> > > > Google trennt sich von 1200 Motorola-Mitarbeitern

Google trennt sich von 1200 Motorola-Mitarbeitern

Veröffentlicht am: von

motorola neuDer Internetriese Google hatte bereits im Jahr 2011 Motorola übernommen und wird aufgrund von Sanierungsmaßnahmen rund zehn Prozent der Mitarbeiter entlassen müssen. Schon im Jahr 2012 hatte Motorola jeden fünften Mitarbeiter entlassen und so lag die Beschäftigungszahl Ende 2012 bei rund 11.000 Mitarbeitern. Wie Google nun mitteilt reicht dies aber immer noch nicht aus und so werden rund 1200 weitere Menschen ihren Arbeitsplatz bei Motorola verlieren. Die Angestellten sind bereits während der Woche per E-Mail über diese Situation informiert worden und gleichzeitig hat das Unternehmen versprochen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz zu helfen. Bisher ist aber noch nicht bekannt, inwieweit Google den gekündigten Mitarbeitern helfen wird.

Als Grund für die weiteren 1200 Entlassungen nennt der Internetriese vor allem Kosteneinsparungen, da das Unternehmen durch die enormen Kosten nicht wettbewerbsfähig sei. Google betont dabei, dass das Unternehmen von den kommenden Produkten überzeugt sei, aber trotzdem noch einige Herausforderungen bewältigt werden müssen. Ob Motorola durch die Entlassungen in der Zukunft wirklich wieder positive Zahlen schreiben kann, wird sich aber erst noch zeigen müssen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (13)

#4
customavatars/avatar93634_1.gif
Registriert seit: 22.06.2008
Bielefeld
Kapitän zur See
Beiträge: 3599
Es gibt genug Manager die im Grunde für gar nichts da sind. Mehr Geld kosten als 3-4 normale Mitarbeiter und oft an der ursprünglichen Misere schuld sind. das hat nichts mit "alle in einem Topf" zu tun. Nur ist es bisher in allen Firmen so gewesen das erst die Mitarbeiter gehen und die Manger die man nicht benötigt trotzdem behalten hat oder diese dicke Abfindungen bekommen haben. Ich finde es ja sehr löblich das Google hier den Entlassenen unter die Arme greifen möchte. Sofern sie es denn tatsächlich tun. Sagen kann man viel wenn der Tag lang ist.
#5
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1468
Ein Manager verdient mehr als das 100 Fache eines einfachen Arbeiters. Wenn nur ein Manager gehen würde, so könnten sehr viele Arbeiter Ihren Job behalten!
Man sieht es ja was Manager allgemein so machen
#6
Registriert seit: 16.11.2009
Dresden
[Online] - Redakteur
Horst
Beiträge: 5708
Und wer koordiniert dann die große Masse geringer qualifizierter? Führungsposten heißen nicht umsonst so.
#7
customavatars/avatar123789_1.gif
Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1955
Manche leider schon, aber es stimmt schon, man kann bei Weitem nicht alle über einen Kamm scheren.
Ziemlich verkopfte Sicht, die hier einige an den Tag legen...
#8
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1468
Klar muss jemand die geringer qualifizierten Leute koordinieren. In diesem Beispiel sieht man aber das das Management versagt hat.
Motorola war einst groß, stark sowie Nokia auch aber was man Motorola sieht ist nicht gerade Perfektion. In diesem Fall müssen dann aber auch Köpfe rollen, wenn man das so sagen darf. Das Management führt das Unternehmen, wenn sie es nicht können dann müssen die gehen! Aber ohne Millionenbeträge in deren Hintern zu stecken!
Ob die es jemals wieder hoch schaffen wird sich zeigen, ob google es richten kann was das damalige Management falsch gemacht hat.
#9
customavatars/avatar151979_1.gif
Registriert seit: 19.03.2011

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 485
Sehe ich auch so!
Wenn die Geschäfte schlecht laufen, dann hat die Chefetage versagt oder die Fehlerquelle sitzt irgendwo dort. Die einfachen Arbeiter machen auch nur das, was von oben gesagt wird.
#10
customavatars/avatar123657_1.gif
Registriert seit: 20.11.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1381
So gehts der Welt, zu viele Menschen...
#11
customavatars/avatar15909_1.gif
Registriert seit: 03.12.2004
Witten, Siegen, Frankfurt
Admiral
Beiträge: 9707
Kosteneinsparung = Gewinnmaximierung in diesem Fall. Das gleiche läuft bei jeder bekannten Marke ab nur wird es nicht immer so stark in der Presse bekannt gemacht.

Wobei in diesem Fall die Mitarbeiter sicherlich mit einer guten Abfindung "entsorgt" werden.

gruß
reis :-)
#12
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1468
Ich arbeite in einer weltbekannten Autofirma im Stuttgarter Raum als Programmierer naja uns betreffen die Kosteneinsparungen auch. Aber Management macht Kohle, danke dafür
#13
Registriert seit: 04.02.2006

Bootsmann
Beiträge: 716
Wenn es im Management wirklich so toll ist, könnt ihr euch doch für einen solchen Posten bewerben ... und dann alles richtig machen ;)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Deutschen Bahn trainiert Mitarbeiter in der virtuellen Realität

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DEUTSCHE_BAHN

Nicht nur das autonome Fahren auf der Straße spielt auf der GPU Technology Conference in München eine Rolle, auch die Deutsche Bahn hielt einen Vortrag, der sich mit dem Training von Mitarbeitern in einer virtuellen Umgebung befasste. Autonome Züge spielten jedenfalls keine Rolle, auch wenn in... [mehr]

TomsHardware.de muss seine Pforten schließen (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/THG

Eine der bekanntesten deutschen IT-Seiten TomsHardware.de wird abgeschaltet. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die 1996 noch unter einem anderen Namen gestartete Webseite gehört sicherlich zu den Größen in diesem Bereich. Der genaue Termin für die Abschaltung der Server steht noch nicht... [mehr]

Interstellar: Hunderte CPUs berechnen schwarzes Loch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SCHWARZES-LOCH

Der Film Interstellar aus dem Jahre 2014 zeichnete sich vor allem durch eine möglichst realistische Darstellung und Simulation eines schwarzen Loches aus. Christopher und Jonathan Nolan schrieben das Drehbuch und zeichneten sich auch für die filmische Umsetzung verantwortlich. Der... [mehr]

Ende des Mining-Booms: Absätze bei den Grafikkarten brechen um bis zu 80 % ein...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/BITCOIN

Investoren und Analysten mahnen seit Monaten vor einem Einbruch am Grafikkarten-Markt, doch bisher hat sich dies in den Absatz- und Umsatzzahlen der Hersteller noch nicht wirklich gezeigt. Nun mehren sich aber die Zeichen aus Asien, dass es ab März/April einen erheblich Einbruch bei den... [mehr]

NVIDIA intern: Begehrtestes Produkt ist ein Lineal

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

Zwischen den Jahren einmal etwas Kurioses: Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals in internen Shops bestimmte Produkte an. T-Shirt und Kaffeetasse sind hier nur die einfachsten Beispiele. NVIDIA verkauft alle eigenen Produkte natürlich auch an die eigenen Mitarbeiter. Dazu... [mehr]

Ermittler nehmen großes, illegales Usenet-Portal vom Netz

Logo von RECHTSSTREIT

Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Zusammenarbeit mit mehreren Ermittlungsstellen per Pressemitteilung bekannt gab, hat es am Mittwoch und Donnerstag eine bundesweite Groß-Razzia gegen das Portal „usnetrevoloution.info“ gegeben – wegen des Verdachts... [mehr]