit: 03.01.2009

Banned
Beiträge: 2617
Wird wohl 3M am Ende dafür haften müssen, wenn sie nicht funktionsfähige Streifen als funktionsfähig verkauft haben.
#4
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Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 2015
Wenn ich jetzt also einen defekten iPod 3 habe (8 GB) und der einen Wasserschaden hat der aber nicht stimmt, dann bekomm ich 100 bis 200 Euro? Oder wie
#5
Registriert seit: 26.01.2006

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 401
Wenn du in Amerika lebst und dich an der Sammelklage beteiligt hattest ja, sonst nein.
#6
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Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6514
xD kaum gibt es ``Kostenlos Geld´´ kommen se alle raus :D
#7
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Registriert seit: 19.03.2011

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 484
"Der Hersteller der Indikatorstreifen, 3M, hat nun eingeräumt, dass die Möglichkeit bestehe, dass sich die Streifen bereits bei hoher Luftfeuchtigkeit färben könnten. Somit scheint das Verfahren nicht mehr sicher zu sein, um eindeutig einen Wasserschaden feststellen zu können."


Ach du Scheiße. Das hätte man auch vorher wissen können. Jeder Idiot der Chemie-Unterricht in der Schule hatte, ahnt die Sinnhaftigkeit dieser Indikator-Streifen. XD
#8
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Registriert seit: 27.02.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1548
Zitat Darkwonder;20470818
Wird wohl 3M am Ende dafür haften müssen, wenn sie nicht funktionsfähige Streifen als funktionsfähig verkauft haben.


für die defekten apple-geräte kann 3M aber nichts
#9
Registriert seit: 10.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1113
nachm Sport sind meine Player in der Tasche schon immer ordentlich feucht. Auch bei nur relativ sportlichem kurzem Fahrradfahren mit Jeans. Wundert mich nicht, dass die Streifen da reagieren.
#10
Registriert seit: 27.05.2006
Austria
Hauptgefreiter
Beiträge: 238
Zitat Darkwonder;20470818
Wird wohl 3M am Ende dafür haften müssen, wenn sie nicht funktionsfähige Streifen als funktionsfähig verkauft haben.


Stimmt nicht ganz, da hat Apple beim Testen geschlampt :cool: da hätten sie bei den Testgeräten auch schon feststellen können! Natürlich auch 3M:)
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